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Apocalyptica
 
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Apocalyptica [Broschiert]

Oliver Graute
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 248 Seiten
  • Verlag: Feder & Schwert; Auflage: 1., Aufl. (24. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3867620601
  • ISBN-13: 978-3867620604
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 556.559 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Oliver Graute
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein altes Sprichwort lautet: Die Geschichte wird von den Gewinnern geschrieben. Was aber, wenn niemand übrig ist, der schreiben könnte? Ist dann alles, was bleibt, nur ein weißes Blatt Papier? Eine leere Fläche, die darauf wartet, mit Inhalt gefüllt zu werden ...? Europa befindet sich am Scheideweg zwischen Neuanfang und Untergang. Die Angelitische Kirche führt Krieg in den eigenen Reihen und marschiert, angeführt von der eigenen Arroganz, sehenden Auges in die Katastrophe. Die finsteren Mächte versammeln sich, um den alles entscheidenden Schlag zu führen. Ausgerechnet zwei Kinder haben das Schicksal der Welt in ihrer Hand und bereiten die Bühne für die finale Schlacht zwischen Gut und Böse. Ein Kampf, der die Erde reinwaschen wird von allem Übel. So oder so. Alles, was bleibt, ist eine leere Fläche, bereit, erneut gefüllt zu werden. Dies ist das finale Kapitel der Chroniken der Engel.

Über den Autor

Oliver Graute, Jahrgang 1971, widmete sich bereits früh der bildenden Kunst. Nachdem er eigentlich Illustrator werden wollte, verhalf er statt dessen als Art Director vielen anderen namhaften Künstlern zu diesen Ehren. Oliver Graute, der sich selbst gerne als Renaissancemensch bezeichnet, hat noch nicht ganz herausgefunden, ob Multitalentiertheit ein Fluch oder ein Segen ist. Neben vielen Texten zum Erzählspiel Engel, dem fiktiven Reisebericht Traumsaat und seiner Mittäterschaft an dem Romanprojekt Exodus folgten die Romane Deus Vult und Apocalyptica. Heute lebt der Künstler irgendwo zwischen Mannheim und Leipzig und arbeitet nicht nur an neuen Roman-Projekten.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Anna
Format:Broschiert
Die Welt von "Chroniken der Engel" ist eine der faszinierensten und atemberaubensten, in die ich je eintauchen durfte. Kein anderes Rollenspiel hat mich jemals so gefesselt, weder "Das Schwarze Auge", noch "Shadowrun" oder die zahlreichen Publikationen der "Welt der Dunkelheit", um nur einige der großen und bekannten zu nennen. Ich kenne wirklich sehr viele Systeme und habe auch einige lieb gewonnen, doch keines davon war jemals so fesselnd wie "Engel".

Und auch nur deswegen, quasi als Sympathiebonus, vergebe ich einen zweiten Stern. Dafür und für die gelunge Inszenierung von Em Susat. Dieser letzte Band einer wirklich wundervollen und epischen Geschichte ist nicht nur enttäuschend, sondern ein Schlag ins Gesicht der Fans, gefolgt von einem Fußtritt am Boden! Lächerliche 240 Seiten widmete man dem Abschluß der Geschichte, die im Geschehen oft wirr hin und her springen, wie schon beim Vorgänger Band "Deus Vult". Man hat sich kaum in die (zum Teil sehr liebevoll gestalteten) Charaktere hineinversetzt und allmählich baut sich endlich wirkliche Spannung auf, da wird diese auch schon wieder zerrissen, in dem man an einen vollkommen anderen Ort geschickt wird. Wäre ja noch zu verkraften, würde der Faden an späterer Stelle wieder aufgenommen werden, das geschieht jedoch nie. Sobald es bei den entsprechenden Charakteren weiter geht, ist man in der Zeit auch schon wieder ein Stück vorwärts und so fühlt man sich als Leser um einen großen Teil Atmosphäre und Erlebens betrogen.

Wie schon bei Deus Vult hat man auch bei Apocalyptica das Gefühl, daß der Autor nur möglichst schnell mit der Geschichte durch kommen wollte, um die Sache "endlich" und ein für alle mal zu beenden. Unzählige, wichtige Fragen der Geschichte bleiben für immer ungeklärt und jede interessante und spannende Handlung wird mittendrin abgebrochen und nicht zu Ende geführt. Fast wie Hohn klingt auf diese Weise das Nachwort des Autors, dem man nicht so recht abnehmen möchte, daß er seine Schöpfung immer noch ebenso sehr liebt, wie die Fans. Zumindest eine FAQ mit der Beantwortung aller Fragen hätte man ins Glossar anhängen können, wenn man schon nicht gewillt ist die Geschichte konsequent und stimmungsvoll, wie es auch in den Quellenbüchern der Fall gewesen ist, zu Ende zu bringen.

So ist alles was bleibt ein bitterer Nachgeschmack, das Gefühl von Traurigkeit und Verlust und die Frage, wie man sich die Fragen des Spiels am besten selber beantworten kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Daniela Hanisch (Media-Mania) TOP 50 REZENSENT
Format:Broschiert
Der Roman "Apocalyptica" schließt den Kreis um die lang angelegte Geschichte im Erzählspiel Engel. Und es fällt schwer, ihn korrekt zu bewerten, wegen der Umstände, wie er entstanden ist. Der Leser und Fan weiß, dass die Reihe nicht den kommerziellen Erfolg hatte, den sie haben sollte. Trotzdem sollte der Erzählfaden endlich zu einem befriedigenden Ende gesponnen werden. Leider ist dies lediglich in einem kurzen Roman erfolgt, wodurch viele Informationen stark zusammengerafft auf wenigen Seiten dargelegt werden mussten. Nur wer sich durch die vorherigen Romane gelesen hat, wird verstehen, welche einzelnen Geschichten hier zu Ende erzählt werden.

Oliver Graute versucht, das Ende der Welt der Engel, wie sie im Grundregelwerk beschrieben ist, so gut wie möglich zu beschreiben. Die Geschichte packt den Leser, denn es passieren weltbewegende Ereignisse, mächtige Charaktere treten auf, sterben oder entscheiden sich, neu entdeckte Wahrheiten zu offenbaren. Leider ist dies alles sehr dicht gedrängt, so dass man sich tief im Universum der Erzählspiels auskennen muss, um alle Details wiederzuerkennen. Trotzdem gibt es für den Fan ein kleines Trostpflaster, nämlich einige Zeitungsausschnitte aus der Vergangenheit, die ein wenig Licht in die Entstehung der Himmelstürme bringen. Doch es bleiben viele Fragen offen, denn es wird nicht erklärt, was die Fegefeuer entstehen ließ, was der Herr der Fliegen eigentlich ist und ob sich alles mit Technik erklären lässt. Für den Spieler bereitet dieser Roman eine neue Welt, gereinigt von einigen alten Lügen und Widersachern, die sich aufzubauen lohnt. Schade nur, dass alles so schnell und, in gewisser Hinsicht, so unwürdig enden muss.

Ein Ende, von den Ereignissen zufrieden stellend, von der Präsentation her enttäuschend.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Große Finale 11. Oktober 2010
Format:Broschiert
Da ist es also das Große Finale von dem Erzählspiel "Die Chroniken der Engel". Ich war skeptisch wenn man bedenkt das statt der ursprünglich angesagten drei Quellwerke nun nur dieser Roman das Finale abwickeln sollte. Ich bin ein sehr großer Fan von dem Erzählspiel wie auch von manch einem Roman der Reihe. Leider waren meine Befürchtungen zurecht.

Das Cover und die Papierqualität des Buches ist wirklich sehr gut, da gibt es nichts auszusetzen.

Die Geschichte ist es leider nicht. Im vorhinein wurde angepriesen das viele Geheimnisse gelüftet werden und das man vieles aus diesem letzten Roman für das Erzählspiel nutzen kann. Das Buch ist also nur für Leute die das Erzählspiel spielen und/oder die vorherigen Romane gelesen haben. Ohne vorkenntisse wird man nicht viel damit anfangen können. Ich konnte für mich nichts nennenswertes herauslesen, weder Geheimnisse oder etwas brauchbares für das Erzählspiel. Es wird einiges durch fiktive Zeitungsartikel (nett gemacht) erklärt aber nichts neues. In jedem Kapitel wird öfters zwischen verschiedenen Protagonisten gewechselt was es recht schwer macht sich in die Charaktere reinzuversetzen. Liebgewonnene Protagonisten werden in Nebensätzen verheizt oder tauchen plötzlich nicht mehr auf. Das ein und andere mal habe ich nicht so recht verstanden auf was der Autor mit verwirrenden Umschreibungen raus wollte, wahrscheinlich die Fantasie des Lesers anregen. Viele Handlungen von Protagonisten wirken aus den Fingern gezogen und machen keinen Sinn. Zum Schluss endet das Finale nach einem langem und nicht immer gelungenem Spannungsaufbau auf wenigen Seiten enttäuschend.

Das Buch umfasst 240 Seiten, für die Thematik Apokalypse einfach zu wenig.

Meinen Eindruck nach hat man sich mit diesen Buch einfach ein schnelles Ende für ein inzwischen unliebsames Kind erarbeitet. Viel Mühe gab man sich meines Erachtens nach nicht. Schade um das Potential und für die Fans.
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