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Appartement 102 - Omarska: Ein Zeitzeugnis Broschiert – 1. Dezember 2006

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Der Verlag über das Buch

herausgegeben von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, Deutsche Sektion e.V.

Autorenkommentar

Es gibt Ereignisse im Leben, die wir lieber vergessen würden. Aber haben wir das Recht dazu? Appartement 102 war das Zimmer im KZ Omarska, in dem ich mit siebzehn anderen Frauen acht Wochen gefangen gehalten und gefoltert wurde. In diesem Raum lebten Menschen mit ihrer Liebe, ihrem Hass, ihrer Hoffnung. Die Stunden vergingen nur sehr langsam. Jeder Augenblick konnte Schmerz, Erniedrigung und Tod bringen. Ich werde nicht vergessen und nicht schweigen! Im Namen der fünf Frauen, die meine Freunde waren und dort starben, und der vielen hundert Menschen, die ich nicht kannte.

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Format: Broschiert
Das Thema ist endlich kein Tabu mehr. Und dennoch: Über die eigene Vergewaltigung zu schreiben, zu berichten, wie unendlich verloren eine Frau sich fühlt, wenn einer oder auch ein Rudel von Männern sich immer wieder an ihr vergehen, erfordert eine Stärke und einen Lebenswillen, den nicht alle haben. Auf jeder Seite in Jadranka Cigeljs Buch 'Appartement 102 ' Omarska' ist zu spüren, wie die frühere Rechtsanwältin auch weiterhin mit den Dämonen in ihrem Kopf und in ihrem Herzen kämpft.
Es ist eine alte, ungute Tradition: Wer irgendwo auf dieser Welt einen Krieg gewinnt, der plündert, brandschatzt und vergewaltigt. Das war so, ist so und wird wohl auch so bleiben, wie Psychologen uns neuerdings verraten. Es liegt, so hören wir, in der Natur des männlichen Säugetieres, so viel eigenen Samen wie möglich unters Volk zu bringen. Neu daran ist lediglich, dass mutige Frauen sich zu wehren beginnen. Nicht während der Vergewaltigungen, auch das liegt in der Natur der Sache. Die finden meist in Gruppen statt; die einen tun es, während die anderen zuschauen, gerne auch zuschlagen, sich an der Verzweiflung der Opfer weiden, bevor sie die Rollen tauschen. Dann werden die Frauen zurück gebracht in ihre Zellen, nicht ohne dass sie zuvor den Raum, in dem alles geschah, ordentlich reinigen müssen. Und das ist nur eine Variante des grausigen Geschehens.
Jadranka hat noch mehr der Varianten kennen gelernt, die sich Soldaten während des Balkankriegs Anfang der 90er Jahre haben einfallen lassen. Zwei Monate lang war sie 1992 interniert im berüchtigten Konzentrationslager Omarska im nordwestlichen Bosnien. 3000 Männer, meist bosnische Muslime, wurden hier ermordet.
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Format: Broschiert
Am 30.04.1992 wurde Prijedor in Bosnien von den bosnischen Serben eingenommen. Wer nicht Serbe war, musste ein weißes Armband tragen. Terror und Willkür herrsch-, ten, viele flohen in nicht serbische Enklaven. Die überlebenden politischen, sozialen und intellektuellen Eliten der Kroaten und Muslime wurden in das Konzentrationslager der Serben in Omarska, einem Bergwerksgelände, gebracht. Auch 37 Frauen, darunter die Kroatin Jadranka Cigelj, die als Rechtsanwältin in einer Firma in Prijedor arbeitete und mit ihrem Sohn bei ihren Eltern lebte. Sie war Aktivistin der Kroatischen Demokratischen Gemeinschaft -HDZ- und beschreibt in einem persönlichen Protokoll den Alltag in Omarska, wo schwere psychische und körperliche Misshandlungen, ständige Verhöre, Folter, Mord und Vergewaltigungen durch die Wachmannschaften an der Tagesordnung waren.
Die Täter waren meist ehemalige Arbeitskollegen und Nachbarn, keine Fremden. Nein, man kannte sich, pflegte bis vor kurzem noch persönliche Kontakte, ja sogar Freundschaften. Und dennoch geschah das Unfassbare: das kollektive Töten von mehr als 3000 Menschen in schier unbeschreiblichen Gewaltexzessen. Ein Zeitzeugnis, das in seiner Eindringlichkeit zutiefst erschreckt. Auch weil es deutlich macht, dass gegen jede Vernunft der Ausbruch kollektiver Gewalt zu jeder Zeit an jedem Ort geschehen kann.
Eine Pflicht-Lektüre für alle, die in Freiheit leben. Denn solange wir nicht begreifen (wollen), was uns zu Tätern macht, wird sich die lange Geschichte von Völkermord, Folter und Kriegen fortsetzen. Und die Opfer von damals sind die Opfer von heute, weil sie nicht beachtet werden.
Katrin Bornmüller 54516 Wittlich
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Format: Broschiert
Während wir in Deutschland seit über 60 Jahren in Freiheit und relativer, vermeintlicher Sicherheit leben, übersehen wir allzu leicht, dass dies nicht selbstverständlich ist. Auch heute werden in vielen Ländern der Erde, auch in Europa, tausende von Menschen widerrechtlich eingekerkert, gefoltert, misshandelt und gequält, wobei die meisten dieser Untaten nie bekannt werden.
Deshalb ist es dringend notwendig, dass immer wieder Menschen von dem berichten, was sie erdulden mussten, um die sorglose Öffentlichkeit auf die unmenschlichen Folterungen aufmerksam zu machen und wach zu rütteln.
Die erschütternden Erlebnisberichte von Jadranka Cigelj in "Appartment 102 - Omarska" sind ein schockierendes Zeitzeugnis. Bei den Massnahmen zur ethnischen Säuberung und dem Ziel der Schaffung eines möglichst homogenen serbischen Staates wurde sie 1992 im Konzentrationslager Omarska interniert. Die Schilderungen der körperlichen und psychischen Misshandlungen, des Miterlebens von Folterungen und Massenmorden sind erschreckend.
Auch wenn es schwer fällt, sollten wir die Menschenrechtsverletzungen unserer zeit zur Kenntnis nehmen und uns damit auseinandersetzen. das Buch von Jadranka Cigelj ist ein wichtiger Beitrag dazu.
Rita und Leo Schäfer
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Von Oehler VINE-PRODUKTTESTER am 7. Januar 2010
Format: Broschiert
Zum Inhalt:

In diesem Buch geht es um die Erlebnisse von Jadranka Cigelj, die mit siebzehn weiteren Frauen acht Wochen lang im KZ Omarska gefangen gehalten und gefoltert wurde. Das Gefangenenlager Omarska befand sich während des Bosnienkrieges in einer Bergarbeiterstadt in der Nähe von Prijedor im Norden Bosnien-Herzegowinas. Das Lager, in dem Kämpfer der Republika Srpska mehr als 3.000 Bosniaken und Kroaten aus der Umgebung von Prijedor gefangen hielten, existierte vom 25. Mai bis etwa zum 30. August 1992. Die offizielle serbische Bezeichnung für dieses Lager war: Sammellager und Untersuchungslager für verdächtige Paramilitärs", aber an diesem Ort wurden sowohl männliche, als auch weibliche Gefangene systematisch geschlagen, gefoltert, verstümmelt, sexuell missbraucht und auch ermordet. Über die genaue Zahl der Toten in diesem Lager gibt es unterschiedliche Angaben, denn nach Ende des Krieges wurden in zwei in der Nähe gelegenen Massengräbern 773 Leichen und in dem Gebiet um Prijedor weitere 62 Massengräber entdeckt, die im Zusammenhang mit dem KZ Omarska stehen könnten.

Mein Fazit:

Schonungslos offen schildert Jadranka Cigelj das tägliche Leben und Überleben in einem Lager, wie man es bisher nur aus Berichten von deutschen Konzentrationslager zu Zeiten des zweiten Weltkrieges kannte. Frau Cigelj und die anderen Frauen, aber auch die Männer müssen wirklich Unvorstellbares erlebt haben, was man sicherlich nur schwer in Worte fassen kann.
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