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April in Paris
 
 
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April in Paris [Taschenbuch]

Michael Wallner
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: btb TB (1. Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442736935
  • ISBN-13: 978-3442736935
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 217.913 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Michael Wallner
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Das ist nicht die Zeit zum Lieben." Paris, Anfang der vierziger Jahre, besetzt von deutschen Truppen: der 23-jährige Obergefreite Roth, als Übersetzer für die SS bei Verhören tätig, verliebt sich Hals über Kopf in eine Französin. Eine bitter-süße Liebesgeschichte über einen „deserteur amoureux“. Von vorneherein ahnt man nichts Gutes, verliert aber bis zur letzten Seite nie die Hoffnung.

„Ein Gesicht von eigenartiger Schönheit. Übergrosse Augen, eine verführerisch runde Stirn, darüber rotbraune Locken.“ Es ist die Tochter des Buchhändlers, in die Roth sich verliebt. Chantal arbeitet im Widerstand und erhofft sich zunächst von Roth geheime Informationen. Dieser, naiv und blauäugig, riskiert fast pubertär Kopf und Kragen für sie, schlüpft in seiner Freizeit, unerlaubt und in Alltagskleidung, ins Pariser Leben und die Haut eines Anderen: Monsieur Antoine, ein „deserteur amoureux“ für wenige gestohlene Stunden.

Eine verzaubernde, bitter-süße Liebesgeschichte, zwischen Bombenterror und Folter, Krieg und unüberbrückbar erscheinenden Fronten. Eine Liebesgeschichte, deren Aussichtslosigkeit man weiß und ahnt, dennoch aber auf keiner Seite wahr haben will. Zwei Menschen, die im Laufe des Romans Stärke und Glauben an eine tiefe Liebe entwickeln. „Wir würden uns auf dem Land wieder begegnen, rundum Bäume in Blüte, aus dem Haus stieg weißer Rauch, Pferde weideten auf der Koppel.“ Sehnsüchtige Träume in Zeiten von Trümmern und Zerstörung.

„Das Land ist stärker als der Panzer der es durchrollt“, heißt es an einer Stelle. Diese Stärke entwickelt auch der junge Roth, der voller Idealismus auf kindliche Weise zunächst alles verdrängt, dann aber erkennen muss. „Ich hatte geglaubt, nicht Stellung beziehen zu müssen .... Ein anderer hatte ich sein wollen, zwischen den Reihen spazieren gehen, als Franzose, als Deutscher, ganz nach Belieben.“

Michael Wallner gelingt das eindrucksvolle Porträt eines jungen Mannes, der von der Kriegsmaschinerie aufgesogen, in Grauen und Gewalt hineinkatapultiert wird, nach dramatischen Ereignissen aber seinen Weg findet. „April prochaine -- je reviens“ ist die zarte Melodie, die den Roman immer wieder untermalt, stets voller Hoffnung, auch wenn alles ganz anders kommt, als erwartet. --Barbara Wegmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

„Eine gelungene Balance zwischen leichter Liebesgeschichte und bezwingend geschildertem Nazi-Terror.“ (KulturSPIEGEL )

„Ein Buch, das man von Herzen verschenken kann.“ (Brigitte )

„Er ist spannend, er ist spannend erzählt, gut geschrieben …“ (FAZ )

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
stilistisch brillant 15. Mai 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Mann, Roth, bewegt sich in einer Doppelrolle durch das Paris von 1943, als deutscher Besatzungssoldat und als französischer Zivilist. In der letzten Rolle lernt er Chantal, eine Widerstandkämpferin, kennen und lieben. Die beiden haben nicht viel Zeit miteinander, denn Roth wird von den eigenen Kollegen gestellt.

Hier beginnt der eigentlich beeindruckende Teil des Romans, über den der Klappentext nichts verrät. (Wahrscheinlich um keine Freunde leichter Kost abzuschrecken.) Roth wird von den eigenen Leuten gefoltert. Das ist stellenweise hart zu lesen, aber niemals um billiger Efekte willen erzählt. Respekt vor Wallners Sprache, die mit kurzen Sätzen auskommt und eine unglaublich dichte Atmosphäre schafft. Normalerweise mache ich einen großen Bogen um Gewaltdarstellungen aller Art, aber diese war auszuhalten. Ein wenig enttäuschend ist das Ende, das erst recht unglaubwürdig und dann ziemlich kolportagehaft gerät und damit nicht so ganz zu dem beeindruckenden Anfang passen will. Aber viereinhalb Sterne gibt es nicht, also werden es doch vier, mit ein wenig Bauchschmerzen wegen der wirklich beeindruckenden Sprache.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Petra
Format:Gebundene Ausgabe
Etwas mehr ein Roman über das Grauen, als ein simpler Liebesroman. Aber wahrscheinlich ist er deswegen so - überraschend - gut. Ein deutscher Soldat in Paris, der sich im Krieg "durchmogeln" will, sich die Hände nicht schmutzig machen will, und natürlich vor allen Dingen nicht sterben will. Schnell wird er desillusioniert, nichts kann er halten, vor allem nicht die Distanz, die er so gerne hätte, weder die zu den Opfern noch die zu den Tätern. Die Liebe scheint zwar unmöglich und doch die Rettung. Am Ende bleibt nur das nackte Leben...
Für mich war es ein sehr authentisches Buch. Die Personen sind absolut glaubhaft dargestellt. Immer wieder keimt die Hoffnung auf Menschlichkeit auf, immer wieder folgt nur der Blick in den Abgrund. Es ist ein hartes, fesselndes Buch, geht fast an die Grenze des Erträglichen. Für mich war es ein echtes Lese-Erlebnis.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Beeindruckend 30. Mai 2009
Von Suhakami
Format:Taschenbuch
Sehr eindringlich beschreibt Wallner die Geschichte eines deutschen Unteroffiziers, der zwischen anfänglicher Loyalität zur eigenen Armee, der immer stärker werdenden Zuneigung zur Widerstandskämpferin Chantal und der Erkenntnis, dass er für die Franzosen nur der "verrückte Boche" ist, dessen man sich zwar bedient, dem man aber letztendlich nicht vertrauen kann, zerrissen wird.
Ein kleines Meisterwerk von beeindruckender Dichte und Dramatik!
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Michael Wallner; April in Paris
Der Titel führte mich gedanklich in eine andere Richtung. Obwohl zwar spannend und stilistisch gut geschrieben, ödet die 437. Nazigeschichte dann nur noch an. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. September 2009 von Skylark
eine unmögliche Liebe
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Veröffentlicht am 21. Mai 2008 von Weinpflaume
sehr packender Schreibstil
Erstmal ein rießen Lob für diesen packenden Schreibstil der es mir nicht möglich machte das Buch aus der Hand zulegen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. April 2008 von tanjuscha
Beeindruckend!
Sprachlich perfekt, unglaublich schnell und facettenreich. Den Versuch des Gefreiten Roth, nicht Stellung beziehen zu müssen beschreibt Wallner glaubhaft und manchmal mit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Januar 2008 von IWA
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