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Apocalypto [Original Score]
 
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Apocalypto [Original Score] [Soundtrack, Import]

James Horner Audio CD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (16. Juni 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Soundtrack, Import
  • Label: Hollywood
  • ASIN: B000K7UH3S
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 427.562 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
APOCALYPTO 15. Dezember 2006
Format:Audio CD
---Apocalypto---

Bereits vor elf Jahren fanden James Horner und Mel Gibson zu einander. Braveheart, eine Homage an Schottland, wurde beinahe skandalös nur knapp von einem anderen überholt und hat nur Haar scharf den Oscar für die beste Filmmusik verfehlt.

Zur Musik Mel Gibsons neuer Produktion eine kurze Stellungnahme:

Die CD enthält 14 Tracks, eine Spielzeit von 60 Minuten. Das Intro und Outro in Track 1 und 14 beginnt und endet mit Tier- und Urwaldgeräuschen.
Dieses Stilmittel kennen wir bereits in seinem Score zu the New World aus 2005. Track 1 beginnt mit dem gleichen Spielmotiv wie in Track 2 zu the New World: Hohe Streicher spielen im Kanonstil in gemächlichem Tempo abwärts gebrochene Quarten, zudem teils oktavenversetzt.
Track 1 wird unterstützt von rituellem Gesang, dessen Sänger bereits aus the Four Feathers bekannt sein dürfte.Die instrumentale Besetzung ist reduziert auf Perkusion, Synthesizer, Woodwinds und Vocals/Gesang.
Auffällig ist, dass die Tracks im Durchschnitt eher etwas kurz gehalten sind, nur Track 3 und der Schluss reicht an die acht bis zehn Minutengrenze heran. Vereinzelnd enthält der Score einige spontan laute Passagen, auf die man vorbereitet sein sollte.

Facit:
Tendenziel kann, und das ist keinesfalls negativ bewertend, der Score als Quasi-Fortsetzung zu the New World interpretiert werden; wenn auch die Thematik/Epoche inhaltlich eine andere ist. Wie in Braveheart und in the New World schafft es Horner wieder einmal kunstvoll, dem fortgeschrittenen Filmmusikkenner als auch gleichwohl dem Laien mit dieser Musik in eine andere Zeit zu versetzen. So waren in Braveheart der Dudelsack und die Streicher, in the New World die Sreicher und die Holzbläser Werkzeug seiner erzählenden Musik. Hier haben im hohen Maße die Perkusion und Synthesizer die dominierende Hand. Zugegeben, Streicher und Klaviersoli angesichts der dem Film zugrunde liegende Thematik wären Fehl am Platz.
Symphonische Bedürfnisse alá Concert können und werden gerechterweise nicht befriedigt; sonst wäre die Musik keine Kunst zum Film, sondern Kunst für die Masse...
--------------------
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sebastian Schlicht TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Es ist immer wieder interessant Scores zu Filmen zu hören, die man noch nicht gesehen hat, so entstehen ganz eigene Bilder. So auch bei Horners Werk zu "Apocalypto". Das war das erste Mal, dass ich Horner so atmosphärisch vernommen habe, weil er sonst immer gerne auf große Themen aufbaut und ich kenne bereits sehr viele Soundtracks aus Horners Schmiede. Doch dieser hier klingt neu, frisch und absolut packend. Außerdem ist es das erste Mal, dass orner kein erkennbares Leitmotiv benutzt.

Bereits die ersten Takte der Musik ("From The Forrest...") vermitteln die Umgebung eines dichten und gefährlichen Dschungels. Dazu die Geräusche von Vögeln, die die Stimmung noch unterstützen. Wie gesagt geht Horner hier erstmals a- tonal vor und schafft so mit einen Score voller Tiefe. Vor Allem die Atmosphäre ist ein wichtiger Bestandteil. Dazu benutzt Horner zum Beispiel eine einsame Flöte oder auch die haarsträubenden Gesangsstimmen, die manchmal wie gesungene Flüche klingen und dann wieder wunderbar melodisch funktionieren. Größtenteils besteht der Score aus ruhigeren und spannenden Passagen.
Dann gibt es aber auch schnelle und dramatischere Stücke, wie "Tapir Hunt" oder auch das intensive "The Games And Escape", in dem besonders dunkle Trommelpassagen ihren Einsatz finden.
Sehr schön ist, dass die Musik in "To The Forrest..." genauso endet, wie sie begonnen hat, mit den Dschungelgeräuschen, quasi wie ein akkustischer Rahmen. Sehr schön!
Was so besonders toll ist, dass kaum Ähnlichkeiten zu anderen Scores von Horner vorhanden sind. Manchmal erinnert die Musik etwas an "Braveheart" oder auch an "Avatar", das stimmt, aber ich hatte nie das Gefühl von "Das klingt aber genau wie...".

Ich muss sagen, ich bin begeistert. Das hätte ich nicht erwartet. James Horner kann auch mal ganz anders, wenn er will und trumpft mit einem Stimmungsscore auf, so ähnlich, wie John Williams mit "War Of The Worlds". Für Kenner von Filmmusik eine absolute Kaufempfehlung, für Neueinsteiger empfehle ich "Braveheart" als guten Einstieg ins Hornerische Universum.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schluss mit Lustig 22. Dezember 2006
Format:Audio CD
Natürlich kopiert sich James Horner mal wieder auf dieterbohlische Art selbst. Ständig tauchen Momente auf, die einen glauben lassen, es rotiere der Braveheart OST im CD Player. Allerdings sind die Percussions und diabolisch rituellen Flüsterstimmen so stimmungsgebend, dass die geschaffene Atmosphäre nicht besser hätte sein können. Es sollte jedoch jedem klar sein, dass die Liedanfangs oft relaxte Stimmung ständig nach unten gezogen wird (auch musikalisch tauchen andauernd abfallende Tonhöhen auf).

Richtig schön experimentell wird es bei "the games and escape". Hier wird wirr auf dunklen Pauken und Metall rumgetrommelt und trotzdem bleibt es melodisch.

Ich habe viel Spass mit diesem Werk, dass sich trotz gewohnter Momente völlig anders gibt.
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