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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
36 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der ausgefuchste Kommissar recherchiert wieder,
Rezension bezieht sich auf: Aprikose, Banane, Erdbeer: Kommissar Schneider und die Satanskralle von Singapur (Taschenbuch)
Schon der Auftakt muss stutzig machen. Das Buch beginnt mit ein paar Sätzen über den Autor: "Helge Schneider, geboren 1903, ist in der Literatur ein Außenseiter geblieben. Assessor für Physik an der Hochschule für Mathematik zu Babel von September 1952 bis August 1961, Weiterbildung zum Closett-Tiefseetaucher bei Professor Hans Hass... voraussichtliche Einlieferung ins Bethseda-Krankenhaus in Duisburg wegen Fettabsaugen..." Spätestens hier sollte dem Leser klar sein was ihn erwartet. Aprikose, Banane, Erdbeer ist ein knallharter Knüller-Kriminalroman, in dem alles echt ist, was echt ist. Da kommt Kommissar Schneiders Alten Hippe schon mal extrem die Kotze hoch wegen ihrer billigen Armbanduhr von Woolworth, die ihr der Kommissar zum 40. Hochzeitstag geschenkt hatte. Warum hatte der Mann in seinem Leben nur so wenig Geld verdient, beschwert sich Frau Schneider. In diesem Kontext ist verständlich warum der Kommissar auch gerne mal in den Puff geht - der guten Unterhaltung wegen versteht sich! Sein Privatleben ist nicht mehr das, was es mal war. Der Kommissar legt deshalb alle seine Kraft in die Ermittlungen, um die Satanskralle von Singapur zur Strecke zu bringen. Auf seiner Jagd nach dem Krallenschlitzer gerät die Welt schon mal aus ihren Fugen - die Dimensionen übrlagern sich - wilde Saurier und Ritter in Ritterrüstung stellen sich dem Kommissar in den Weg. Aber auch in der Realität kämpft der Kommissar in seinem braunen, durchgefurzten, einreihigen Anzug mit allerlei Widrigkeiten. Spätestens bei der Fahrt in einer Eisenbahn zur Rush-hour nach Malaysia mit 12.000 Leiharbeitern aus Singapur, "die sich bereits in den Zug schmissen, als er noch im Herannahen war", laufen einem die Tränen in Strömen vor Lachen, einem Sturzbach gleich, aus den Tränensäcken: der Kommissar Schneider als Allzweckwaffe zur Stimulierung der Lachmuskeln. Doch Vorsicht: Kommissar Schneider macht süchtig! 5 Sterne für transkaukasischen Scharfsinn und Humor!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Was für ein Kriminalroman!,
Rezension bezieht sich auf: Aprikose, Banane, Erdbeer: Kommissar Schneider und die Satanskralle von Singapur (Taschenbuch)
Wer unheimlich gut nachvollziehbare Handlungsstränge sowie vollendete Formulierungskunst erwartet, ist mit diesem internationalen Meisterwerk der gehobenen Kriminalliteratur bestens bedient(!) Äußerst konsequente, packende Ermittlungmethoden der Hauptfigur sowie die Beschränkung des Autors auf das absolut Wesentliche, ohne jegliche - geschweige denn absurd-philosophische - Abschweifungen zeichnen dieses sehr stilvoll gemachte Werk aus. Es gibt auch keine harten Szenewechsel, und kein Mal fühlt man sich an eine Filmszene erinnert. Auch gibt es hier überhaupt nichts zu Lachen. Komplexe Zusammenhänge einerseits, die Kleinigkeiten des Lebens andererseits sowie großherziges Verständnis für den Täter kann man bei diesem dummen, schlecht beobachtenden und einseitigen Autor auch lange suchen. Kurz: Der Verfasser hat sich mal wieder ausschließlich um die wichtige Darstellung des heutigen, typischen Verbrechens und deren glaubhafte, moderne Bekämpfung verdient gemacht. Bitte endlich den Friedensnobelpreis!!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gewohnt klasse,
Von
Rezension bezieht sich auf: Aprikose, Banane, Erdbeer: Kommissar Schneider und die Satanskralle von Singapur (Taschenbuch)
Nachdem sich Kommissar Schneider schon mehrmals im Ruhestand befand, kann nur er eine ganz besondere Reihe von Mordfällen lösen. Die "Satanskralle von Singapur" begeht zahlreiche Morde, wenn auch nicht unbedingt immer absichtig. Dafür allerdings besonders heftig. Der Superkriminalisteninstinkt von Kommissar Schneider führt ihn das eine oder andere Mal auf die richtige Spur.Und wo der Titel herkommt, findet der Leser natürlich auch beim aufmerksamen Lesen heraus. Alles in allem ein guter neuer Helge Schneider Roman, allerdings gefiel mir der letzte Krimi von Kommissar Schneider etwas besser, da der Kommissar dort brutaler zur Sache ging. Aber er ist ja, wie am Anfang beschrieben auch in die Jahre gekommen und die Leute haben daher teilweise schon alleine wegen seinem Namen Respekt vor ihm. 4 Sterne, da das Buch äußerst unterhaltsam und belustigend ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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