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am 10. März 2011
Vorweg: Ich bin super zufrieden und würde mir das MBA immer wieder holen.
Mir sind nur einige Dinge aufgefallen, an die man sich bei der täglichen Arbeit gewöhnen muss, die aber meistens nicht erwähnt werden.
Ich benutze das MBA im professionellen Einsatz als IT-Berater bei verschiedenen Unternehmen und auch privat.
Also meist in Windowsumgebungen und rund um die Uhr.
Genau darüber möchte ich hier berichten.

Gekauft habe ich das MBA Anfang Dezember 2010 als Ersatz für mein Sony Vaio Z11 WN/B.
Das Vaio wurde nach zwei Jahren täglichem Einsatz in Bahn, Flugzeug und Meetings recht klapprig und ich wollte es nicht vollends zerstören, also schenkte ich es meiner Freundin für den Gebrauch zuhause.

Als Nachfolger kamen für mich drei Geräte in Frage:
- Sony Vaio Z11 von 2010
- MBA 11"
- MBA 13"

Meine Entscheidung fiel aus folgenden Gründen auf das MBA 13" mit 4GB Ram und 128GB SSD:
- verwindungssteifes und stabiles Aluminium-Gehäuse (deutlich stabiler als das Carbon-Chassis vom Vaio)
- lange Akkulaufzeit (im Büro beim Arbeiten über LAN auf der Citrix-Farm: 5,5 Stunden, Video schauen in der Bahn: 7 Stunden)
- große Displayauflösung
- sehr leicht
- halb so dick wie das Vaio
- SD-Karten Slot

Nun zu meinem Erfahrungsbericht der letzten drei Monate:
Der erste Kontakt mit dem Mac Betriebssystem OS X Snow Leopard war recht positiv.
Für einen Umsteiger von Windows 7 und teilweisen Ubuntu-User wie mich, gab es keine großen Stolpersteine.
Der Einrichtungsassistent ist gut gemacht und nach ca. 15 min. hat man sein Book persönlich eingerichtet und kann loslegen. Alles funktioniert sehr intuitiv.

Zuerst habe ich die Bootkamp Partition mit Windows 7 eingerichtet, um für alle Fälle gerüstet zu sein und auch mal ein Spiel spielen zu können.
Auch das funktionierte wunderbar einfach.
Für alle privaten Dinge habe ich mich komplett auf Apple eingelassen.
Ich benutzte also von Anfang an iLife '11 (iPhoto, iWeb, iTunes, iMovie).
Die Übertragung der Daten vom alten Notebook auf den Mac habe ich mit einer externen Festplatte vorgenommen und viel Zeit damit verbracht, Bilder und Musik anständig zu importieren.
Die Verwaltung der Daten überlasse ich komplett den Apple Programmen und muss sagen, dass sich das jetzt als guter Schritt erweist.
Wenn man einmal vom selbsterzeugten Windows-Ordner-Wirrwar weg ist und nur noch mit den Datenbankfunktionen der Programme arbeitet, spart einen das viel Zeit.
Man muss sich halt nur darauf einlassen, dass iTunes oder iPhoto die Ordner-Verwaltung übernimmt und man selber nur noch im Frontend arbeitet. Das ist zuerst gewöhnungsbedürftig, dann aber angenehmer als unter Windows.
Meine Musik habe ich auf eine 32GB SD-Karte ausgelagert, die permanent im MBA steckt (schaut ca. einen cm raus...)

Auch die Bedienung über das Multi-Touchpad mit zwei, drei oder vier Fingern habe ich schnell verinnerlicht und stoße nun unter Windows immer wieder auf Bedienungs-Probleme meinerseits (wie, man kann nicht mit vier Fingern den Desktop anzeigen? :-) ).
Die Eingewöhnung dauerte eine Woche, die Verinnerlichung ca. einen Monat.
Und anschließend ist man sehr schnell beim Arbeiten mit Mac OS.
Ich benutze Windows mittlerweile wirklich nur noch zum Spielen, da ich für alle privaten Dinge eine Funktion auf dem Mac habe.

Nun zum beruflichen Aspekt und da schneidet es nicht ganz so gut ab...
Office 2010 für Mac ist eine Lachnummer...
Funktionen wie "rechtsklick auf Text und Farbe auswählen" gibt es dort nicht. Auch die Bearbeitung von Tabellen und Präsentationen ist deutlich schlechter als unter Windows Office.
Ausweg: Man installiert Windows Office unter Parallels (ähnlich zu VM-Ware).
Dann muss man allerdings immer ein Windows im Hintergrund laufen lassen, was den Akku frisst (ca. 2 Std. weniger).
Die Einbindung von Parallels in Mac OS ist allerdings genial.
Man sieht wirklich nur die Fenster von Windows-Programmen, als würde alles so gehören.
Ich habe mich einfach mit dem schlechten Office abgefunden und arbeite rein unter Mac damit.
In erster Linie benutze ich Outlook und das reicht aus.
Wichtige Bearbeitungen erledige ich dann unter einem Windows Office (das wie gesagt problemlos unter Parallels startet), aber auch immer seltener.

Die Tastatur ist toll zum Schreiben, aber es fehlen einige Tasten, bzw. sind nur über die "fn"-Taste zu erreichen.
Das ist am Anfang sehr störend, nach etwas über einem Monat hatte ich mich aber daran gewöhnt und arbeite genau so schnell wie vorher.

Beruflich arbeite ich auf einer Citrix-Farm.
Dort logge ich mich quasi von außen ein und starte einen virtuellen Windows Desktop, als würde auf dem Mac ein Windows gestartet sein.
Das einrichten war zuerst etwas tricky, nun funktioniert es aber genau so gut, wie bei den Kollegen mit reinen Windows-Rechnern.

Was sich insgesamt als das beste am MBA erweist, ist die SSD und die Schnellstart Funktion.
Man klappt es zu und es ist aus.
Macht man es auf, ist es innerhalb von 3 Sekunden einsatzbereit.
Dadurch hat sich mein Verhalten mit dem Laptop völlig verändert.
Er steht nicht permanent angeschaltet irgendwo rum, sondern wird einfach mal eben schnell auf gemacht und benutzt.
Für mich eigentlich der größte Vorteil gegenüber allen anderen am Markt befindlichen Geräten.

Hier nun eine Aufzählung der Vor- und Nachteile aus meiner Sicht:
+ stabiles, sehr flaches Gehäuse (sehr gut, um das Book von Meeting zu Meeting zu schleppen)
+ tolles, helles Display
+ hochwertige Verarbeitung
+ keine klappernden Akkus o.Ä. (weil ja alles fest verbaut ist)
+ sehr gute Bedienung über das Touchpad
+ trotz schwachem Prozessor schneller als mein Vaio (1,86GHz zu 2,4GHz)
+ Windows lässt sich mit Parallels nahtlos ins Mac OS integrieren
+ kein internes CD-Rom (mal ehrlich: wer braucht das noch?)
+ nahezu 90% der Zeit keine Lüftergeräusche, es ist also leise
- Tastenbelegung nicht sofort ersichtlich
- für ernsthaften Office-Einsatz nur unter Windows zu gebrauchen
- teures Zubehör (was man bei der guten Funktion aber gerne kauft)
- Bildschirm sperren per Tastenkombination geht nicht (benötigt ein Zusatzprogramm)

Mein Fazit:
Ich bereue den Kauf und Umstieg auf Mac OS nicht.
Das Notebook liefert alles, was man benötigt und das in einer überragenden Verarbeitungsqualität, die jeden Cent wert ist.
Ein Mac unter Mac OS ist allerdings ein Computer, den man eher für den privaten Gebrauch nutzt oder wenn man Künstler ist.
Dafür sind dann iMovie, iTunes, iPhoto und iWeb tolle Programme, die es vergleichbar nicht unter Windows gibt.
Wenn man ernsthaft damit arbeiten will und auch mal Präsentationen, Diagramme oder Projektpläne erstellen muss, kommt man zwangsweise auf Windows zurück.
Die Programme dort sind einfach professioneller und vor allem Kompatibler mit dem Umfeld (was nützt eine Open Office Präsentation, die beim Empfänger falsch formatiert ist).
Da allerdings Bootcamp und Parallels wirklich überragend auf dem Mac laufen, sehe ich für mich keine Nötigkeit mehr, jemals auf einen reinen Windows-Laptop umzusteigen.
Dafür ist mir der Bedienungsvorteil von Mac Os im Alltag zu groß.

Update nach 6 Monaten:
Ich bin nach wie vor sehr zufrieden mit meinem Kauf.
Im Geschäftsalltag ist die Akkulaufzeit überragend. Morgens um 08:30Uhr an gemacht und erst gegen 14:30Uhr wieder an die Steckdose (ohne W-Lan, mit Bluetooth und Netzwerkadapter bei 1/3 Bildschirmhelligkeit).
Das Mac Office nervt mich allerdings immer mehr. Da muss Microsoft noch kräftig nachbessern. Eine Alternative gibt es meiner Meinung nach nicht. Deshalb benutze ich für wichtige Dokumente Windows 7.
Für Bilder, Videos und anderen kreativen Kram bin ich aber sehr glücklich mit den Apple Programmen (iFoto, iMovie, iWeb).
Wenn man sich da einmal richtig eingerichtet hat, ist es sehr angenehm damit zu arbeiten.

Eine Fehlentscheidung habe ich allerdings getroffen: Die 128GB SSD... 256GB wären die bessere Wahl gewesen.
Ich komme jetzt mit einer zusätzlichen externen 250GB Festplatte gut zurecht, allerdings ist es schwer auf die Geschwindigkeit der SSD zu verzichten.
Die externe Platte ist deutlich langsamer :-)

Ein eingebautes CD-Laufwerk vermisse ich übrigens immer noch nicht. Meist liegt das externe Teil irgendwo zuhause rum. DIe Zeiten der CD sind endgültig vorbei.

Qualitativ ist das Notebook auch überragend. Es klappert immer noch nichts und das Displayscharnier ist auch noch stabil.
Und ich gehe mit dem Ding nicht gut um - wie gesagt, es ist kein Statussymbol sondern ein Arbeitsmittel :-)

Insgesamt gilt immer noch das Fazit: Kaufempfehlung - mit zusätzlichem Windows 7 drauf.
Allerdings würde ich jedem raten, die große SSD zu nehmen.
Das Gerät hat mit Sicherheit eine Benutzungsdauer von mehr als 3 Jahren und spätestens dann freut man sich über den Platz.
1515 Kommentare|102 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Dezember 2010
Hallo, ich möchte mich kurz fassen - es gibt zu diesem Gerät Dutzende Tests im Netz. Mein MBA 13 (4GB, 128GB SSD) ersetzt bei mir ein Macbook Pro 13, im wesentlichen aufgrund der höheren Bildschirmauflösung.

Auffälligkeiten:

- Die sog. "Facetime" Kamera ist sichtbar schlechter, als die iSights in meinen bisherigen Apple Laptops
- Es fehlt eine hintergrundbeleuchtete Tastatur (dürfte den meisten beim Kauf bekannt sein) - dennoch schade
- kein Infrarotempfänger für Apple-Remote Fernbedienungen (das wusste ich z.B. beim Kauf nicht) - sehr schade
- Tastatur hat deutlich weniger Hub, als die beim Macbook Pro, insgesamt m.E. etwas schlechteres Schreibgefühl
- kein Ladestrom auf den USB Ports, wenn das MBA ausgeschaltet ist (war beim MBP anders, da konnte man bequem den iPod laden, auf wenn der Laptop ausgeschaltet war)
- recht blickwinkelabhängiges Display
- Akkulaufzeit bei mir eher bei 5 Stunden, anstelle der angepriesenen 7

Ein guter Laptop, keine Frage. Ausreichend schnell, leise, superportabel. Aber leider fehlen für mich einige Goodies, die Apple bisher so interessant gemacht hat.
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am 29. Oktober 2010
Das MacBook Air ist großartig - allerdings hatte meines ein beträchtliches Problem, weshalb ich es letztendlich mit großem Bedauern an Amazon.de zurückgeschickt habe. Am Ende dieser Rezension werden Sie verstehen, weshalb ich jegliches Vertrauen in mein MacBook Air verloren habe. Ich kann nicht beurteilen, ob sich meine Erfahrungen verallgemeinern lassen (hoffentlich nicht!) oder ob ich einfach nur Pech hatte und mir ein schadhaftes Exemplar geliefert wurde. Berichte in Internetdiskussionsforen legen jedoch nahe, dass ich nicht der einzige Anwender bin, bei dessen MacBook Air der beschriebene schwerwiegende Fehler auftritt. Ich würde es indes jederzeit wieder kaufen - sofern es einwandfrei funktioniert!

Über die neue Generation der MacBook Airs wurde in der Presse viel geschrieben, aber man muss es wirklich selbst in der Hand halten und im wörtlichen Sinne zu begreifen, wie unglaublich flach dieses Gerät ist. Dennoch macht es aufgrund des aus einem Block gefrästen Unibody-Aluminium-Gehäuses einen absolut soliden und verwindungssteifen Eindruck. Hierbei erscheint mir die Fertigungsqualität besser zu sein als bei meinem 15" MacBook Pro: die "Spaltmaße" stimmen perfekt, des Notebook schließt absolut plan während bei meinem MacBook Pro eine Ecke immer etwas schief aufzuliegen scheint. Auch das Scharnier wirkt sehr stabil und belastbar. Selbst bei Vibrationen im Zug oder Flugzeug schwingt das Display nicht.

Die große Metalloberfläche ist ideal zur Kühlung des Gerätes, die Außenfläche wird zu keinem Zeitpunkt und an keiner Stelle unangenehm warm. Mein MacBook Pro hingegen erwärmt sich an einigen Stellen deutlich stärker. Dafür jedoch läuft beim MacBook Air bei hoher Prozessorauslastung (z.B. beim Scrollen durch die iPhoto-Bibliothek) regelmäßig der Lüfter mit einem leisen Rauschen an - nicht unangenehm, aber deutlich hörbar. Mein MacBook Pro hingegen macht nur in wirklichen Extremsituationen Gebrauch von seinem Ventilationssystem. Der Heißluftauslass sitzt beim MacBook Air verdeckt unter dem Scharnier, was ein idealer Platz ist - so wird er auch nicht blockiert, wenn das MacBook Air beispielsweise leicht in ein Sofakissen oder eine Decke einsinkt. An der Gehäuseunterseite sind vier Gummifüßchen angebracht, die auf harten Unterlagen für einen Spalt Luft zwischen Tischplatte und Gehäuseunterseite sorgen - und so auch Kratzer verhindern.

Der Bildschirm ist brillant und es drängen sich deutlich mehr Pixel pro Flächeneinheit aneinander als bei anderen Laptops, wie man auch den Datenblättern auf der Apple-Website entnehmen kann. Der Bildschirm ist zwar 'glossy', spiegelt aber deutlich weniger als beim MacBook Pro - und auch der fehlende schwarze Glasrahmen gefällt mir besser (und reduziert das Gewicht). Der Einblickwinkel ist horizontal sehr groß, was ein erheblicher Vorteil ist, wenn man mit mehreren Leuten auf einen Bildschirm schaut. Und ein Nachteil, wenn im Zug oder Flugzeug die ganze Sitzreihe mitlesen kann. ;-)

Ziemlich beeindruckend ist auch die iSight-Kamera, die nun offiziell FaceTime-Kamera heisst. Man muss die Oberkante des MacBook Airs wirklich mal abtasten um sich klar zu machen, wie flach sie gebaut ist.

Die Tastatur ist trotz des geringen Tastenhubs sehr präzise und hat einen guten Druckpunkt - keinerlei prellen, keine Unsicherheit beim Blindtippen.

Apropos Blindtippen: der einzige wirkliche Nachteil ist, dass die hintergrundbeleuchtete Tastatur nicht in die aktuelle MacBook Air-Generation überlebt hat. Was angeblich der Platzknappheit (glaubhaft) und der Akkulaufzeit (eher unglaubhaft, da LEDs nun wirklich nicht viel Strom verbrauchen) geschuldet ist.

Die Akkulaufzeit ist in der Tat beeindruckend, auch wenn die von Apple versprochenen 7 Stunden wohl eher ein theoretischer Wert sein dürften - 5-6 Stunden sind es aber auf jeden Fall und das reicht für meine Bedürfnisse völlig. Nach kompletter Entladung auf 0% (d.h. bis zum erzwungenen Tiefschlaf) benötigt das MacBook Air 13" 2 Stunden 20 Minuten für eine komplette Akkuladung auf 100% (gemessen ab Anstecken des Netzteils bis zum Umspringen der Ladeanzeige von orange auf grün).

Beim Netzteil hätte Apple sich meiner Ansicht nach durchaus etwas Kreativeres einfallen lassen können: es ist ungefähr doppelt so groß wie das iPhone-Netzteil und vor allem leider genauso dick. Im Vergleich zum MacBook Air also ein ziemlicher Klotz - andererseits relativiert sich das stark, wenn man mal ein handelsübliches Netzteil für einen Windows-Rechner daneben legt. ;-)

Trotz des relativ schwachen Prozessors wirkt das MacBook Air sehr flott und reaktiv - subjektiv sogar deutlich flotter als mein MacBook Pro. Das liegt wohl in erster Linie am Flash Memory statt der traditionellen Festplatte. Programm starten beträchtlich schneller und beim Aufklappen erwacht das MacBook Air augenblicklich aus dem Ruhezustand. Für beides benötigt mein MacBook Pro deutlich länger. Und da ich keine rechenintensiven Videoanwendungen laufen lasse, kann ich mit der Prozessorleistung sehr gut leben.

Bei allen Vorgängen, die große Volumina an Daten wälzen, hat das MacBook Air wirkliche Vorteile (daher sind die 2 GB RAM auch ausreichend, denn alles was ausgelagert wird, ist deutlich schneller wieder eingelesen als bei einer mechanischen Festplatte! Kein anderer meiner Macs scrollte bislang so schnell durch zehntausende von Photos in der iPhoto-Library und zeigte die Vorschaubilder instantan an. Auch das Einlesen der Photos über den SD-Kartenleser geht deutlich schneller als bei meinem MacBook Pro, was, wie ich vermute, nicht an der Lesegeschwindigkeit des Kartenlesers sondern an der Schreibgeschwindigkeit auf Flash Memory im Vergleich zur Festplatte des MacBook Pro liegen dürfte.

Genial einfach ist das Setup und die Migration von einem bestehenden System mittels TimeMachine. Alle meine bisherigen Macs hatten FireWire und ich habe die Migration stets über diese Schnittstelle durchgeführt. Beim MacBook Air habe ich nun einfach die USB Platte, auf der mein MacBook Pro normalerweise seine Backups ablegt, während der Erstinstallation an das MacBook Air angeschlossen, mir wurden umgehend die dort verfügbaren Accounts aufgelistet, ich konnte auswählen, welche ich übernehmen möchte und welche Daten und Programme transferiert werden sollen und - nein, nichts und: das war's schon! Kaum eine halbe Stunde später fühlte ich mich auf dem MacBook Air wie zu Hause, all meine Programme waren verfügbar, meine Mail Accounts (inklusive Mailarchiven!), Skype- und AIM Passwörter, Netzwerkeinstellungen, Dashboard Widgets - einfach alles war völlig problemlos übernommen.

Übrigens wird das MacBook Air ohne Flash-Plugin für Safari ausgeliefert - und auch wenn ich Flash als Ressourcenfresser und scheußlich programmierte, instabile Software ablehne, ist es (noch?) bei vielen Internetseiten ein notwendiges Übel. Also stattete ich der Adobe-Internetseite einen kurzen Besuch ab und installierte Flash nach - kein Problem. Insgeheim hoffe ich jedoch, daß die Anzahl der Flash-basierten Seiten nach und nach zurückgeht, da die Betreiber mittelfristig wahrscheinlich nicht auf die iPad-Kundschaft verzichten möchten.

Ich war schon mehrfach kurz davor, ein iPad zu adoptieren, allerdings schien es mir von den Möglichkeiten her doch zu eingeschränkt. Unterwegs mal eben einen Flug oder ein Hotel über das iPad zu buchen erscheint mir unrealistisch (auch wenn es vermutlich geht). Aber kann ich z.B. die am Bildschirm angezeigte Buchungsbestätigung als PDF-Datei in einem Verzeichnis ablegen? Darüberhinaus nutze ich häufiger iChat AV für Videokonferenzen und das derzeit erhältliche iPad verfügt bekanntlich noch nicht über FaceTime (dafür jedoch die nächste Version bestimmt). Und dann wurde das neue MacBook Air vorgestellt, das kaum größer und im Mittel nicht wirklich dicker als das iPad ist, dafür aber sämtliche Funktionen eines vollwertigen Macs bietet - man kann bequem mit zehn Fingern längere Texte tippen und jegliche Mac-kompatible Software nutzen, nicht nur die, die auch im App-Store angeboten wird.

Weshalb habe ich mich für das 13" MacBook Air mit 128 GB Massenspeicher entschieden? Es hat meiner Ansicht nach das günstigste Preis-Leistungsverhältnis und ist mir portabel genug. Ich nehme lieber ein paar Quadratzentimeter mehr Grundfläche in Kauf - die Höhe ist identisch mit der 11" Version, wodurch das 13" MacBook Air von den Proportionen her noch flacher und eleganter wirkt - und habe dafür den Produktivitätsgewinn einer höheren Bildschirmauflösung und des eingebauten SD Kartenlesers. Das 128 GB 11" MacBook Air ist nur 150 EUR günstiger und - da bin ich mir ziemlich sicher - nicht wirklich spürbar portabler, hat jedoch eine geringere Auflösung, nominal 2 Stunden kürzere Akkulaufzeit und keinen SD-Kartenleser.

So richtig vernünftig ist die Anschaffung eines MacBooks Air natürlich nicht - die Kaufmotive sind sicherlich nicht ganz sachlich. ;-) Vom Preis-Leistungs-Verhältnis geht es jedoch komplett in Ordnung (man denke bitte an die Preise der vorherigen MacBook Air Generation!), es gibt nun zwei USB Schnittstellen, es ist sehr flott und alles läuft flüssig und der Unterschied in Sachen Portabilität ist selbst im Vergleich zum MacBook Pro gewaltig.

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Nachtrag 31. Oktober 2010: Aufwachstörungen aus dem Schlafmodus!

Bei meinem MacBook Air tritt ein merkwürdiges und äußerst lästiges Problem auf: bereits zweimal, wenn ich es durch zuklappen in den Schlafmodus schicken wollte, fand ich es beim Aufklappen ausgeschaltet vor! Es ist nicht etwa so, daß die Bildschirmhelligkeit auf 0% gestellt wurde - das MacBook Air war definitv komplett aus, auch die LED an der CapsLock-Taste ließ sich nicht aktivieren. (Da das MacBook Air anders als andere Apple Notebooks keine weiße Betriebszustands-LED mehr hat, die im Schlafmodus langsam pulsiert, ist es gar nicht so einfach, zu diagnostizieren, ob es noch angeschaltet ist und nur der Bildschirm schwarz bleibt, oder wirklich komplett aus).

In beiden Fällen war die Akkuladung keineswegs das Problem:

- Im ersten Fall hing das MacBook am Netzteil und ich bemerkte das Problem, als ih es am nächsten Morgen (also nach etwa acht Stunden) aufklappte. Nach Neustart öffnete ich in Safari alle Fenster der letzten Sitzung neu (Safari -> Verlauf -> Alle Fenster der letzten Sitzung erneut öffnen), wurde augenblicklich aus meiner Session herausgeschmissen und fand mich im Anmeldebildschirm wieder! Das ist natürlich komplett inakzeptabel und zudem schwer verständlich, im schlimmsten Falle sollte lediglich Safari abstürzen und nicht der User ausgelogged werden. Hallo? Das ist ein UNIX-basiertes Betriebssystem? Es legt jedoch ein massives Softwareproblem nahe. Hierbei waren weder besonders viele Fenster in Safari geöffnet noch besonders exotische Seiten, einfach ein paar Zeitung wie Spiegel Online, Google News, etc.

- Im zweiten Fall war der Akku ca. 70% geladen und ich hatte das MacBook gerade mal fünf Minuten zuvor zugeklappt.

In beiden Fällen öffnete sich nach Neustart und einloggen ein Fenster, in dem Mac OS X mir vorwarf, *ich* hätte den Rechner wegen eines Problems ausgeschaltet. In keinem Fall waren glücklicherweise ungesicherte Dokumente geöffnet, ich nehme jedoch besorgt zur Kenntnis, dass Datenverlust zwangsläufig die Folge gewesen wäre! :-(

In Diskussionsforen im Internet finden sich Beiträge, die zeigen, daß andere MacBook Air-Anwender das selbe Problem haben.

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Nachtrag 05. November 2010: Einfrieren beim Aufwachen

Der oben beschriebene Fehler trat nun innerhalb einer Woche viermal auf und leider habe ich jegliches Vertrauen in die Zuverlässigkeit meines MacBook Air eingebüßt. So sehr ich es mag - ich kann ihm nicht mehr guten Gewissens meine Daten anvertrauen. Daher werde ich es schweren Herzens zurück an Apple schicken - schließe jedoch nicht aus, dass ich zu einem späteren Zeitpunkt wieder eines bestelle. Vielleicht (hoffentlich) ist meines eines der wenigen Exemplare, bei denen dieser Fehler auftritt?

Der Fehler tritt wie gesagt in völlig unterschiedlichen Situationen erratisch auf.

Gestern kam eine weitere Variante hinzu: das MacBook Air wacht auf, friert dann aber sogleich ein. Ich klappte es auf, der Bildschirm ging an (Anmeldebildschirm), ich wollte auf meinen Account klicken um mich anzumelden, und bemerkte, daß ich keinen Mauszeiger habe. Auch die CapsLock Taste reagierte nicht (d.h. die LED ging nicht an). Mein MacBook Air lag offensichtlich im Koma. Ich klappte den Bildschirm zu - das Licht blieb an (Apple-Logo blieb beleuchtet) - ich klappte den Bildschirm wieder auf, ebenfalls keine Reaktion. Auch nachdem ich das Macbook Air fast eine Stunde in diesem Zustand herumstehen ließ zeigte es keine Reaktion, daher blieb mir nichts anderes übrig, als es durch langes Drücken der Einschalttaste zum Neustart zu zwingen. Übrigens sehr erstaunlich, daß das ging, darauf reagierte es.

Das relativiert natürlich meine frühere Aussage, daß sich das MacBook im Schafmodus ausgeschaltet habe: wahrscheinlicher erscheint mir mittlerweile, daß es ebenfalls ins Koma gefallen war, nur eben in einem Zustand mit ausgeschaltetem Bildschirm.

Wie dem auch sei - bei einem Gerät dieser Preisklasse darf so etwas nicht vorkommen, daher werden sich unsere Wege an diesem Punkt trennen. Was ich, wie gesagt, sehr bedauere!

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Nachtrag 17. November 2010: Löschen persönlicher Daten

Hier noch ein Hinweis, wie Sie - im Falle der Rücksendung eines Mac OS X Systems - persönliche Daten von Ihrem Rechner entfernen (also sämtliche Passwörter, Mail Accounts, Ihre iTunes und iPhoto Bibliotheken, Safari-Bookmarks und gespeicherte Passwörter):
1.) Legen Sie vom bestehenden Admistrator Account einen neuen Administrator Account an.
2.) Melden Sie sich aus allen Accounts ab.
3.) Melden Sie sich am neuangelegten Administrator Account an.
4.) Löschen Sie unter Systemeinstellungen --> Benutzer sämtliche Accounts - natürlich bis auf den neuen Administrator Account unter dem Sie angemeldet sind, aber das geht logischerweise auch nicht, wenn Sie es versuchen! ;)
5.) Rufen Sie Programme -> Dienstprogramme -> Festplattendienstprogramm auf; wählen Sie unter "Löschen" die Option, den gesamten freien Speicher 35x mit Zufallszahlen zu überschreiben, das dauert mehrere Stunden, ist aber quasi sicher.
--> nun können Sie den Rechner beruhigt aus der Hand geben.
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am 20. Mai 2011
Habe mir dieses Notebook als Ersatz für mein altes Dell Notebook geholt.
Hatte vorher immer nur Windows - was für ein Unterschied. Rechner ist in 10 sekunden bereit und fährt innerhalb von 3 sekunden herunter.
Über das Design muss ich ja nichts mehr sagen. Das beste was Apple zu bieten hat. Kaufempfehlung!
11 Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. April 2011
Eigentlich ein PC-User habe ich mir, auch wegen des bereits vorhandenen iphone, das Mac-Book zu gelegt.
Super Perfomance, lange Laufzeit im Akkubetrieb, aufklappen und sofort betriebsbereit. Ein Neustart dauert nach dem Einschalten max. 15-20 Sekunden. Davo träumt jeder PC-Besitzer.
Also: vollkommen zufrieden.
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am 18. Juli 2011
This notebook is something that I was waiting for. Compared to the previous generation of MacAir I finally get great screen with good resolution, which is sufficient for daily work and hardware is not the standard second class net-book hardware but a proper notebook hardware. Great transportability and fast SSD hard drive + a really good keyboard. I'm running Parallels and even though my RAM is just 2GB I can easily play with my Linux or Windows. Really a nice piece of technology for a daily use. I recommend.
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am 13. Dezember 2011
Man kann sich in das Macbook Air nur verlieben und alle Leute die das Teil sehen, sind nur erstaunt von dem flachen zeitlosen Design. SSD-Speicher ist sowieso die Zukunft und dieser macht das Teil zusätzlich flotter als herkömmlichen Laptops mit Festplatten. Die 128 GB sind mehr als ausreichend, wenn man seinen Speicher nicht zumüllt.

Es ist ein ideales Teil für unterwegs, mit einem DVBT-Stick läßt sich problemlos TV betrachten oder mit einem Internetstick in Internet gehen.
Für die Multitouch-Fingergesten braucht man eine ruhige Hand. Am einfachstes klapp es, wenn der Arm sich möglichst flach zur Tastatur befindet, also im Sofasessel oder auf der Couch sitzend. Auch gut wenn man sich im Bett befinden muss, da wärmt das Teil auch so schön den Oberkörper.

Um einen Supersound aus den winzigen Lautsprechern raus zu holen, verwende ich die Software "Hear". Damit erzielt man ein Sounderlebnis als wenn man sich vor einem Fernseher befinden würde.
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am 24. Dezember 2011
Ich nutze das MBA beruflich. Da ich viel unterwegs bin ist das Gewicht und die Maße geradezu perfekt. Die Performance und intuitive Bedienung sind sehr arbeitserleichternd. Privat wollte ich dennoch nicht umsteigen. Aber wer das Macbook Air für Office-Aufgaben, iCloud und Internetanwendungen nutzt wird nie wieder ein anderes haben wollen.

Zusammengefasst:

- klein und leicht
- bei Büroanwendungen rattenschnell
- sehr schnell bereit
- erreicht kaum Temperatur
- sehr leise
- mit externen monitor + tastatur + trackpad ein voller Desktopersatz (für Büro wohlgemerkt)
- stylish sowieso

Leider halt nicht nur rattenschnell sonder auch schweineteuer ;-)

Beruflich = immer wieder macbook
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am 17. Januar 2011
Ich hab mir das Macbook Air 13 mit 4GB RAM, 2.13 Dualcore und der 256GB Festplatte gekauft.

Brauchte aufgrund einer Systemumstellung von PC auf Mac (arbeite mit dem iMac 27'' I5 zu Hause) ein neues Notebook. Mein altes Vaio hat ein paar Jahre auf dem Buckel und ein Wechsel bzw. eine Neuanschaffung schien mir angemessen.

Habe mich für das Air entschieden, da ich nur auf Reisen wirklich mit dem Notebook arbeite. Zu Hause surfe ich höchstens mal ab und zu auf der Couch damit rum. Zu 90% benütze ich das Air für Arbeiten in Photoshop (CS5) sowie der HDR-Software von Photomatix. Dabei konnte mich die Leistung des Air leider nicht vollends überzeugen. Habe Lags (Verzögerungen), wenn ich mit CS5 arbeite. Merke es v.a. wenn ich im RAW Konverter die diversen Einstellungen vornehme und ich immer dieses lästigen Millisekunden Verzögerung habe. Ist sehr mühsam und so weder auf meinem iMac I5 noch meinem "alten" Vaio je von mir bemerkt worden. Wenn im Hintergrund noch Photomatix läuft, wirds natürlich nicht besser.

Ist ne sehr schöne Maschine: leicht, stabil, steiff und mit sehr gutem Screen, sehr guter Tastatur und allgemein guter Haptik... aber eben, die Verzögerungen ärgern mich sehr. Kanns mir auch nicht so recht erklären, weil Dual-Core und 4GB Ram sollten schon genug Leistung bringen.

Da die Leistung halt am Ende des Tages immer noch ein Killerkriterium für einen Compi ist, geb ich dem Air nur 3 Sterne.
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am 7. Februar 2011
Habe das Macook jetzt seid 4 Monaten und bin sehr zufrieden.
Optik *****
Akkulaufzeit ****
Display *****
Rechenleistung ***
Verarbeitung *****
Lautstärke ****
Preis/Leistung **

Solange man einen Anderen Rechner hat, oder keine rechenintensiven Dinge machen will, ist dieses Notebook perfekt. Auch das ein oder andere Spiel lässt sich darauf spielen, solange man Abstriche bei der Optik in Kauf nehmen kann. Bei hoher Prozessorlast wird das Notebook deutlich hörbar, was beim surfen im Netzt beispielsweise nicht der fall ist. Hierbei ist das Macook absolut geräuschlos.

Fazit: Für mich ist es der perfekte Studienbegleiter, allein weil ich keine Lust habe 2 kg Pc mit mir rumzuschleppen. Für alle die auch mit Windows leben können empehle ich auch bei Windows Notebooks mal zu schaun, da diese bei gleicher Hardware deutlich günstiger zu haben sind.
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