Nun steht er also vor mir, mein 2. Mac. Nachdem mich das MacBook Pro vor 1,5 Jahren so überzeugt, sollte der alte Windows Desktop-Rechner nun endlich auch durch einen Computer dieser Marke ersetzt werden.
Aber erstmal von vorn.
Das Auspacken
Die Verpackung ist mal wieder, typisch für Apple, sehr durchdacht, schlicht und trotzdem schick gestaltet. Nach dem öffnen wird man zuerst von der länglichen Box empfangen, die die kabellose Tastatur und die Magic Mouse beinhaltet (dazu später mehr). 2 Stiroporteile weiter ist man schon am Ziel - der (doch sehr schwere) iMac lässt sich (leichter als gedacht) aus dem Karton heben und gleich am hervorgesehenen Platz abstellen. Unten ist nur noch das Netzkabel aufgerollt - das war's auch schon. Kaum zu glauben aber dieses eine Kabel reicht tatsächlich, um diesen Computer vollwertig zu betreiben. Schluss die Zeiten an denen man beim PC-Kauf noch 100¤ zusätzlich für Zusatzkabel ausgeben musste. Noch ist das Gerät in eine weiche Hülle eingekuschelt, diese lässt sich nach oben abziehen (ACHTUNG, Der Sticker unten reißt, hiermit verfällt bedingt das Rückgaberecht!) Dann noch die Folien am Standfuß und am Bildschirm entfernen, die Tastatur und Maus auswickeln und zu guter letzt das Stromkabel anschließen - fertig! Der Computer kann zum Ersten mal gestartet werden.
Das Design
ist wirklich mit keinem anderen Computer vergleichbar. Kaum zu glauben, dass ein hochwertiger Computer mit Top-Leistungen in dieser schicken Hülle stecken soll.
Erstes Boot-Up
Klassisch wird man zuerst vom Apple-"Gong" in Empfang genommen, dann soll die Magic Mouse eingeschaltet werden und nach der Auswahl der Systemsprache folgt das bekannte Intro. Dann das Übliche wie Registrierung, Migration mit weiteren Macs und Einstellungen - fertig. Schnell wie immer.
Der Bildschirm
ist kaum in Worte zu Fassen. Im ersten Moment überlegt man wirklich, ob den nicht eine Nummer zu groß gekauft hat. Im Laden sehen die Geräte nebeneinander noch "klein" aus aber zu Hause ist das schon was anderes. Doch Lange hält sich dieser Gedanke nicht. Spätestens beim ersten Ansehen eines YouTube-Videos, weiß man, wofür man sein Geld bezahlt hat - und bereut keinen einzigen Cent. Tolle Farben, schöne Beleuchtung, kein Flimmern, keine Pixelfehler.
Tastatur und Maus
Zuerst zur Tastatur. Auch hier war ich mir beim Kauf nicht sicher, ob lieber kabelgebunden aber mit Ziffernblock oder die kompakte Standard-Version. Auch hier habe ich mich richtig entschieden. Auf keiner Tastatur habe ich bisher schneller und Fehlerfreier getippt als auf dieser. Schöner Anschlagpunkt, gut gefedert, schlichtes Desgin. Perfekt.
Jetzt zur Maus. Hier lag meine größte Befürchtung. Da sie sehr flach ist, hatte ich Angst, dass sie nicht zu meiner eher großen Hand passt. Außerdem gefiel sie mir beim Testen im Laden nicht so gut. Aber da lag es wahrscheinlich an der Position. Im stehen lässt sie sich wirklich nicht gut bedienen. Dafür ist sie ja aber auch nicht gedacht. Im Sitzen ist es schon etwas anderes. Sie liegt sehr leicht in der Hand - eher in den Fingern und ist sehr präzise. Der Handballen liegt auf dem Tisch und die innere Handfläche berührt die Maus kaum. Gerade das macht die Maus sehr angenehm. Man bedient sie quasi nur mit 4 Fingern. Daumen und Ringfinger jeweils außen und Zeige- und Mittelfinger sorgen fürs Klicken und Scrollen, was sich übrigens als sehr angenehm herausstellt.
Das Betriebssystem "OS X Snow Leopard"
Ich glaube, hier wurde wirklich schon genug gesagt. Das es besser als Windows ist, sollte bekannt sein und dank der immer größer werdenden Community ist mittlerweile fast jedes Programm auch für Mac erhältlich.
Der Core i5-Quadcore Prozessor
macht sich wirklich bemerkbar. Und das nicht durch Geräusche oder Wärmeentwicklung. So ist es jetzt möglich den Computer innerhalb von 2,5 Sekunden aus dem Ruhezustand aufwecken zu lassen, was beim MacBook Pro noch über 20 Sekunden dauert. Vom alten PC ganz zu schweigen. Auch bei anfordernden Aufgaben wie Filmschnitt in Final Cut oder Musikverwaltung in iTunes spürt man den Prozessor deutlich. So dauert es maximal 20 Sekunden um iMovie komplett zu öffnen, was beim MacBook noch 2 Minuten waren.
Fazit:
Wer den Computer nur zum Surfen und Filme ansehen braucht, für den reichen die 21,5" Modelle. Für anspruchsvollere Aufgaben, wie z.B. Filmschnitt oder High-End-Grafik-Gaming ist das i5-Modell besser.
Auch ich habe den Kauf dieses Geräts nicht bereut (ich habe aber ehrlich gesagt auch nicht damit gerechnet).