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Aqualung [Vinyl LP]
 
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Aqualung [Vinyl LP]

Jethro Tull, Aqualung Vinyl
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Vinyl (9. Oktober 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Classics France
  • ASIN: B0014QANY2
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 603.824 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hart rockende, aggressive Tull 15. September 2006
Format:Audio CD
"In the beginning Man created God", so beginnen die kontroversen Anmerkungen von Jethro Tulls legendärem Album "Aqualung". Ian Anderson setzte seine Erforschung der musikalischen Möglichkeiten in den Bereich Konzeptalbum fort. Dies geschah zu einer Zeit, als er einige seiner bekanntesten Stücke schrieb. Da das vierte Album von Jethro drei der größten Rockklassiker ("Aqualung", "Cross-Eyed Mary", "Locomotive Breath") enthält, wird es auch als Wendepunkt für Ian Anderson und seine Truppe gesehen.

Das Konzept besteht aus zwei Teilen, die sich auf die beiden Seiten der alten Vinylplatte aufteilten. Der erste Teil erzählt von einem lüsternen Bettler mit dem Namen Aqualung (benannt nach seinem ratternden Atem), während der zweite Teil eine stechende Attacke gegen organisierte Religionsgesellschaften ist. Die Anmerkungen ziehen die beiden Themen zusammen in einem pseudobiblichen Text, der besagt, dass wenn sich die Menschen an den Geist erinnerten, der die Religion begründete, dann hätten sie mehr Nähe zu den sozial Ausgestoßenen, die ja gleiche Wesen sind.

Das Titelstück ist verdienter Maßen ein Klassiker. Obwohl es mich immer wieder erstaunt, dass ein solch seltsames Lied mit wenig eingängigen Texten es zur Unsterblichkeit schaffen konnte. Eindrucksvoll wird die Psychologie durch die Dynamik des Titels verstärkt. Der zweite Titel der von einer prostituierten Schülerin handelt ist noch etwas heavier.

Im zweiten Teil dreht es sich um das Hauptkonzept des Albums - gegen organisierte Religionsgesellschaften. In "My God", "Hymn 43" und "Wind-Up" sind Andersons Texte unmissverständlich und offen protestierend.

Musikalisch schlägt auf dem Album Martin Barres Stunde. Er spielt im Titelstück eines seiner besten Soli und ist sichtlich in seinem Element wenn die krachenden Riffs zu "My God" und "Locomotive Breath" kommen.

Das Album ist ein gutes Schaustück für Ian Andersons Songwriting-Fähigkeiten. "Mother Goose", "Wond'ring Aloud" und "Hymn 43" sind nicht die ersten Lieder, an die man sich erinnert, aber sie haben alle einen sehr hohen Standard. Die hohe Qualität der Musik ist ein weiterer Grund dafür, dass das Album zu einem Klassiker wurde.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Superalbum 10. September 2007
Format:Audio CD
Aqualung ist bis heute Jethro Tull's wichtigstes Album, weil es sie mit einem Schlag weltberühmt gemacht hatte. Auf diesem Album ist Locomotive Breath, der Song, der mich zum Tullfan werden ließ. Diese Explosion im positiven Sinne war, wenn man Ian Anderson Glauben schenkt, nicht absehbar. Die Aufnahmen und die Produktion standen unter einem schlechten Stern. Das Studio war brandneu und nicht erprobt, zu keiner Zeit bekamen Jethro Tull den Sound hin, der ihnen vorschwebte. Folglich war die Stimmung eigentlich schlecht, die Musiker waren genervt und wähnten sich außer Form. Sogar der für sein solides Spiel bekannte Martin Barre hatte seine Schwierigkeiten mit den technischen Hindernissen. Einzelne Parts wurden daher von Ian selber eingespielt (vgl. Interviews auf diesem Album und auf Aqualung live). Zur gleichen Zeit gastierten im selben Studio Led Zeppelin und nahmen ihr Jahrhundertalbum mit dem Song Stairway to Heaven auf. Keiner der Musiker rechnete mit dem, was dann wurde. Auf Aqualung versammelt sich die Rockelite eines Jethro Tull Konzerts. Ohne das Titelstück und Locomotive Breath brauchen Jethro Tull die Bühne nicht zu verlassen. Auch Cross-eyed Mary und My God fehlen nur ganz selten. Manchmal etwas vergessen wird Wind-up, für mich ein in der Qualität ein in vorderster Reihe stehendes Stück Musik, ebenso gut wie die bisher genannten. Für diese genannten Songs sind Jethro Tull unsterblich. Sie hätten sich danach auflösen können (Gott sei Dank nicht), sie wären niemals mehr in Vergessenheit geraten. Wenn es darum geht, die Musik auf Aqualung zu beschreiben, wird vor allem auf den harten Rock in den Stücken hingewiesen. Das stimmt auch, ist aber nur die halbe Wahrheit. Der Mittelteil des Titelstücks beginnt akustisch, wäre auch ohne das vorn und hinten flankierende Rockriff ein starker Song gewesen. Locomotive Breath wird von einem jazzigen Pianointro eingeleitet, bevor eines jener weltberühmten Riffs kommt, die man sonst nur noch von Satisfaction oder Smoke on the Water kennt. Cross-Eyed Mary ist durch die treibende Flöte am Anfang schon auf Betriebstemperatur. Ian Anderson schienen damals die Songs zu aggressiv, so dass er die kurzen akustischen Song aufnahm wie Cheap Day Return, Wondring aloud und Slipstream, teilweise kaum länger als eine Minute. Diese Stücke sind einfach und genial. Obwohl man von Aqualung des Eindruck eines harten Rockalbums hat, wird hier erstmalig so deutlich der akustische Part eingeführt, wie er seitdem fester Bestandteil bei Jethro Tull ist. Die damalige Veröffentlichung hat inhaltlich die Gemüter in alle Richtungen erregt. "Good Heavens, now Ian Anderson wants us to think." war eine Schlagzeile. Ich vermute mal, sie war auf My God gezielt. Insbesondere zu Anfang war nie klar, meint Ian es nun negativ oder positiv. Auf Aqualung Live erläutert er, dass Aqualung eine ProGod-Angelegenheit sei. Auch macht er deutlich, dass es kein Konzeptalbum ist, sondern das lediglich ein paar der Songs thematisch zusammenhängen, auf der einen Seite Aqualung und Cross-eyed Mary und auf der anderen Seite My God, Hymn43 und Wind-up. Die Mastertapes hatten wohl nie die entsprechende Aufnahmequalität, auch das digitale Remastern hat nicht in überragender Weise geholfen, deswegen sei jedem Aqualung live ans Herz gelegt, auch um einmal ein anderes Bild von der Scheibe zu bekommen. Klanglich ein Hochgenuss. Trotzdem bevorzuge ich von den Arrangements her im Zweifel immer das Original. Zu diesem Thema gibt es einen Bonustrack Lick your Fingers clean, der erst zum 20jährigen Jubiläum veröffentlicht wurde, aber anders arrangiert bereits auf War Child zu finden ist -- Two Fingers. Der Song auf War Child ist gut, hält aber den Vergleich nicht stand mit dem Original. Daran lässt sich vielleicht ermessen, wie unzufrieden Ian Anderson mit dem Material in Wirklichkeit war. Dass Anspruch und Wirklichkeit oft weit auseinander liegen, wird hier mal auf ganz gegenteilige Weise deutlich. Das auf dieser Version enthaltene Interview mit Ian Anderson ist sehr interessant, die übrigen Bonustracks sind nichts neues, eine neue (1974!!) Aufnahme von Wind-up, die trotz deutlich besseren Klangs nicht an das intensive Original heranreicht und wenig interessante Radiomitschnitte. Ich teile nicht die Meinung, dass man von Jethro Tull nur dieses eine Album braucht, aber man braucht es, weil es das Wichtigte ist. Übertroffen wird es nur noch von Thick as a Brick ein Jahr später. Wahnsinn, in welchen Abständen damals Spitzenmusik komponiert wurde. Ich muss wohl nicht wiederholen, wie lange wir schon auf ein neues Album warten. Inzwischen ist in einem Interview ja für den Herbst was angekündigt worden. Ihr glaubt alle nicht, wie gespannt ich bin.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sitting on a park bench 12. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Nach dem bluesigen This Was, dem schon sehr vielfältigen Stand Up und dem eher unauffälligen Benefit brachten Ian Anderson und Jethro Tull 1971 dieses ambitionierte Werk ans Tageslicht.

Textlich geht es in den meisten Songs um das Verhältnis zu Religion und Kirche, musikalisch gibt es erstmals in dieser Qualität einen überraschende Bandbreite zu hören. Allein der mehrteilige Opener Aqualung (rockiger Anfang mit geradezu klassischem Riff, dann eher ruhiger Mittelteil zu akustischer Gitarre und Andersons "Telefonstimme", danach überaus gekonntes Gitarrensolo von Martin Lancelot Barre, hymnischer Schluss) war schon das Geld wert. Danach folgen weitere rockige Stücke (Cross-eyed Mary), aber auch sehr zurückgenommene akustische Kabinettstückchen - manchmal kaum eine Minute lang (Cheap Day Return).

Die wirklich starken Stücke (außer Aqualung) finden sich in der zweiten Hälfte des Albums: My God (akustischer Beginn, furioser Rock-Teil, ausgeflipptes Flötensolo, wahrhaft gigantischer Schluss), Locomotive Breath (größter Hit der Band bis heute, sehr leiser, fast jazziger Anfang mit Klavier und Gitarre, dann der Über-Rocker mit nicht wieder aus den Ohren zu bekommendem Riff), zum Schluss Wind-Up (noch einmal eine Mischung aus den besten Zutaten, die Jethro Tull zu bieten haben). Das ganze Album erscheint zusammen mit dem charakterischen Cover (Ian Anderson als "Tramp" Aqualung) wie aus einem Guss.

Zu Recht gingen Tull mit diesem Album auf eine nicht enden wollende Tournee, zu Recht wurden sie in der Musikpresse gefeiert (auch kritisiert, wohl wegen der nicht unumstrittenen Texte), zu Recht ist Aqualung wohl das am meisten verkaufte Tull-Album, zu Recht spielen Anderson & Co. bis heute etliche Stücke auf jedem Konzert, zu Recht haben sie kürzlich sogar eine neue Live-Version unters Volk geschmissen.

Nach dem Aqualung-Album schien eine Steigerung kaum noch möglich - aber sie kam! Das Ergebnis war Thick As A Brick, aber das ist eine andere Geschichte!

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Die neuesten Kundenrezensionen
Geniestreich der Band!
Auch mit diesem Album hat die Band um Ian Anderson eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie zu dieser Zeit eindeutig zum Besten, zumindestet aber zum Innovativsten... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Ingmar veröffentlicht
Meisterwerk auf Querflöte
Konnte mich aus der Jugend an die Platte erinnern und habe mir diese nun als CD geholt. Einfach nur umwerfend gute Musik -Stück für Stück.
Vor 13 Monaten von M. Schumacher veröffentlicht
Was für ein Etikettenschwindel...!
Diese Version von "Aqualung" hört sich genauso bescheiden an wie die allererste CD-Auflage, die immerhin aus dem Jahr 1983 stammt. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von musiConnaisseur veröffentlicht
Tolles Album in unwürdiger Qualität!
Über die Musik haben ja schon einige meiner Vorredner geschrieben, dementsprechend werde ich sie hier vernachlässigen (Sie ist natürlich absolut... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. März 2010 von Robert Steigauf
So bitte nicht !
Grauenhafte Überarbeitung des schönen Tull-Originals , "Fat Man" z.B. hört sich an wie durch ein billiges Kofferradio. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juli 2009 von Jürgen Neumann
Das Superalbum
Aqualung ist bis heute Jethro Tull's wichtigstes Album, weil es sie mit einem Schlag weltberühmt gemacht hatte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. März 2007 von Rock Tullie
Wozu die späteren Alben?
In meiner Rockphase basaß ich sicher gut zehn Jethro Tull-Alben, von denen ich später die meisten überkandidelt fand, weil die Gruppe immer mehr zur... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Februar 2007 von Wirtshausberater
Ian Anderson shares his thoughts about Christianity and God
"Aqualung" is certainly the rawest of Jethro Tull's albums, as far from the artistic pretensions of "Thick as a Brick" and "Passion Play" as you can... Lesen Sie weiter...
Am 1. Dezember 2005 veröffentlicht
Aqualung
Diese CD ist etwas abweichend von von den späteren Jahren, zeigt allerdings bereits den ausgeprägten Stil von J. Tull. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juni 2005 von Dreischarf, Wolfram
Das kommerziellste Tull Album
Aqualung gilt mit seinen populärsten Tull - Erkennungshymnen (Aqualung/Locomotiv Breath) wohl zu den beliebtesten unter den Fans. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. November 2004 von "amalok2"
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