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Aqualung. 25th Anniversary Edition


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Produktinformation

  • Audio CD (31. Dezember 1969)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Chrysalis (EMI)
  • ASIN: B000003JDO
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 142.698 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Aqualung
2. Cross-Eyed Mary
3. Cheap Day Return
4. Mother Goose
5. Wond'ring Aloud
6. Up To Me
7. My God
8. Hymn 43
9. Slipstream
10. Locomotive Breach
11. Wind Up
12. Lick Your Fingers Clean
13. Wind Up - Quad Version
14. Ian Anderson Interview
15. Song For Jeffrey - BBC 1968
16. Fat Man - BBC 1969
17. Bourree - BBC 1969

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Roland Harth am 15. September 2006
Format: Audio CD
"In the beginning Man created God", so beginnen die kontroversen Anmerkungen von Jethro Tulls legendärem Album "Aqualung". Ian Anderson setzte seine Erforschung der musikalischen Möglichkeiten in den Bereich Konzeptalbum fort. Dies geschah zu einer Zeit, als er einige seiner bekanntesten Stücke schrieb. Da das vierte Album von Jethro drei der größten Rockklassiker ("Aqualung", "Cross-Eyed Mary", "Locomotive Breath") enthält, wird es auch als Wendepunkt für Ian Anderson und seine Truppe gesehen.

Das Konzept besteht aus zwei Teilen, die sich auf die beiden Seiten der alten Vinylplatte aufteilten. Der erste Teil erzählt von einem lüsternen Bettler mit dem Namen Aqualung (benannt nach seinem ratternden Atem), während der zweite Teil eine stechende Attacke gegen organisierte Religionsgesellschaften ist. Die Anmerkungen ziehen die beiden Themen zusammen in einem pseudobiblichen Text, der besagt, dass wenn sich die Menschen an den Geist erinnerten, der die Religion begründete, dann hätten sie mehr Nähe zu den sozial Ausgestoßenen, die ja gleiche Wesen sind.

Das Titelstück ist verdienter Maßen ein Klassiker. Obwohl es mich immer wieder erstaunt, dass ein solch seltsames Lied mit wenig eingängigen Texten es zur Unsterblichkeit schaffen konnte. Eindrucksvoll wird die Psychologie durch die Dynamik des Titels verstärkt. Der zweite Titel der von einer prostituierten Schülerin handelt ist noch etwas heavier.

Im zweiten Teil dreht es sich um das Hauptkonzept des Albums - gegen organisierte Religionsgesellschaften. In "My God", "Hymn 43" und "Wind-Up" sind Andersons Texte unmissverständlich und offen protestierend.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rock Tullie am 10. September 2007
Format: Audio CD
Aqualung ist bis heute Jethro Tull's wichtigstes Album, weil es sie mit einem Schlag weltberühmt gemacht hatte. Auf diesem Album ist Locomotive Breath, der Song, der mich zum Tullfan werden ließ. Diese Explosion im positiven Sinne war, wenn man Ian Anderson Glauben schenkt, nicht absehbar. Die Aufnahmen und die Produktion standen unter einem schlechten Stern. Das Studio war brandneu und nicht erprobt, zu keiner Zeit bekamen Jethro Tull den Sound hin, der ihnen vorschwebte. Folglich war die Stimmung eigentlich schlecht, die Musiker waren genervt und wähnten sich außer Form. Sogar der für sein solides Spiel bekannte Martin Barre hatte seine Schwierigkeiten mit den technischen Hindernissen. Einzelne Parts wurden daher von Ian selber eingespielt (vgl. Interviews auf diesem Album und auf Aqualung live). Zur gleichen Zeit gastierten im selben Studio Led Zeppelin und nahmen ihr Jahrhundertalbum mit dem Song Stairway to Heaven auf. Keiner der Musiker rechnete mit dem, was dann wurde. Auf Aqualung versammelt sich die Rockelite eines Jethro Tull Konzerts. Ohne das Titelstück und Locomotive Breath brauchen Jethro Tull die Bühne nicht zu verlassen. Auch Cross-eyed Mary und My God fehlen nur ganz selten. Manchmal etwas vergessen wird Wind-up, für mich ein in der Qualität ein in vorderster Reihe stehendes Stück Musik, ebenso gut wie die bisher genannten. Für diese genannten Songs sind Jethro Tull unsterblich. Sie hätten sich danach auflösen können (Gott sei Dank nicht), sie wären niemals mehr in Vergessenheit geraten. Wenn es darum geht, die Musik auf Aqualung zu beschreiben, wird vor allem auf den harten Rock in den Stücken hingewiesen. Das stimmt auch, ist aber nur die halbe Wahrheit.Lesen Sie weiter... ›
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 12. Oktober 2005
Format: Audio CD
Nach dem bluesigen This Was, dem schon sehr vielfältigen Stand Up und dem eher unauffälligen Benefit brachten Ian Anderson und Jethro Tull 1971 dieses ambitionierte Werk ans Tageslicht.
Textlich geht es in den meisten Songs um das Verhältnis zu Religion und Kirche, musikalisch gibt es erstmals in dieser Qualität einen überraschende Bandbreite zu hören. Allein der mehrteilige Opener Aqualung (rockiger Anfang mit geradezu klassischem Riff, dann eher ruhiger Mittelteil zu akustischer Gitarre und Andersons "Telefonstimme", danach überaus gekonntes Gitarrensolo von Martin Lancelot Barre, hymnischer Schluss) war schon das Geld wert. Danach folgen weitere rockige Stücke (Cross-eyed Mary), aber auch sehr zurückgenommene akustische Kabinettstückchen - manchmal kaum eine Minute lang (Cheap Day Return).
Die wirklich starken Stücke (außer Aqualung) finden sich in der zweiten Hälfte des Albums: My God (akustischer Beginn, furioser Rock-Teil, ausgeflipptes Flötensolo, wahrhaft gigantischer Schluss), Locomotive Breath (größter Hit der Band bis heute, sehr leiser, fast jazziger Anfang mit Klavier und Gitarre, dann der Über-Rocker mit nicht wieder aus den Ohren zu bekommendem Riff), zum Schluss Wind-Up (noch einmal eine Mischung aus den besten Zutaten, die Jethro Tull zu bieten haben). Das ganze Album erscheint zusammen mit dem charakterischen Cover (Ian Anderson als "Tramp" Aqualung) wie aus einem Guss.
Zu Recht gingen Tull mit diesem Album auf eine nicht enden wollende Tournee, zu Recht wurden sie in der Musikpresse gefeiert (auch kritisiert, wohl wegen der nicht unumstrittenen Texte), zu Recht ist Aqualung wohl das am meisten verkaufte Tull-Album, zu Recht spielen Anderson & Co.
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