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Aphrodite. Eine Feier für die Sinne. Gebundene Ausgabe – 2002

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 327 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518409689
  • ISBN-13: 978-3518409688
  • Größe und/oder Gewicht: 25,5 x 19 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 299.143 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Das Lesen von suggestivem Stoff hat etwas an sich, was die Phantasie beflügelt und die Sinne weckt -- die heutzutage im täglichen Lebenskampf allzuoft vernachlässigt werden. Möglicherweise versetzt es uns zurück zu diesem atemlosen Herzklopfen unserer Kindheit, als die Pubertät ein rosiger Fleck am Horizont war und Sex noch ein abstrakter Begriff. Aphrodite ist eine lange, appetitliche und packende Ode an die Sinnlichkeit.

In dieser deftigen Mischung aus Memoiren und Kochbuch hat Allende eine ganze Apotheke von Aphrodisiaka zusammengestellt, von Schlangenblut und Rhinozeroshorn bis zu den alltäglicheren und schmackhafteren Austern, "diese verführerischen Tränen des Meeres, die sich dazu anbieten, von Mund zu Mund zu gleiten, wie ein ausgedehnter Kuß ... bekommt man auch im Glas zu kaufen, wo sie allerdings wie bösartige Tumore aussehen; feucht und prall in ihren Schalen, dagegen, erinnern sie an zarte Vulven -- ein hervorragendes Beispiel von Speisen, die auch das Auge ansprechen." Kapitel für Kapitel bietet kategorische Auflistungen über die aphrodisierenden Eigenschaften von Fleisch, Gewürzen, Obst, Gemüse und Alkohol. Nach einigen Kapiteln beginnt man, sich zu fragen, welche Nahrungsmittel denn eigentlich nicht als erotisch gelten: "Die Form der Weizenähre gilt als phallisch, was beweist, daß der menschlichen Phantasie keine Grenzen gesetzt sind." Wein (allerdings nicht überraschend) wird empfohlen, weil "er Hemmungen abbaut, entspannt und die Freude fördert -- drei fundamentale Voraussetzungen für eine gute Leistung, nicht nur im Bett, sondern auch am Klavier." Wie in vielen Dingen, jedoch, ist Mäßigung das Wichtigste: zuviel des Guten, und Ihr Gast schläft womöglich über dem Suppenteller ein.

Allende hat für Nouvelle Cuisine nichts übrig. Sie bevorzugt statt dessen deftige Kost und sättigende Portionen. Das Buch enthält über 100 Rezepte, von Saucen und Suppen bis zu Hors d'oeuvre, ergänzt durch ihre üppigen Kommentare. Die Rezepte, zum Beispiel für "Sauce Mykonos", mit Walnüssen, Pistazien, Basilikum, Knoblauch und Milch, "Witwer-Feigen", "Filet Mignon Belle Epoque", "Cremesuppe Alicante", mit Lauch, Krabben, Austern, Paprika und Sahne, werden Sie im Handumdrehen dazu bringen, sich eine Schürze anzuziehen (und möglicherweise nur diese).

Wenn Kochbücher einen Teil Ihres Bücherregals füllen", schreibt Allende, "sollten es Bücher über die Erotik ebenfalls." Und welch bessere Kombination aus beiden als Aphrodite, in dem das Verhältnis zwischen Ernährung und Sexualität und die aphrodisierende Wirkung von kochenden Männern auf Frauen provokativ unterstrichen wird: "[Frauen] denken, daß ein Mann, der sich merken kann, wieviele Minuten Froschschenkel in der Pfanne ertragen, umso mehr Grund haben müßte, sich zu merken, wieviel Stimulierung unser G-Punkt verlangt." Ausgeschmückt mit literarischen Leckerbissen der Lust und Sehnsucht von Anais Nin, W. B. Yeats, Pablo Neruda und Lady Onogoro und angereichert mit Allendes warmem Humor und herzhafter Lebenslust, wird Aphrodite Ihre Sinne reizen und lüsternes Grinsen hervorrufen. Es wird empfohlen, dieses Buch in köstlichen, aber maßvollen Dosen zu genießen. Dem Zaghaften sei Vorsicht geboten... --Jhana Bach

Pressestimmen

"Die Lektüre von "Aphrodite" könnte Männer zu Verführern machen!" Neues Deutschland

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Salieri am 15. August 2004
Aphrodite - die griechische Göttin der Schönheit und der Liebe, Gemahlin von Hephaistos, dem Gott des Herdfeuers. Kaum könnte ein solches Buch über Sinnlichkeit anders heißen als "Aphrodite".
Isabel Allende schrieb dieses Buch gemeinsam mit dem Illustrator Robert Shekter und ihrer Mutter Panchita Llona, von der die Rezepte stammen..
Aber worum geht es? "Aphrodite" ist ein Buch über das Essen und Lieben (und das in eben dieser Reihenfolge). "Ich kann die Erotik nicht vom Essen trennen", schreibt Isabel Allende. Das tut sie in der Tat nicht. Die vorgestellten Gerichte werden ob ihrer Brauchbarkeit zur Verwendung beim Liebesspiel gelobt. Aber bevor der Leser in medias res geht, wird ihm von der Autorin die Intention für dieses Buch erklärt: "Mich reuen die Schlankheitsdiäten, mich jammern die köstlichen Gerichte, die ich aus Eitelkeit zurückwies, und ebenso leid tut es mir um die Gelegenheiten zur Liebe, die ich vorübergehen ließ..." Wie wahr, seufzt da der Leser und begibt sich zu den vielfältigen Kapiteln über Aphrodisiaka. Da wird in historischen Büchern geblättert und eine Reihe martialischer Zutaten aufgelistet, von denen Affenhirn und Menstruationsblut die am wenigsten abstoßenden sind.
Aber es gibt auch gute Tipps für die Verwendung von Kräutern, Früchten, Fleisch und Meeresfrüchten. Alles gespickt mit persönlichen Bemerkungen von Isabel Allende und kleinen Anekdoten aus ihrem Leben. Es gibt auch ein Kapitel über Liebestränke, eins über den Harem und ein über die Sprache der Blumen. Sogar enthält dieses Buch die Anweisung darüber, wie man perfekt eine Orgie ausrichtet, wobei sich die Autorin lediglich auf das leibliche Wohl kapriziert.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 22. Juni 2000
Mit diesem Buch hat Isabel Allende ein überzeugendes Plädoyer für die Freude am Leben, Essen und Trinken abgelegt. Sie schreibt nicht nur ausführlich über die, z.T. auch absurden Ideen der Menschheit, zur Lust und Liebe anzuregen - nein, sie tut es mit Herz und Verstand, sowie der nötigen Portion Humor! Deshalb ist dieses Buch ein Leckerbissen für alle, die sich mit einem Augenzwinkern der Geschichte der Aphrodisiaka nähern möchten. Schon beim Lesen lächelt man hin und wieder, oder bricht in schallendes Gelächter aus, wenn eine der vielen lebensnahen Geschichten einem aus der Seele sprechen... Genau das überzeugt letztendlich auch am meisten an diesem Buch: die Seele. Isabel Allende ist keine Verfechterin von obskuren Gaumenfreuden(?) wie gebratenen Stierhoden, lebenden Spinnen o.ä., denn ihre Rezepte sind allesamt sehr verlockend und auch noch flott zuzubereiten (es muß ja auch noch Zeit bleiben, nach dem Essen die aphrodiesische Wirkung der Gerichte zu genießen). Alles in allem ist "Aphrodite" von Isabel Allende eine wunderschöne Anstiftung zum "dolce vita" (ital.:das süße Leben) Prädikat: außerordentlich emfehlenswert...
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"Auberginen des Scheichs - Dies ist eines der alten, anreizenden Rezepte, das alle Liebenden einfach kennen müssen. Es ist für zwei Personen bemessen, aber ich empfehle die doppelte Menge zu nehmen ..."

Es folgen die Zutaten. Eine "große Aubergine oder zwei mittelgroße; eine Zwiebel; vier Esslöffel Olivenöl; zwei Tomaten; eine Knoblauchzehe; eine Messerspitze Nelkenpulver", usw. usf.

Es ist eines der schönsten, ergiebigsten Bücher der ausgegangen letzten Neunziger Jahre: Bildband und Textbuch, ein Kochbuch, ein Lehrbuch, eine Fibel ... und vor allen Dingen: es ist ein sehr erotisches Buch. Beim Spiel mit den Göttinnen der Welt kam ich nicht umhin, an diesem Buch Freude und begleitenden Wohlgeschmack zu finden. "Aphrodite - Eine Feier der Sinne" von Isabel Allende. Und was besonders hervorzuheben ist: Es ist uns gewidmet. Die von der Autorin als erotische Abschweifungen bezeichneten Ausführungen, sind einzig und exklusiv für uns geschrieben, uns, die verspielten Liebenden und, weshalb denn nicht?, auch den ängstlichen Männern und den melancholischen Frauen.

Isabel Allende stimmt Leserin und Leser ein, in einer "Introduktion", die dahin führt, dass man das Buch nach solchen Beschreibungen ...

"Ist einmal ein exquisites Essen zubereitet und aufgetragen, fließen das verborgene Feuer des Weines und der Kitzel der Gewürze durch die Wege des Blutes und rötet sich die Haut im Vorgefühl der Liebkosungen, dann ist der Augenblick gekommen, ein paar Minuten innezuhalten, die Vereinigung hinauszuzögern, damit die Liebenden sich mit einer Geschichte oder einem Gedicht beschenken wie in den raffiniertesten Traditionen des Orients."

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