18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Meilenstein!, 9. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Apple iPod Touch MP3-Player mit integrierter WiFi Funktion 16 GB schwarz (Elektronik)
Also, das Ding macht unglaublich Spass. Ständig entdeckt man neue Dinge daran. Das wichtigste aber sind zwei Dinge:
1. Man hat den Eindruck, der Macher dieses Dings weiß in jeden Moment bei der Bedienung (sei es Fotos oder Musik oder Internet), was man als nächsten machen will und bietet einem eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit dafür: z.B. Internetseite: erstmals zu klein zum Lesen...dann Doppelklick auf einen Text und der Browser passt genau den Textblock an die Fenstergröße ein: genial! und davon gibts es viele Situationen mehr...
2. Die Gestensteuerung funktioniert perfekt....mal streng genommen kommuniziert man mit dem Gerät auf eine natürliche Art und Weise, wie bislang nicht denkbar. Viele Dinge passieren entsprechend der Bewegung der Finger und des Gerätes...
Fazit: Dickes Muss für alle Technikbegeisterten und die es unkompliziert haben wollen! Sicherlich wird sich in Zukunft noch einiges Verbessern, aber das war definitiv der größte Schritt nach vorn in Sachen Multimediales Kompaktgerät
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143 von 164 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Schöner Schein mit schwacher Software, 6. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Apple iPod Touch MP3-Player mit integrierter WiFi Funktion 16 GB schwarz (Elektronik)
Der iPod Touch hat die Größe einer Audio-Cassette oder eines Skatspiels, nur viel dünner als ein solches. Vorne schwarz, hinten silber. Sehr chic. Bei der Materialwahl für die silberne Rückseite hat man aber nicht gut nachgedacht. Was auf einem Produktfoto schön glänzt, sieht in der Praxis nach einmaligem Anfassen sehr übel befingert und unansehnlich aus ' gebürstetes Metall wäre da sicher besser gewesen als poliertes. Man möge sich das mal selbst in einem örtlichen Elektronikmarkt ansehen. Dagegen ist die Vorderseite mit dem Touchscreen erstaunlich unempfindlich. Im Lieferumfang ist übrigens weder ein Handbuch, das den Namen tatsächlich verdienen würde, noch eine Tasche oder ein Ladegerät enthalten (man kann aber auch über den USB-Anschluss laden).
Die mit viel Werbeaufwand beschworene revolutionäre Bedienung:
- Statt mehrerer Funktionstasten plus Touchscreen, gibt es nur noch eine einzige Funktionstaste plus Touchscreen
- statt einem Zoomknopf oder 'rad wendet man zum Vergrößern den "Spreizgriff" an (funktioniert nur im Foto- und Webbrowser),
- es gibt einen Lagesensor, der aber nur bei manchen Programmen funktioniert und längst nicht überall, wo er nützlich wäre
- und einen Lichtsensor, der die Helligkeit dimmt, wenn es dunkel ist.
Naja. Die Funktionstaste vorne unten dient dazu, jederzeit wieder ins Hauptmenü zurückzukehren oder per Doppelklick die Medienplayer-Steuerung aufzurufen. Da frage ich mich, warum man diese Taste nicht zugunsten einer Touchscreen-Geste ebenfalls weggelassen hat. Wenn schon, denn schon, oder? Soweit zur Revolution. Ein weiterer Knopf an der Oberseite ist übrigens für das Ein- und Ausschalten oder den Standby-Modus da (der iPod braucht etwas über 20 Sekunden Zeit für den Boot-Vorgang).
Der iPod bleibt in erster Linie ein AAC/MP3-Player, daneben beherrscht er noch PCM-WAV, AIFF, Apple Lossless Audio und das H.264-Videoformat im Quicktime- oder MP4-Container. Kein Xvid/DivX, WMV oder andere MPEG4-Derivate. Die auf welche Art auch immer auf der Festplatte heimisch gewordenen Filme können in der Regel nur nach langwierigen und mühseligen Konvertierorgien auf dem Gerät abgespielt werden. Die Bedienung der Musikbibliothek ist apfeltypisch schön anzusehen, wenn auch eher karg im Funktionsumfang. Man kann nach Interpret, Komponist, Genre oder Album vorsortieren und dann zum gesuchten Song scrollen. Das geht schnell und einfach - aber eben nur solange, wie man das Gerät entsperrt vor sich liegen hat. Mal eben 'Pause' drücken, lauter/leiser stellen oder zum nächsten Titel springen geht nicht, wenn das Gerät in der Jackentasche steckt. 'Echte' Knöpfe zum Drücken oder Drehen sind eben doch keine so altmodische und unpraktische Sache, die man leichtfertig wegrationalisieren sollte. So schlecht war der klassische iPod da nun wirklich nicht aufgestellt. Die Klangqualität ist schon mit den mitgelieferten Ohrhörern wie bei allen iPods recht ordentlich. Klanglich kommt er nicht ganz an die Produkte von Cowon heran, geht aber wirklich in Ordnung. Auch die über zwanzig EQ-Presets sind angenehm dezent. Die Ohrhörer haben dankenswerterweise immer noch den 3,5mm-Klinkenstecker, so dass man weiterhin eigene Kopfhörer anschließen kann. Die Speicherkapazität von 8, 16 oder 32 GB kann nicht begeistern, gibt es doch einen iPod Classic mit 160 GB Minifestplatte und deutlich längerer Akkulaufzeit für ungefähr das gleiche Geld wie einen Touch mit mageren 16 GB Flash-Speicher, dem ja auch nicht gerade eine sensationelle Lebensdauer nachgesagt wird. Wem also nur der Audioplayer am Herzen liegt und trotzdem was Schickes haben will, der greift zum Classic (oder etwas ganz anderem), keine Frage.
Da ein Blättern durch die Musikalben mit einer Wischbewegung über den Bildschirm den Mehrpreis nicht unbedingt rechtfertigt, wurden dem iPod touch noch ein paar Gimmicks spendiert, denen wegen des Neuheitfaktors vermutlich das größte Interesse gilt:
- Ein Fotobetrachter, der mir noch am besten gefällt, weil man darin schön mit dem Finger blättern kann und wo auch der Lagesensor (hoch/quer) sehr sinnvoll ist. Es wäre natürlich noch schöner gewesen, wenn so ein Gerät auch einen Kartenslot hätte, so dass ich da meine SD-Karte von der Kamera reinschieben könnte, oder wenn man Bilder aus dem Internet dort speichern könnte.
- Ein Webbrowser. Hier sollte man nun keine Wunderdinge erwarten, und wenn es in der iPhone-Werbung noch so praktisch aussieht. Der Browser ist nicht flash- oder java-fähig und stellt auch sonst eine funktionale Minimallösung dar. Es gibt keine Möglichkeit, angezeigte Web-Inhalte wie z.B. mühsam erforschte Bahnverbindungen dauerhaft zu speichern. Was man in diesem Browser erfährt, sollte man sich also gleich auf Papier und Bleistift notieren. Es gibt an keiner Stellte des Gerätes so etwas wie Kopieren & Einfügen oder eine Zwischenablage. Wie sinnvoll ich das finde, sag ich lieber nicht. Selbstredend kann man damit auch nicht Shoutcast-Medienstreams betrachten/anhören. Wer dennoch versuchen will, mit dem Webbrowser ein wenig zu surfen, sollte ausgiebig von zuvor auf dem PC/Mac erzeugten Bookmarks Gebrauch machen, das Eingeben von Text oder auch nur von kurzen URLs ist mit der Bildschirmtastatur eher ein Geduldsspiel. Wo wir gerade bei der Bildschirmtastatur sind: Im Querformat geht diese virtuelle Tastatur ganz gut, weil sie dann die ganze Breite einnimmt und entsprechend größere Tasten anzeigt, aber bei der Eingabe im Hochformat braucht man Fingerspitzen wie Bleistiftminen. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass dieser Webbrowser nur als Nebenprodukt des Online-iTunes-Zugriffs Eingang in den iPod gefunden hat.
- Ein Youtube-Viewer. [...]
- Ein Kalender. Sofern man ihn nur zum Nachgucken verwendet, reicht er aus, auch wenn er keine Wochenansicht bietet. Selbst das Eingeben von Termin ist nach den neueren Firmwares nun möglich geworden.
- Ein Taschenrechner. Leider nur die vier Grundrechenarten und noch nicht mal eine %-Taste. Das ist sehr dürftig.
- Ein Notizblock. Hier rächt es sich, dass dieses Progrämmchen keinen Querformat-Modus hat, denn man muss die Bildschirmtastatur wieder in der Schmalspurvariante nutzen. Das schreit geradenzu nach einem Firmware-Update.
- Eine Kontaktliste. Hier besonders witzig: Bei der Eingabe von Straßenname und Stadt schlägt die nicht-abschaltbare automatische Rechtschreibkorrektur erbarmungslos zu. Wenn man also unterwegs ist, lieber Papier und Bleistift bereithalten, und dann zu Hause am PC/Mac eintragen und synchronisieren. Ebenfalls kein Querformat.
- Eine Weltzeituhr mit Wecker und Stoppuhr.
Gegen ein Software-Upgrade (18¤) werden noch ein paar Widgets auf dem Startbildschirm freigeschaltet, mit denen man z.B. sein E-Mail-Postfach direkt per POP/IMAP-Protokoll abrufen (durchaus nützlich) und die Wetterdaten und Aktienkurse bei Yahoo einsehen kann (ziemlicher Blödsinn, man kann ja auch ein Bookmark ablegen) oder Google Maps aufruft. Schade, dass man die Google Maps wieder nur bei bestehender WLAN-Verbindung verwenden kann, als Stadtplanersatz oder Navigationshilfe taugt der iPod daher nicht. Was ich besonders schmerzlich vermisse, ist die Möglichkeit Textdokumente auf dem iPod mitzunehmen (PDF oder was auch immer), um unterwegs auch mal etwas zu lesen.
Wer also vom seinem fabrikfrischen iPod erwartet, dass er einen universellen Mediaplayer plus Business-PDA ersetzt, der wird vermutlich enttäuscht sein. Audio- und Videoplayer bieten zu wenig Kapazität und zu wenige Abspielformate, und als PDA sind schon ältere Palms und Pocket-PCs in Funktion und Bedienung praxistauglicher gewesen. Nun gibt es natürlich die Möglichkeit, dem iPod Touch mit einigen Tricks zu weiterer Programmen zu verhelfen, um ihm zur werkseitig vermissten Funktionalität zu verhelfen. Dann kommt man schon ein gutes Stück weiter in die richtige Richtung und hier wird sich sicher noch einiges bewegen. Das Software-Developement-Kit für das iPhone und iPod Touch steht ja in Kürze an und da kann man mit der im iPod verbauten Rechenleistung schon einiges anfangen. Ich warte auf jeden Fall noch, bevor ich mein Exemplar wieder verkaufe. Business-Nutzer werden aber nach wie vor mit einem Nokia-Communicator mit aufklappbarem Bildschirm und integrierter Tastatur mehr anfangen können, und für Media-Junkies gibt es einige andere Geräte auf dem Markt, die technisch sowieso viel mehr 'drauf' haben.
Apple bedient mit dem Produkt einmal mehr das eher an Lifestyle-Produkten orientierte Zielpublikum, wo elegantes und schlichtes Design im Vordergrund stehen. Ich kann nur dringendst raten, sorgfältig zu prüfen, ob das Produkt mit seinen inneren Werten den eigenen Ansprüchen wirklich gerecht wird. Sonst lässt man sich vielleicht nur allzu bereitwillig von Apples cleveren Marketing zum Geldausgeben verführen. Aber wenn's schön macht...
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Hervorragendes Gerät, 20. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Apple iPod Touch MP3-Player mit integrierter WiFi Funktion 16 GB schwarz (Elektronik)
Ich hab mir den iPod Touch besorgt und bin fast rundum zufrieden. Allerdings sollte man sich vorher informieren, ob man mit den Rahmenbedingungen eines iPods und dem doch recht fortgeschrittenen Preis Probleme hat. Ich hab hier einige negative Rezensionen gelesen, die im Wesentlichen durchscheinen lassen, dass sich die jeweiligen Personen nicht gerade ausgiebig mit der Materie befasst und sich vielleicht vom hübschen Aussehen des Geräts zu sehr haben blenden lassen. Von daher finde ich viele der negativen und enttäuschten Bewertungen zwar nachvollziehbar, aber nicht gerechtfertigt. Der iPod Touch ist mit Sicherheit nicht der richtige MP3-Player für Jedermann. Das kann man aber herausfinden, bevor man sich ihn bestellt, indem man sich die Produktbeschreibung durchliest. Ganz sicher ist er aber ein qualitativ hochwertiger und innovativer MP3-Player.
Man sollte wissen, dass der einzige von Apple unterstützte Weg, Medien auf den iPod zu bekommen, über iTunes funktioniert. Das gilt für alle iPods und für iTunes-Hasser kann das schon ein Killer-Argument sein. Wer seine MP3s aber eh schon in iTunes verwaltet, für den ist ein iPod nie die verkehrte Wahl, einfacher wird man seine Musik auf Rechner und MP3-Player nicht synchron halten können. Ich persönlich habe damit keine Probleme, weil ich selbst Mac-User bin und iTunes für mich ohnehin der Quasi-Standard für Medienbibliotheken ist. Aus meinen Windows-Zeiten weiß ich aber noch, dass iTunes dort schon etwas dröge war, ein kleiner Resourcen-Fresser. Keine Ahnung, ob sich das inzwischen geändert hat. Außerdem ist die Speicherkapazität des iPod-Touch auch nicht wirklich üppig. Zumindest im Vergleich mit den Classic Modellen. Wer also wirklich viele MP3s hat, für den ist dieser iPod sicherlich nicht der Richtige.
Klar, es ist "nur" ein MP3-Player, aber man fragt sich beim Funktionsumfang schon, warum die vorhanden Funktionen nicht konsequent bis zum Ende umgesetzt wurden. Ich bin mir sicher, dass sich der iPod-Touch im Prinzip zu einem iPhone ohne Phone aufbohren liesse. Zum Glück kann man ja inzwischen schon Termine bearbeiten... Vielleicht kommt ja auch noch irgendwann ein Mail-Programm, dann geht der iPod schon fast als vollwertiger PDA durch. Aber als PDA-Ersatz wird er ja auch nicht verkauft, deshalb finde ich auch nicht, dass man das Apple wirklich anlasten kann.
Das Interface ist definitiv das genialste, das ich je an so einem handlichen Gerät bedient habe. Aber auch hier gibt es gegenüber dem Classic iPods auch ein paar Nachteile. Es gibt halt keine Bedienelemente am Gehäuse, was dazu führt, dass man die Lautstärke nur über den Touchscreen regulieren kann. Leute, die den MP3-Player gerne in der Hosentasche bedienen, dürfte das sehr sehr sehr schwerfallen und erst nach einer mehrjährigen Übungsphase zuverlässig gelingen. Zum Glück kann man nach wie vor alle iPods pausieren, indem man den Kopfhörer einfach rauszieht. Leider geht der iPod nicht wieder los, wenn man den wieder reinsteckt, was ich konsequenterweise erwarten würde. Da hat man dann doch wieder das Hosentaschenproblem...
Ich hab lange zwischen 4 und 5 Sternen geschwankt, hab mich aber letztlich für die 5 entschieden, weil ich festgestellt habe, dass ich ihn insgesamt doch recht selten in der Hosentasche trage... :-)
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