Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich wie viele andere sicherlich auch mit russischen Filmen nie beschäftigt und vielleicht durch Zufall mal einen gesehen. Für Furore haben ja die "Wächter.." Filme gesorgt und auch der mir nun vorliegende "Apocalypse Code" ist sowas von gut gemacht, dass er sich mit westlichen Streifen locker messen kann. Anders gesagt, westlicher geht es nicht! Die Geschichte ist sicherlich nicht neu, aber spannend: Terroristen haben in vier Großstädten auf der Welt je eine Atombombe versteckt, die nur mit einem Code gezündet werden können. Dieser "Apocalypse Code" ist es, den der charismatische Terrorist The Executioner (Vincent Perez) haben will , da es wohl untereinander für Ärger gesorgt hat. Ihm Gegenüber schickt Russland die hübsche Agentin Darya. Die 20 Millionen Dollar Produktion lebt von tollen Locations wie Paris, Norwegen, Singapur, Italien und dem fernen Osten und wurde wirklich toll gefilmt, so dass der Streifen einfach top aussieht und meiner Meinung nach in den USA um einiges teurer als 20 Millionen Dollar gewesen wäre! Alleine schon die Anfangssequenz, wo Hubschrauber eine islamistische Basis angreifen und einen Riesenballerei anzetteln, ist schon klasse. Gut gemachte Action ist hier massenhaft vorhanden. Dagegen ist die Story etwas altbacken, weswegen sie meiner Meinung etwas verschachtelt und mit Rückblenden erzählt wird. Leider ist die schöne Anastasia Zavorutnik mitunter arg hölzern oder eisig und bringt mir persönlich zu wenig rüber, was auch für die anderen Protagonisten gilt. Gut, dass der Schweizer Vincent Perez ("The Crow II", "Queen Of The Damned") als international agierender Schauspieler etwas Farbe in die Chose bringt. Insgesamt ist der Streifen eine gute Wahl für Actionfans, die mit wenig Tiefgang zufrieden sind und keine Lust mehr haben die ewig gleichen B-Helden wie Seagal, Lundgren oder Van Damme zu sehen.