Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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38 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der bisher beste traditionelle iPod, 1. November 2007
Da mein alter 2004er iPod (20GB, 4. Gen.) schön langsam in die Jahre gekommen ist und es noch immer keine vernünftigen MP3-Player/Handy-Kombos gibt (Stichwort: 3.5mm-Anschluss) habe ich mich zum Kauf eines nagelneuen iPod nano (8GB, Silber, 3. Gen.) entschieden.
Eckdaten
* 69,8 x 52,3 x 6,5 mm; 49,2 g
* leuchtstarkes, scharfes 320x200-Pixel-Display
* 8GB (Flash-basiert)
* Clickwheel-Steuerung
* Hold-Button, Dock-Connector, 3.5mm-Ohrhöhrer-Anschluss
* USB-Kabel, Ohrhörer, Dock-Einsatz mitgeliefert
* Akku: 24h Musik oder 5h Video
Verarbeitung
Fotogen ist der neue Nano nicht unbedingt, bei seiner Vorstellung im September war ich sogar leicht geschockt: fett und gestaucht, das will so gar nicht zum Apple-Image passen. Hält man das Gerät aber erstmal in den Händen sind alle Zweifel schnell verflogen. Der Player ist unsagbar leicht und klein, bessere Maße kann man bei einem videofähigen iPod mit Clickwheel-Steuerung nicht mehr erreichen. Apples berühmtes Clickwheel wurde für den neuen Nano wieder verkleinert, lässt sich aber noch gut bedienen. Aufgrund seiner Abmessungen wirkt der kleine iPod etwas filigran, vor allem Clickwheel und Center-Button machen einen etwas flimsigen Eindruck. Grund zur Besorgnis gibt es aber keinen: ich trage den Nano schon seit Wochen mit mir herum und Stabilitätsprobleme habe ich noch keine ausgemacht. Einziger Kritikpunkt ist die Rückenabdeckung, bei der Apple abermals zum wohl empfindlichsten und ungünstigsten Gadget-Material gegriffen hat. Die spiegelglatte Metalloberfläche ist derart empfindlich, dass Gil Grissom damit von einem Seidentuch DNA-taugliche Fingerabdrücke nehmen könnte. Damit sollte die Hostentasche exklusiv dem Nano vorbehalten bleiben.
Display
Besonders erwähnt werden muss das 320x200-Pixel große Display. Es ist sehr leuchtstark und konstrastreich und für einen MP3-Player fast schon Verschwendung (mehr dazu unter "Video").
Zubehör
Die Liste ist verdammt kurz: USB-Kabel, Ohrhörer, Dock-Einsatz, Papierkram. Sinnvoll finde ich, dass Apple keine iTunes-CD mehr mitliefert.
Bedienung
Die Bedienung erfolgt wie gehabt über das berührungsempfindliche Clickwheel und funktioniert wie eh und je sehr gut. Man klickt sich wie gewohnt durch Wiedergabelisten und scrollt mit dem Clickwheel. Neu (zumindest für mich) ist das Einschalten der Zufallswiedergabe direkt in der Wiedergabeliste. Dazu drückt man während der Wiedergabe einfach ein paar Mal auf den mittleren Knopf, vorbei an Lautstärke, Abspielposition und Wertung, bis eine Auswahl für die zufällige Wiedergabe erscheint. Die Größe des Knopfes in der Mitte des Clickwheels entuppt sich als kleine Schwäche im Bedienkonzept, weil man beim Betätigen nur all zu oft auch das Clickwheel berührt und somit oft versehentlich weiterscrollt oder die Lautstärke ändert. Der Hold-Button hat mich noch weniger begeistert. Er ist wie der Dock-Connector und Ohrhöhreranschluß an der Unterseite angebracht, seine Betätigung benötigt aber mehr Handgriffe als sie sollte. Der Button ist rund und seine Größe eigentlich ausreichend, aber trotzdem benötigt man im Gegensatz zur restlichen Bedienung beide Hände dafür. Da die Bedienung über Berührung erfolgt und der Nano meistens in der Hosentasche aufbewahrt wird, ist die Benutzung des Hold-Buttons aber ein essentieller Vorgang, den Apple wesentlich eleganter hätte lösen können.
Benutzeroberfläche
Die Benutzeroberfläche ist im Grunde gleich, wie bei früheren iPods. Man navigiert durch Listen, auch tausende Einträge sind Dank Clickwheel-Steuerung kein Problem. Aufgrund des exzellenten Displays wurde die Benutzeroberfläche enorm aufgemöbelt. Gab's bei meinem alten iPod lediglich schnöde und spartanische Textinfos nutzt Apple nun die höhere Auflösung für mehr Infos und getunte Navigation. Zum Beispiel wird beim Abspielen eines Liedes das Albumcover, Album, Interpret, Titel und Bewertung angezeigt. Beim schnellen Scrollen durch Listen blendet sich der jeweilige Buchstabe des Alphabets ein, über den man gerade blättert. Alles in allem sinnvolle Erweiterungen, welche die Bedienung noch intuitiver machen. Die Hintergrundfarbe ist weiß und damit nicht gerade akkuschonend, bei der kleinen Bilddiagonale lässt sich dunkler Text auf hellem Hintergrund aber sicher besser lesen. Die auf der ersten Ebene geteilte Listenansicht (links Menüpunkte, rechts stylisch animierte Cover der Musikbibliothek) sind nett, wirken sich aber in keinster Weise positiv oder negativ aus.
Akku
Bei reinem Musikbetrieb soll der Akku 24 Stunden halten, bei Videos 5 Stunden. Überprüft habe ich das bisher nicht, die Werte halte ich aber für realistisch. Wenn man hingegen Spiele spielt, ist der Akku relativ schnell leer (gefühlte 2 Stunden). Alles in allem würde ich die Akkuleistung für ein Gerät der Größe als sehr gut bezeichnen.
Sound
Die Soundqualität ist von so vielen Faktoren abhängig, dass ich mich hier gar kein Urteil abzugeben traue. Diverse "professionelle" Testseiten stellen dem Nano in dieser Hinsicht ein gutes Zeugnis aus und ich kann mich dem nur anschließen. Ich verwende allerdings nicht die mitgelieferten Apple-Stöpsel, sondern ein Paar Sennheiser CX-300, die es mittlerweile in allen möglichen Farben gibt.
Video
In Österreich könnte man die Videofunktionalität genau so gut von der Feature-Liste streichen. Abgesehen von Kino-Trailern gibt es bei uns nämlich seit über zwei Jahren keine legale Möglichkeit Video-Content aus dem iTunes Store zu beziehen. Abgesehen davon sehen Videos jedenfalls toll aus. Sicher, das Display ist klein, aber ich könnte mir durchaus vorstellen Simpsons-Folgen oder Nachrichten am Nano anzuschauen. Also, Apple, Film- und Fernsehindustrie: könnt ihr mich hören, hier aus der Alpenrepublik?! Ich will Content und will dafür bezahlen, also kommt endlich in die Gänge!
Spiele
Spiele sind für MP3-Player wohl eher kein Verkaufsargument und auch ich habe mich zunächst nicht groß darum gekümmert. Zu meiner Überraschung musste ich aber feststellen, dass der iPod eine exzellente mobile Spieleplattform ist. Sicher kann er sich nicht mit aktuellen mobilen Spieleplattformen messen, aber Spiele machen auf dem Nano einfach Spaß. Sogar die Clickwheel-Steuerung eignet sich erstaunlich gut dafür. Die Auswahl an Titeln ist derzeit leider noch arg begrenzt, Spiele der vorherigen iPod-Generation funktionieren auf dem neuen Nano nicht. Nichtsdestotroz halte ich Spiele am Nano für eine gute Idee, die wesentlich besser als z.B. auf Handys funktioniert.
iTunes
Standardmäßig sieht Apple iTunes zur Verwaltung der Musik und Synchronisation mit iPods vor. Einige jammern deswegen, ich war allerdings schon vor meinem Umstieg auf den Mac iTunes-Fan und heilfroh Windows Media Player und Winamp los zu sein. Es ist übersichtlich, intuitiv und schnell und bietet alle gängigen Optionen zur Musikverwaltung (Massenbearbeitung von MP3-Tags, Brennen, automatisches Laden von Albumcovers, intelligente Wiedergabelisten ...). Neulingen kann ich nur raten, iTunes eine Chance zu geben -- die meisten werden sicher nicht enttäuscht werden.
Sonstiges
Kalender, Adressbuch, Erinnerungen, ... auch diese Funktionen sind wieder mit an Bord. Und wie eh und je kann man diese nicht bearbeiten sondern nur betrachten, wenn man sie zuvor über iTunes synchronisiert hat. Ganz nett, für Leute die regelmäßig ihr Handy oder ihren PDA synchronisieren aber nicht von Belang. Für mich neu ist, dass man den iPod, sobald man ihn mit dem Rechner verbindet, nicht mehr bedienen kann. Erst wenn man die Verbindung wieder trennt, was erstaunlich lange dauert, spricht das Clickwheel wieder an. Großes Manko stellt dies aber keines dar.
Fazit
Der neue Nano ist trotz minimaler Schwächen der für mich bisher gelungenste traditionelle iPod.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
The best iPod (nano) ever, 30. Januar 2008
Ich hatte alle 3 Generationen der iPod nanos und muss sagen, das dieser hier der bei weitem beste ist.
: Lieferumfang :
Apple's Motto ist: "Weniger ist mehr". Man sollte also nicht zu viel erwarten. Folgendes ist also, ganz Apple-Like enthalten:
iPod nano
Kopfhörer
Dock-Adapter
Apple-Aufkleber
Anleitungen/Dokumentation
USB-Kabel
: Erster Eindruck und Bedienung :
Ich hatte mir den iPod schon einmal bei Gravis angeschaut und war zunächst der Meinung, er wäre zu klein und "empfindlich". Nun halte ich ihn in den Händen und muss sagen, das er richtig niedlich ist. Er hat ein sehr schönes Design, liegt sehr gut in der Hand und lässt sich richtig toll bedienen. Ich habe von vielen gehört, dass das kleinere Click-Wheel stört, kann ich dies aber überhaupt nicht bestätigen. OK es braucht schon etwas Eingewöhnung aber hat man sich einmal daran gewöhnt, geht es sehr einfach und angenehm.
: Musikfunktion und Klang :
Die Musikfunktion ist sehr gut durchdacht und verfügt nun auch über Cover-Flow, eine Funktion mit der man, sozusagen, durch seine Alben blättern kann als wären es "echte" CDs. Alles ist gut erreichbar und angenehm anzuschauen. Außerdem "fliegen" die Cover von Alben bei vielen zweigeteilten Menüs an der rechten Seite vorbei - sehr schön gemacht. Zum Klang: Er ist sehr gut, obwohl die originalen Kopfhörer nicht das beste vom besten sind. Man hat gut Bässe und klare Höhen. Einziges Problem: Bei (sehr) tiefen Bässen verzerrt sich der Ton etwas, was aber an den Kopfhörern liegt.
: Videos und Fotos :
Das Display ist kristallklar und bildet alles in einer, relativ zu der Gerätegröße, unglaublichen Detailtiefe ab und es bleibt auch lesbar und die Farben verschieben sich nicht aus verschiedenen Perspektiven. Auch wenn man den iPod nicht verwenden sollte, um den allsonntaglichen Familienfilm anzuschauen, macht es Spaß, sich zum Beispiel die Tagesschau auf dem Schulweg oder auf dem Weg zur Arbeit anzuschauen. Die Videos müssen für den iPod konvertiert werden, damit der iPod sie abspielen kann, sonst läuft nichts. Die Podcasts des WDR, zum Beispiel, sind jedoch meist schon im entsprechenden Format. Fotos werden genauso detailgetreu abgebildet wie Videos.
: Verarbeitung und Design :
Die Verarbeitung ist, wie ich es von Apple nicht anders kenne, sehr gut. Das Design ist jetzt "Full-Metal", kommt also ohne Plastik aus und besteht, bis auf das Display, das mit absolut Kratzfestem Glas abgedeckt ist, nur aus Metall. Außerdem merkt man Apple's Liebe zum Detail. Ich finde den iPod nicht zu "breit" oder so, sondern für's gelegentliche Videoschauen völlig in Orndung. Außerdem liegt er ja gut in der Hand, ist super zu bedienen und sieht super aus.
: Fazit :
Wer gelegentlich Videos schaut, viel Musik hört und ein möglichst kleines Gerät haben will, für den ist dieser iPod der absolut richtige.
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45 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nano, Nano, Nano..., 26. September 2007
Der neue iPod Nano 8GB hat mich die letzten paar Tage nach der gewohnt schnellen Lieferung durch Amazon in meiner (knappen) Freizeit beschäftigt und begeistert. Mein erster iPod, somit kann ich keine Vergleiche zu Vorgängermodellen anstellen.
iTunes ist beim Einstieg erst einmal eine harte Nuß, und wenn man nicht wie das Krätzchen in dem mythenmetzschen Werk "Der Schrecksenmeister" von dem Baum der Erkenntnuß genascht hat, muß da etwas Gehirnschmalz aufgestrichen werden.
Der "Drag & Drop"-gewöhnte MP3-Player-Auflader muß erst einmal mit ansehen, wie das mit DSL blitzschnell geladene iTunes nach der ersten Umwandlung der bereits auf dem Notebook vorhandenen Musikdateien in das iTunes-Format und dem ersten Anschluß des kleinen Wunderkistchens den jungfräulichen iPod nach alchimistischen Geheimregeln mit einem bunten Reigen aus nach undurchschaubaren Auswahlkriterien zusammengesuchten Musikinformationen füttert. Kurzum würde iTunes bei einem 80GB wohl einfach die gesamte Mediathek synchronisieren, wenn man es bei der Standardeinstellung belässt. Beim 8GB ist natürlich nicht genug Platz, also selektiert iTunes.
Das muß aber nicht sein, man kann auf manuelle Konfiguration umstellen, und hopps kann man, wie gewohnt, im Menü einfach die gewünschten Titel rüberziehen.
Sehr klasse ist: iTunes lädt auf Wunsch die CD-Cover auch von über CD-Umwandlung gerippten Alben nach.
Mit der "Cover Flow"-Funktion kann man dann in iTunes und nach der Synchronisation auch auf dem iPod durch seine Alben blättern, und auch beim Abspielen zeigt der iPod neben den Titelinfos das Cover an.
Und eine spassige Sache ist auch das Abonnieren von Podcasts. Das geht kinderleicht durch Anklicken, ist wohl in der Regel kostenlos und versorgt mich automatisch mit den neuesten Lieblingsinfos. Habe zum Einstieg mal
- Tagesschau
- National Geographic
- Taize
- Best of YouTube
- Jamie Oliver
- Deutschlandradio Kultur
- Dittsche
- Die Sendung mit der Maus
abonniert.
Die Wiedergabe der Video-Podcasts ist erstklassig. So kann man sich morgens im Bus in Ruhe die Tagesschau ansehen.
Nun zur Technik:
Saubere Verarbeitung, sehr gutes, helles und präzises Display, guter Sound, Bedienung 1a, und der 8GB hat wirklich die optimale Größe (2x Streichholzschachtel).
Bleibt noch ein zu erforschendes Geheimnis: Wie bringe ich den iPod dazu, schon vorhandene Hörbücher in das Verzeichnis "Hörbücher" und nicht "Musik" abzulegen?
Und ein paar andere Zicken macht die Wunderkiste auch: So werden manche Stücke bei der Zufallswiedergabe nur ein paar Sekunden angespielt, dann springt das Gerät zum nächsten Song. Manchmal klappt auch die Darstellung des jeweiligen Covers beim Abspielen eines Songs nicht, beides aus bislang unerfindlichen Gründen.
In iTunes kann man einige Plattencover nicht laden, obwohl es die Alben im iTunes-Store gibt. Häää???? Außerdem "mixt" iTunes die Alben gleichen Namens, z.B. "Gold", jeweils von Ryan Adams und Abba,und zwar so, dass die Tracks unter beiden Alben angezeigt werden.
Der positive Eindruck vom neuen Nano (und iTunes) überwiegt aber, daher trotz etwas Anfangsärger, der sich hoffentlich bei näherem Vertrautwerden mit dem Gerät und der Software legt, 4 Punkte.
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