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Apocalypsia: Roman
 
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Apocalypsia: Roman [Gebundene Ausgabe]

Andreas Izquierdo
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (71 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 624 Seiten
  • Verlag: Rotbuch Verlag; Auflage: 1 (12. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3867891087
  • ISBN-13: 978-3867891080
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 5,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (71 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 419.466 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Engel sind in Aufruhr, denn ihr Vater geht seinem Tod entgegen. Die Erkenntnis über seine Sterblichkeit ist ein Schock, das Versprechen von ewiger Liebe - ein Schwindel. Das Heer der Engel spaltet sich. Wer die Freiheit will, folgt Luzifer, dem mächtigsten unter ihnen. Sein Plan ist so schlicht wie verführerisch: Sind erst die missratenen Menschen vernichtet und er auf dem Thron, ist der Urzustand allen Seins wiederhergestellt. Die kleine Schar derer, die entschlossen die alte Ordnung verteidigen, ist ganz auf sich allein gestellt, und Intrigen, Verrat und Mord führen schließlich in die Katastrophe. Ein packender Fantasy-Roman, tempo- und actionreich erzählt!

Über den Autor

Andreas Izquierdo, geboren 1968, zog nach dem Abitur zum Studium nach Köln und volontierte in einem Sportverlag. Er arbeitet als freier Schriftsteller und Drehbuch­autor und ist Mitglied der Krimi­autorenvereinigung Syndikat. Zuletzt erschien bei Rotbuch sein preisgekrönter Roman "König von Albanien" (2007).

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Krieg der Engel 7. September 2010
Von goat TOP 100 REZENSENT
Wäre ich nach dem Äußeren des Buches und nach dem Klappentext gegangen, dann hätte ich diesen kostbaren Schatz wohl gar nicht gelesen. Erst nachdem ich ein paar Seiten der Leseprobe regelrecht verschlungen hatte, wusste ich: Dieses Buch musst Du haben.

Vom Umschlag her, ist das Buch in einem dunkelroten Ton gehalten und darauf steht in großen weißen Lettern das Wort Apocalypsia". Die Buchstaben sind mit roten Flecken beschmiert, die schnell deutlich machen, dass es sich um Blut handelt. Und das wird in diesem Fantasyroman nicht gerade wenig vergossen. Es war stellenweise schon sehr brutal und ich habe mich während der Kriegsszenen oft gefragt, warum ich gerade dieses Buch nicht aus der Hand legen kann, obwohl ich ein absoluter Kriegsgegner bin und auch solche Szenen eigentlich vermeide zu lesen.
Aufteilung des Buches:

Das Buch beginnt mit der Hierarchie der Engel:

I. Chor
1. Seraphim
2. Cherubim
3. Throne

II. Chor
4. Dominationes
5. Virtutes
6. Potestates

III. Chor
7. Principatius
8. Archangeli
9. Angeli

Es st eingeteilt in Abschnitte. Jeder Abschnitt hat mehrere Kapitel. Gewundert habe ich mich darüber, dass es kein Inhaltsverzeichnis gibt - zumindest zu den einzelnen Abschnitten. Die Abschnitte haben folgende Überschriften:

Anomalien
Die Prophezeiung
Plagen
Der Konvent
Krieg

Aber erst einmal Näheres zum Inhalt, denn wie schon erwähnt, hätte der Klappentext mich nicht ermutigt, das Buch zu lesen. Überzeugt hat mich der Schreibstil von Andreas Izquierdo.

Sehr lange Zeit lebte die Welt der Menschen und die der Engel im Gleichgewicht friedlich nebeneinander. Starb ein Mensch, so wurde er als Engel wieder geboren. Doch seit Gott im Sterben liegt, gerät die Welt aus dem Gleichgewicht. Die Engel müssen ihre Sterblichkeit erkennen und ihr Heer spaltet sich in zwei Lager. Während die eine Seite weiter auf Gott vertraut, schließt sich die andere dem Engel Luzifer an. Seinem Versprechen, den paradiesischen Urzustand durch die Vernichtung des Menschen wiederherzustellen, können sich nur wenige Engel entziehen.
In diese Zeit wird ein kleiner Engel mit dem Namen Nathanael hineingeboren. Die Prophezeiung sagt voraus, dass er als Vertreter der alten Ordnung, die Engel in den Kampf gegen Luzifer führen wird.
Aber Nathanael wird mit einer verkrüppelten Hand geboren und sein Meister, der Potestas Iax, ist voller Zweifel. Er soll ihn im Kampf unterrichten - aber wie soll ein Krüppel die Schöpfung retten? Nur sehr schwer kann er seinen Abscheu unterdrücken.
Während die Welt der Engel in zwei Lager gespalten wird, geht auch die Welt der Menschen ihrem Untergang entgegen. Die Erde wird von merkwürdigen Lichtern eingekreist, die an Polarlichter erinnern. Dies führt dazu, dass sich die Erde immer mehr aufheizt und die Kontinentalplatten zu driften beginnen. Die Menschen, die durch die anhaltende Hitze nicht gestorben sind, finden den Tod durch Erdbeben, Tsunamis oder Vulkanausbrüchen.

Selten habe ich mich in einem Buch so verloren, wie in diesem und selten haben mich Worte so sehr aufgewühlt wie die von Andreas Izquierdo. Alleine die Wortwahl und seine Art zu schreiben ist das, was mich überzeugt hat. Diese gewaltige Geschichte, die dahinter steckt, war noch das I-Tüpfelchen.
Was mich ein paar Mal regelrecht aus der Bahn geworfen hat, war die Intensität des letzten Satzes in manchen Kapiteln. Sätze, die mich in dem Moment so unerwartet mit einer Wucht getroffen haben, dass ich erst eine Pause machen musste, bevor ich weiter lesen konnte.
Die Figuren in diesem Roman sind, wie ich finde, ein kleines Meisterwerk. An jeder einzelnen hing ich, ob nun Gut oder Böse. Wobei ich mich doch ein paar Mal gefragt habe, ob das Böse in diesem Fall wirklich so Böse ist. Diese Aussage Luzifers ließ doch einige Zweifel aufkommen: Der Vater trennte uns, um zu verbergen, dass er uns betrogen hat! Denn in seiner Kränkung und um die tiefe Lücke zwischen Engeln und Menschen zu schließen, beschenkte er Letzteren überreich, gab ihm die Fähigkeit, zu schaffen, sich zu entfalten, seine eigenen Ziele zu verfolgen. Ja, er erlaubte sogar, nicht an ihn zu glauben. Gaben, die er den Engeln verweigerte und - wie zum Spott - diesen unfertigen, zerstörerischen und dummen Wesen opferte!"

Eins steh fest: Der Autor regt mit seinem über 600 Seiten starken Werk auf jeden Fall zum Nachdenken an. Führt uns unsere Fehler vor Augen und zeigt uns, dass wir bereits einen falschen Weg eingeschlagen haben. Der Krieg, den die Engel in seinem Buch führen, ist eigentlich der der Menschen und die Arroganz, die wir unserer Umwelt gegenüber an den Tag legen, wird irgendwann unser Untergang sein.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von MacBaylie VINE™-PRODUKTTESTER
... das war meine Erkenntnis, nachdem ich den letzten Satz von Andreas Izquierdos 'Apocalypsia' gelesen hatte. Es geht nicht darum, zwischen Gut oder Böse zu entscheiden, sondern um das Treffen einer Entscheidung an sich. Solange sie alles vorgekaut bekommen ist es recht einfach, aber sobald die Führung bröckelt, gerät so manch einer ins Wanken und ist mit einer eigenen Entscheidungsfindung hoffnungslos überfordert. Da macht es dann auch keinen Unterschied, ob er Engel oder Mensch ist. Denn Engel sind auch nur Menschen.

Die Handlung spielt auf zwei Ebenen - der irdischen und der himmlischen und doch ist alles eins. Das eine kann ohne das andere nicht existieren.
Wir begleiten Judith, die sich das Leben nehmen wollte, und Esther, die nicht weniger problembehaftete Ärztin, auf der Erde und ahnen schon, dass beide noch wichtig sind für den weiteren Verlauf der Geschichte. Sind sie auch, aber hier hätte ich mir die Ausführlichkeit gewünscht, die überwiegend der anderen Ebene gewidmet wurde.
Dort erleben wir die Geburt eines neuen Engels. Nathanael. Er fällt sofort durch seinen verkrüppelten Arm auf, was überraschenderweise in der himmlischen Welt noch schwerer zu ertragen ist, als in der anderen, denn so etwas gab es noch nie.
Das kann nur bedeuten, dass Gott im Sterben liegt. Die himmlische Ordnung ist gestört. Zweifel und Hilflosigkeit fressen sich in die Engelsleiber und spalten das Volk.
Als sich dann auch noch Luzifer, der Engel des Lichtes, aus seinem finsteren Verlies befreit, scheint das Schicksal der Engel besiegelt zu sein. Er will den Thron, und somit seine eigene Ordnung erschaffen, indem er alle Menschen, die seiner Ansicht nach das Übel sind, vernichtet. (Aber kann es Engel ohne Menschen geben?)
Eine Einigung der beiden Lager kann nicht gefunden werden. Somit scheint ein Krieg unvermeidbar.

Ich finde es nicht wirklich leicht, dieses Buch zu beurteilen. Es gab Stellen, da dachte ich wow wie genial, es gab aber auch Stellen, da war ich froh, als sie zu Ende waren.
Die unendlichen Vorbereitungen auf den unausweichlichen Krieg waren mir zum Beispiel zu langatmig. Da hatte ich den Eindruck, von Wiederholungen eingelullt zu werden. Bei den anschließenden Kampfhandlungen hingegen, kam es mir oberflächlicher vor. Da ging es zack zack Kopf ab und gut. Oder die Kontinente auf der Erde knallten mal eben in rasendem Tempo ineinander. Krach, Peng, Bumm. Fertig. Das ging mir alles zu schnell.
Sehr gut hingegen hat mir die Idee an sich, und vor allen Dingen Nathanael und Iax gefallen - wie sie beide aneinander gewachsen sind. Da gab es wirklich rührende Szenen.
Und Luzifer hat mir natürlich sehr gut gefallen :-)

Alles in allem habe ich das Buch aber sehr gerne gelesen, denn es lässt einen noch lange über Menschlichkeit nachdenken.
Menschen sind eben doch auch Engel. ;-)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die himmlische Ordnung 18. August 2010
Von Ladybug
Der Autor verknüpft in dem Roman 'Apocalypsia' die Welt der Engel sehr nah mit der der Menschen. Beide haben Auswirkungen auf die jeweils andere. Und nach so vielen Jahrtausenden liegt Gott im Sterben, seine Macht schwindet langsam und die Engel spalten sich in verschiedene Lager auf, ein Krieg steht bevor. Und alle Hoffnungen ruhen auf Nathanael, doch er passt so gar nicht zu der großen Prophezeiung für sein Leben, er ist klein, gebrechlich und der einzige verkrüppelte Engel. Doch mit der Zeit gewinnt er die Herzen der Engel und kann die Wahrheiten erkennen, die so vielen verschlossen bleiben.
In der Menschenwelt dreht sich die Geschichte größtenteils um Esther und Judith, beide merken sehr früh, dass etwas nicht mehr stimmt. Und beide haben eine ganz besondere Last und Aufgabe zu tragen.
Doch was werden beide Seiten ihre Hoffnungen bringen wenn die Apokalypse ins Haus steht?!

Das Buch packt den Leser ab der ersten Seite und lässt ihn nicht mehr los bis zur letzten. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Alle Geschehnisse werden sehr schnell und doch klar beschrieben. Mit viel Liebe zum Detail wird einem die wundersame Welt der Engel nahe gebracht.
Die Figuren sind voller Tiefe und wirken überzeugend. Besonders Iax wuchs mir beim Lesen ans Herz, er und auch Nathanael machen wohl die größte Entwicklung in dem Roman durch, bis sie schließlich zu sich selbst finden und ihr eigenes Wesen annehmen und akzeptieren.
Auch die Figur des Luzifer fand ich wunderbar umgesetzt, er ist die typische Führungsfigur und furchtbar gerissen. Durch all seine Intrigen und Versprechungen schafft er es eine große Zahl der Engel auf seine Seite zu ziehen, bis stellenweise sogar der Leser am Sieg des 'Guten' zweifelt, da die himmlische Ordnung doch sehr grausam wirkt.

Abschließend erkennt man dann, dass die Geschichte durchaus auch auf reale Dinge abzielt. Sie warnt vor dem arglosen Umgang mit der Welt und vor den Folgen, die wir nicht einfach wieder rückgängig machen können.
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Leseeindruck
Es geschehen eigenartige Dinge auf der Erde, die sich nicht erklären lassen.

Dann ist da noch Judith, die sich eigentlich von Klippen runtergestürzt hat und... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von goldlola veröffentlicht
Immer noch unschlüssig...
Ich bin immer noch unschlüssig, was ich von dem Buch halten soll.
Einerseits hat es mich sehr gefesselt, aber nicht nur unbedingt, weil mir die Story gefallen hat,... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Shirley Pattberg veröffentlicht
erstaunlich
Tja, wer hätte nun gedacht, dass dieses Buch so einnehmend ist. Nach dem Klappentext und der Leseprobe war ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher. Lesen Sie weiter...
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