Kurzbeschreibung
Klappentext
Auszug
Syn.: Scianema squamosissima, Scianema amazonica, S. crouvina, Johnius crouvina, Johnius amazonicus, Corvina monocantha, Pachyurus squamosissimus, Diplolepis squamosissimus.
Vork.: Südamerika; Flüsse und Urwaldseen im peruanischen und brasilianischen Amazonasgebiet.
Ersteinf.: In den 80er Jahren in die USA.
GU: Unbekannt. Möglicherweise können die Männchen, wie die der Meerwasser-Umberfische,
weithin vernehmbare, artbedingt unterschiedliche Laute erzeugen, die als Trommeln, Quaken,
Schnarchen oder Grunzen beschrieben werden.
Soz.V.: Bisher unbekannt.
Hält.B.: Pflege riur in großen Schauaquarien. Raubfisch, daher nur mit anderen großen
Fischarten aus dem Amazonas vergesellschaften.
ZU: Unbekannt.
(Heckel, 1840)
Unterfam.: Sciaeninae
FU: K; lebende oder tote Futterfische, mageres Säugerfleisch, evtl. auch Forellenfutterpellets.
Bes.: Die Süßwasser-Umberfische gehören zu einer amazonischen Tiergruppe, die in vorgeschichtlicher Zeit aus dem Meer in das riesige Brackwasserbecken einwanderte, das weite Teile des heutigen Amazonastieflandes bedeckte. Die bereits erwähnte Lauterzeugung männlicher Umberfische soll dadurch zustandekommen, daß die der Schwimmblase anliegende Abdominalmuskulatur deren Wandung vibrieren läßt. Dabei werden bei einigen Arten bis zu 24 Schwingungen pro Sekunde erzeugt. Da diese Laute zumeist während der Laichzeit zu hören sind, wird vermutet, daß sie den Männchen zur Anlockung der Weibchen sowie auch als Drohgebärde gegenüber Rivalen dienen. Diese Art ist durch den schwarzen Fleck unter dem Ansatz der Brustflossen charakterisiert. Speisefisch.
T: 22 - 27 C, L: um oder über 50 cm, BL: 200 - 300 cm, WR: m, SG: 3