Apollo 17 war die offiziell letzte Mission zum Mond. Warum, wieso und weshalb, das blieb ein Geheimnis...bis Heute. Denn >>Apollo 18<< offentbart nun endlich das wahre Geheimnis, mit bis dato "unveröffetnlichten echten Aufnahmen".
UND DARUM GEHTS:
1974, nachdem Ende der bemannten Raumfahrtmissionen, schickt das Verteidigungsministerium 3 Astronauten in einer Top Srecet-Mission zum Mond, um ein Frühwarnsystem gegen feindliche Nuklearangriffe zu installieren. Im Verlauf der Mission müssen die Astronauten jedoch feststellen, das dies ein Flug ohne Rückfahrticket ist, und der Grund dafür sind keine technischen Probleme.
KRITIK:
Wer hier jetzt das ultimative Horror-Psycho-Erlebnis erwartet, der läuft Gefahr enttäuscht zu werden. >>Apollo 18<< ist recht einfach gestrickt und gibt sich gerade zu Beginn ehr als eine Art Dokumentation, mit Interviews etc., aus, was durchaus frischen Wind versprüht. Der weitere Filmverlauf gestaltet sich in Form eines engen Raumes, wenig schauspielerischer Fokusierung, lauter NASA-Fachchinesisch und einer recht fragwürdigen Kameraführung. Die Story ist zudem leider kein Highlight, bietet wenige Dieser, ist erzählerisch recht einfach gehalten (abgesehen von dem ganzen Nasa-Gelaber wie Dings-Bums-Module, Frequenzsender, Freedom und so weiter und so weiter) und der Film zieht seine Stärken ganz klar aus dem Szenario: Mond, welcher Dinge wie: Einsamkeit...Stille...die Enge des Schattels...das Gefühl der Ungewissheit oder der guten alten Dunkelheit mit sich bringt. Das funktioniert überraschender Weise recht gut und wird wirklich glaubwürdig dargestellt.
Leider legen die Macher nicht viel Wert auf die Charakterzeichnung oder deren Zwischenmenschlichem, was die Schauspieler recht blass erscheinen lässt. Der Fokus liegt definitiv auf der Atmossphäre. Hier und da bedienten sich die Macher zb. bei Filmen wie >>Paranormal Activity<< und was da schon funktionierte, klappte hier ebenfalls. Die meiste Zeit über ging mir die visuelle Arbeit jedoch gewaltig auf die Nerven, denn die Kameraführung war mit der Zeit wirklich anstrengend und unheimlich banal, ja zu sehr auf die "alte Doku-Schiene" fokusiert. Hinzu kommt, das man hier komplett auf musikalische Unterstützung verzichtet hat, was natürlich der Authenzität zugut kommt.
FAZIT:
Das größte Problem von >>Apollo 18<< ist, der er in Punkto: Erzählung und Inszenierung nie richtig in Fahrt kommt. Während andere Filme dieser Art mit einem mal mehr und mal weniger großen Knall abschließen, fährt dieser Streifen hier ab der Mitte konstant die gleiche Schiene, was stellenweise Eintönigkeit zur Folge haben kann. Das zieht den Film an gewissen Stellen wie einen Kaugummi. Positiv muss man >>Apollo 18<< aber zugute halten, der er Atmosphärisch gesehen toll funktioniert, das Szenario glaubhaft rüber kommt und der Psycho-Horror-Faktor quasi stets zugegen ist. Alles in allem also ein solides Low-Budget-Kopfkino für einen Abend.