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Apostel!
 
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Apostel!

Farrah Fawcett , Miranda Richardson , Robert Duvall    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Farrah Fawcett, Miranda Richardson
  • Regisseur(e): Robert Duvall
  • Komponist: David Mansfield
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 6. September 2005
  • Produktionsjahr: 1997
  • Spieldauer: 105 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000A8R8YS
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 20.443 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

"Der Apostel" ist eine Herzensangelegenheit für Robert Duvall, der das Drehbuch bereits in den frühen 80er Jahren geschrieben hat, aber niemanden fand, der den Film produzieren wollte, weswegen er schließlich selbst in die Tasche griff und vier Millionen Dollar aufbrachte, um dieses, sein Lieblingsprojekt zu verwirklichen. Es ist leicht zu verstehen, warum Duvall die Geschichte fasziniert. Er liefert eine der besten Darstellungen seiner Karriere ab und hat einen Film erschaffen, der die Macht des Glaubens spürbar macht, aber auch zugleich zeigt, dass jeder Mensch seine Fehler hat, auch wenn er danach strebt, ein besseres Wesen zu sein. Fazit: Großes Kino!

Moviemans Kommentar zur DVD: Ein schöner Film in schöner Umsetzung. Sehr erfreulich sind die reichhaltigen Extras, die man bei einem Film wie diesem nicht unbedingt erwartet hätte.

Bild: Der Transfer ist gut, aber sicherlich nichts, was auch nur annähernd den Terminus "Herausragend" verdienen würde. Auf der anderen Seite gibt es nicht wirklich viel, worüber man sich beschweren müsste. Leichtes Rauschen ist erkennbar und mitunter mischen sich darin auch noch stehende Rauschmuster (00:26:39), aber auch diese fallen nur bei großen homogenen Flächen auf. Die Vorlage ist ziemlich sauber, die Farben sind kräftig, auch wenn hauptsächlich auf erdigere Töne gesetzt wird, was aber einen schönen, dem Film angemessenen Look erzeugt. Die Schärfe ist angenehm bis gut und hin und wieder fallen Halos auf (00:44:38). Alles in allem ein guter Transfer und schön anzuschauen.

Ton: Beide Tonspuren sind in etwa gleichwertig. Sowohl im Deutschen als auch im Englischen sind die Dialoge klar verständlich, wobei der deutsche Ton etwas zu laut klingt. Verständlich sind die Dialoge bestens, ohne Verzerrungen oder Störungen. Für Stereoton ist die Dynamik recht gut und arbeitet sowohl bei leisen Gesprächen als auch bei den Momenten, in denen der Prediger vor den lauschenden Massen steht.

Extras: Das Making of geht knapp über 27 Minuten. Der Großteil dieser Dokumentation besteht aus Interviews mit Robert Duvall, aber auch Farrah Fawcett kommt zu Wort. Dazu gibt es ein weiteres Interview mit Duvall und ein Musikvideo. Am besten ist jedoch der Audiokommentar von Duvall, der klarmacht, wie sehr im "Der Apostel" am Herzen liegt. Darum geht er auch ausgiebig darauf ein, wie schwierig es war, den Film Wirklichkeit werden zu lassen. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Der tiefgläubige Prediger Sonny sieht seine Arbeit als Berufung und verkündet in leidenschaftlichen Reden das Wort Gottes. Dank seines Charismas schart sich bald eine enthusiastische Gemeinde um ihn. Seine messianische Kraft gewinnt er durch seinen unerschütterlichen und aufrichtigen Glauben - doch Sonny ist kein Heiliger. Sein unkontrollierter Jähzorn hat eine Tragödie ausgelöst, vor der er jetzt davonläuft. Obwohl Sonny alles daran setzt, ein besserer Mensch zu werden, weiß er, dass seine Vergangenheit ihn eines Tages

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Apostel 4. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Die Story
Das Leben des charismatischen Predigers Sonny erfährt eine unerwartete Wende, als seine Frau ihn verlassen will und er im Jähzorn ihren Geliebten erschlägt. Obwohl er vor dem Gesetz flieht, will er sich seiner Leidenschaft, nämlich Gott zu dienen, nicht einfach entledigen und erlebt auf seiner Flucht (paradoxerweise) Gott immer wieder neu. Schliesslich gründet er eine neue Kirche, wohlwissend dass ihn seine Vergangenheit eines Tages einholen wird...

Die Extras
Ein paar wenige Extras erlauben mässigen Einblick in den Hintergrund. Leider ist die Bildqualität und Ausführung einiger Extras nicht von gleicher Qualität wie der Film und gewisse Aussagen wiederholen sich in den Interviews. Des weiteren fehlen englische Untertitel, darum gibt es hier einen Stern Abzug.

Fazit
Eine gutgemachte Charakterstudie, die einen hingegebenen Prediger mit allen seinen Stärken und Schwächen aufzeigt, ohne auf die eine oder andere Seite in eine Parodie ab zu rutschen.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Meinung zu "Apostel!" 1. August 2011
Von Bob
Brillianter Film! Robert Duvall, der als Mafiadarsteller mit Herz bei den Killern dabei war, zeigt in diesem Film etwas von sich selbst. Gut, über diese evangelikalen Kirchen in den USA darf man sicherlich geteilter Meinung sein. Aber die Aussagen sind gut und wichtig. Gerade in heutiger Zeit. Wenn Kinder diesen Film sehen dürfen, stelle ich fest, dass diese Hoffnung von dem Apostel auf sie überspringt. Jesus, Jesus! Lobet den Herrn!! Und nocheinmal....Das ist klasse und Kinder verstehen sofort! Eine Art Heiliger Geist springt auf den Zuschauer über, wenn er es zuläßt. Wenn jemand hier in den Rezensionen den Film als enttäuschend bezeichnet, dann ist das richtig. Ent-täuschend! Die Täuschung ist in jedem Fall zu beseitigen, denn es bleibt auch in der letzten Minute des Lebens die eine Frage unbeantwortet: "Bekennst Du Dich von ganzem Herzen zu Deinem Herrn und Erlöser Jesus Christus?" Sag ja, damit Du gleich schon zur Rechten des Herrn wieder erwachst......Weiter so Mr Duvall! Der Film-Ein Muß!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
stunning 31. Dezember 2008
There's a scene early in The Apostle where Robert Duvall, as a Pentecostal preacher from Texas, is having a talk with God, who has to do all of the listening. In an upstairs room at his mother's house, the preacher rants and raves at the Almighty, asking for a way to see reason in calamity: His cheating wife is stealing his church from him.

So far, the scene could be in a more conventional film. But then the phone rings, and it's a neighbor, complaining to the preacher's mother that someone is ``carrying on like a wild man.'' The call establishes that the preacher lives in a real world, with real neighbors, and not on a sound stage where his life is lived in a self-contained drama. His mother tells the neighbor that her son has talked to God ever since he was a boy, and she's not going to stop him now.

``The Apostle'' sees its characters in an unusually perceptive light; they have the complexity and spontaneity of people in a documentary. Duvall, who not only plays the preacher but also wrote and directed the film, has seen this preacher--named Eulis ``Sonny'' Dewey--with great attention and sympathy.

Sonny is different from most movie preachers. He's not a fraud, for one thing; Hollywood tilts toward the Elmer Gantry stereotype. Sonny has a one-on-one relationship with God, takes his work seriously, and in the movie's opening scene, the preacher pauses at an auto accident to ask one of the victims to accept Jesus Christ, ``who you're going to soon meet.'' Sonny is flawed, with a quick temper, but he's a good man, and the film is about his struggle back to redemption after his anger explodes.

As the film opens, Sonny is spending a lot of time on the road at revivals (we see him at one of them, made convincing because Duvall cast all the extras from real congregations). His wife (Farrah Fawcett) has taken up with the youth minister, and one night, sitting in a motel room, Sonny figures that out, drives home through the darkness, finds her absent from her bed and throws a baseball through the minister's bedroom window.

His wife wants out of the marriage. And, through legal but shady maneuverings, she also deprives him of his church and his job. Sonny gets drunk, wades into a Little League game being coached by the youth minister and bangs him on the head with a baseball bat. Then he flees town (there is an overhead shot of his car circling aimlessly around a rural intersection; he has no idea where to go). Eventually he ends up in a hamlet in the Louisiana bayou, where he spends his first night in a pup tent supplied by a man who wants to help him but isn't sure he trusts him.

Sonny changes his name to ``The Apostle E. F.'' and sets about rebuilding a small rural church given him by a retired black minister. His mostly black congregation is small at first, but grows as the result of broadcasts on the local 40-watt station. We see in countless little ways that Sonny is serious: He wants this church to work, he wants to save souls, he wants redemption. Like the documentary ``Say Amen, Somebody,'' the film spends enough time at the church services, listening to the music and the preaching, that we get into the spirit; we understand his feelings.

``The Apostle'' has become something of a legend in independent film circles, because Duvall was so long in getting the movie made. The major studios turned him down (of course; it's about something, which scares them). So did old associates who had always promised help, but didn't return his calls on this project. As he waited, Duvall must have rewritten the script many times, because it is astonishingly subtle. There isn't a canned and prefab story arc, with predictable stops along the way. Instead, the movie feels as alive as if it's a documentary of things happening right now.

Consider a sequence where the Apostle E. F., who is a man after all, asks the receptionist at the local radio station out on a date. How will he approach her? How does she see him? He wants to find a way to make his desires clear, without offending her. She knows this. As played by Duvall and Miranda Richardson, the sequence is a brilliant observation of social and sexual strategies.

Many of his scenes develop naturally, instead of along the lines of obligatory cliches. A confrontation with his wife, for example, doesn't end as we think it might. And a face-down with a redneck racist (Billy Bob Thornton) develops along completely unexpected lines. The Apostle E. F. is not easy to read; Duvall's screenplay does what great screenwriting is supposed to do, and surprises us with additional observations and revelations in every scene.

Perhaps it's not unexpected that Duvall had to write, direct and star in this film, and round up the financing himself. There aren't that many people in the film industry gifted enough to make such a film, and fewer still with the courage to deal honestly with a subject both spiritual and complex. (Simple-minded spirituality is no problem; consider the market for angels right now).

``The Apostle'' is like a lesson in how movies can escape from convention and penetrate the hearts of rare characters.
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