Eigentlich sollte guter Sex die "schönste Nebensache" der Welt sein. Tatsache hingegen ist, dass viele Frauen auch unter sexuellen Störungen leiden. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Orgasmusstörungen oder Scheidenkrämpfe nehmen ihnen die Freude am Liebesspiel. Statt ihr sexuelles Unbehagen ausdrücken zu können, geraten solche Frauen unter Druck und erleben Sex mehr oder weniger als ein notwendiges Übel. Manchmal sind es Wissenslücken über die eigene Anatomie, die gegenwärtigen Lebensumstände oder unangenehme Erfahrungen in der Vergangenheit, die rechte Offenheit für die Lust gar nicht erst aufkommen lassen.
Wie Störungen entstehen und was man dagegen machen kann, zeigt die Sexualtherapeutin Diana Ecker in ihrem Ratgeber. Sie stellt praxisorientiert Fallbeispiele dar und bietet Übungen an, die eine Hilfe bei der Erforschung der eigenen Probleme und Wünsche behilflich sind, um sich selbst besser zu verstehen, die Kommunikation mit dem Partner zu vertiefen und sich gemeinsam wieder praktisch lieben zu lernen.
© Doris Iding 2003