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Aphilie. Perry Rhodan 81. (Perry Rhodan Silberband) [Gebundene Ausgabe]

William Voltz
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

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Stellen Sie sich vor, Sie gehören zu den wenigen Menschen, die noch Gefühle empfinden können. Stellen Sie sich vor, jede Äußerung von Unmut oder Zuneigung wird mit einer schweren Strafe geahndet. Stellen Sie sich vor, die ganze Welt beobachtet Sie und wartet nur darauf, dass Sie sich verraten!

In einer solchen Situation befinden sich einige wenige Menschen des Jahres 3580. 120 Jahre ist es her, dass die Erde durch einen verzweifelten Sprung durch den Soltransmitter vor dem Untergang gerettet werden konnte. Inzwischen zieht sie ihre Bahn um die Sonne Medaillon -- eine Sonne, deren fünf- und sechsdimensionale Strahlungskomponenten schreckliche Mutationen bewirken. Bei den meisten Menschen führen diese zu Gefühlsarmut, und die so genannten Aphiliker regieren mit eiserner Hand.

Die unsterblichen Aktivatorträger um Perry Rhodan wurden längst ihres Amtes enthoben. Der Erbe des Universums selbst wird mit neuen Erkenntnissen über die Konzilsvölker konfrontiert und gerät immer mehr in den Einflussbereich zweier Superintelligenzen. Zu allem Unheil scheint auch die Hyperinpotronik Nathan auf dem Mond nicht mehr uneingeschränkt zu ihm zu stehen.

Mit Band 81 der klassischen Silberbände bricht für Perry Rhodan ein neues Zeitalter an -- in doppelter Hinsicht. Mit Band 700 der Heftserie, der auch den Auftakt des vorliegenden Bandes bildet, hatte William Voltz 1975 K. H. Scheer endgültig als Chefautor abgelöst und brachte die Serie auf einen anderen Kurs: weniger Raumschlachten und Agentenabenteuer, mehr kosmische Wunder und überzeugende Einzelschicksale. Außerdem wechselt mit Aphilie auch der Autor, der die Hefte für den Neuabdruck in den Silberbänden bearbeitet. Und man merkt Hubert Haensel an, mit welcher Begeisterung er seine neue Aufgabe bewältigt.

Nach Band 1 Die dritte Macht und Band 21 Straße nach Andromeda ist Aphilie der ideale Einstiegspunkt für alle, die es erneut oder zum ersten Mal mit Perry Rhodan versuchen möchten: Hier beginnt ein Handlungsabschnitt, der unter Fans zur Legende wurde. --Felix Darwin

Klappentext

Wir schreiben den Juli des Jahres 3540. Die Flucht der Erde und des Monds aus der von den Laren beherrschten Milchstraße ist gelungen - doch jetzt erst, achtzig Jahre später, zeigt sich, dass der Preis, den die Menschheit für ihr Entkommen zu zahlen hat, ein furchtbarer ist. Das Licht der Sonne Medaillon wärmt zwar die Heimat der Menschen, aber ihre Strahlung hat noch andere, von niemandem für möglich gehaltene Konsequenzen: Die Erde ist zu einer Welt ohne Liebe geworden. Die Strahlung Medaillons löst auf der Erde die Aphilie aus: Die Menschen mutieren zu gefühlsarmen Wesen ohne Nächstenliebe. Von den Aphilikern ausgestoßen, macht sich Perry Rhodan mit dem Fernraumschiff SOL auf die Suche nach der Milchstraße und lernt dabei weitere Konzilsvölker kennen. Als er die Milchstraße erreicht, kommt es zu einem Streit mit Atlan, der mit den Überresten der Menschheit das Neue Einsteinsche Imperium gegründet und sich mit der Larenherrschaft arrangiert hat. Perry Rhodan bricht zum Rückflug zur Erde auf und gelangt in den Machtbereich einer fremden Superintelligenz, der Kaiserin von Therm. Unterdessen stürzt die Erde in einen kosmischen Schlund und wird entvölkert.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Terra
Bangkok 3580 n. Chr.
»Den Nächsten, der dich anstarrt, schlage ich nieder«, knurrte Sergio
Percellar. »Pass auf deine Augen auf!«, sagte Sylvia warnend. »Dein Blick verrät
dich.«
Sie trieben auf der langsamsten Sektion des Rollsteigs durch das Zentrum von Bangkok. Die Stadt hatte sich im Lauf der Jahrhunderte zum Zentrum Südostasiens entwickelt. Um Sergio und Sylvia Demmister herum brodelte dichter Verkehr. Auf dem breiten Laufband standen sie in Tuchfühlung mit Menschen in den lichtgrauen Standardmonturen - Menschen, die meist nur geradeaus schauten, ohne Regung in ihren Gesichtern. Nur hin und wieder blickte ein Mann auf, sobald eine Frau sein Interesse erregte. Für die wenigen Sekunden des Vorbeigleitens zeigte sich dann unverhüllte Begierde. Das war es, was Sergio Percellar störte: Sylvias Anblick weckte die Lust vieler Männer. Sie starrten von dem in entgegengesetzter Richtung laufenden Band herüber, und in ihren Blicken lag so viel obszöne Offenheit, dass Sergio seine Wut kaum noch zähmen konnte.
Sylvia spürte seinen Zorn. Verstohlen legte sie ihm die Hand auf den Arm, eine Geste, die sie sofort verraten hätte, wäre sie bemerkt worden.
»Bleib ruhig!«, raunte sie. »Wir sind gleich da. Vergiss nicht, was wir uns vorgenommen haben.«
»Ich wusste nicht, dass es so schwer sein würde.« Sergio knirschte mit den Zähnen.
»Wiederhole unseren Vorsatz!«, forderte Sylvia.
»Jetzt? Hier?«, protestierte er.
»Du kannst so leise sprechen wie ich, und niemand außer mir wird dich hören. Also ...?«
Sobald Sylvia in diesem Ton zu ihm sprach, gab es kein Ausweichen.
Sergio begann stockend: »Ich will fortan die Nächstenliebe als das höchste Gut betrachten, das dem Menschen je zuteil wird. Ich will nicht vergessen, dass eine Laune der Natur und nicht ihr eigenes Wollen den Menschen die Nächstenliebe genommen hat. Ich will meine Mitmenschen als Kranke betrachten, die Nachsicht verdienen. Ich will mich gegen ihre Nachstellungen wehren, soweit sie mir gefährlich werden können; aber ich will meine Mitmenschen für ihre Handlungen, die aus Mangel an Nächstenliebe geboren sind, nicht verantwortlich machen.«
Sylvia ließ die Hand von Sergios Arm gleiten. »Das hast du gut gesagt«, lobte sie ihn halblaut. Ihr Gesicht zeigte dabei den gleichen starren Ausdruck wie die Menschen, zwischen denen sie eingekeilt waren.
»Und du fühlst dich jetzt schon viel weniger aufgeregt, nicht wahr?«, fügte sie hinzu.
»So ist es«, bestätigte Sergio Percellar und lachte leise. Als er den warnenden Blitz in Sylvias Augen sah, war es schon zu spät. Einer der Passanten fuhr herum und fragte mit drohender Stimme: »Wer hat gelacht?«
Ein kleines, altes Männchen neben Sergio deutete anklagend auf seine hochgewachsene, hagere Gestalt. Schrill rief der Alte: »Der da war es! Ich habe seinen Gefühlsausbruch deutlich gehört!«
Der andere, ein grobschlächtiger Kerl, drängte die Umstehenden beiseite und kam näher. »Du hast gelacht? Warum, Bruder?«
Percellars Miene wirkte wieder ernst und ausdruckslos. »Standardgesicht«, sagte Sylvia dazu; es war eine Notwendigkeit. Ohnehin kannte er die Regel: nicht auffallen und sich nicht von der Masse abheben.
»Selbst wenn ich gelacht hätte«, antwortete er mit flacher Stimme, »ginge es dich nichts an, Bruder. Tatsächlich habe ich mich verschluckt und musste husten. Belästige mich nicht, Bruder!«
War es die korrekte Antwort, war es Sergios zwingender Blick - jedenfalls wandte sich der Bullige wortlos ab.
Eine halbe Minute später verließen auch Sergio Percellar und Sylvia Demmister das Band und verschwanden in der Menge, die sich abseits der Rollbandstraßen durch die Hochhausschluchten schob.
Die Straßen waren voll von Menschen, als triebe sie die Aphilie aus Ihren Wohnungen.
Obwohl sie sich nichts zu sagen hatten, wollten sie einander nahe sein. Ein buntes Völkergemisch umgab Sergio und Sylvia - Menschen aus allen Regionen der Erde, Marsgeborene ebenso wie Siedler von den Kolonialwelten des ehemaligen Solaren Imperiums.
Alle starrten teilnahmslos vor sich hin. Sergio hasste den leeren Ausdruck der Gesichter, es kostete ihn Mühe, seine Abneigung nicht zu zeigen.

Eine zweite Gruppe gab es inmitten des Gedränges: gelbbraun Uniformierte, die sich durch die Menge schoben und ihre Augen überall hatten. Die Gelbbraunen waren Roboter, die Aufpasser der neuen Machthaber. Sie achteten darauf, dass das Gesetz eingehalten wurde.
Andernfalls sorgten sie dafür, dass der Schuldige umgehend seine Strafe erhielt.
Die Menschen nannten sie nach ihrer Typenbezeichnung: K-2. Kazwo war ein gefürchtetes Wort, denn die Ka-zwos waren erbarmungslos.
Jede Verfehlung wurde scharf geahndet, und es gab keine geringere Strafe als einen Schlag auf die Schulter, mit einer Energie von zwanzig Newtonmeter. Schon manches Schlüsselbein war dabei zerbrochen.
Um Ka-zwos machten die Menschen einen Bogen.
Für Sergio Percellar aber - und ebenso für Sylvia Demmister - waren die Ka-zwos die Personifikation der Hässlichkeit dieser Welt. Sergio hasste die Roboter mit Inbrunst. Nicht umsonst hatte er bereits zweiundzwanzig von ihnen »beiseite geschafft«.
Er folgte Sylvia in eine schmale, von alten Fassaden begrenzte Seitenstraße.
Sylvia liebte diesen Teil der Stadt, hier kannte sie ein kleines Esslokal, von dem sie Sergio schon lange vorgeschwärmt hatte. Es bestand aus einem einzigen Raum, in dem so viele Tische und Stühle wie möglich zusammengepfercht waren.
Das Restaurant war etwa zu drei Vierteln besetzt, als die beiden eintraten.
An der rückwärtigen Wand standen Speise- und Getränkeautomaten.
Eine Schlange hatte sich davor gebildet, und es ging nur langsam voran, weil die Automaten eine erstaunlich große Auswahl boten.
Über der Ausgabestelle hingen kleine Optiken, die alle Vorgänge im Restaurant aufzeichneten. Denn es war das hervorstechendste Merkmal der aphilischen Gesellschaft, dass sie ihre Mitglieder überall bewachte.
Überwacht, schoss es Sergio durch den Sinn. Kontrolliert. Sylvia und er stellten sich an. Sergio zog einige Münzen aus der Tasche und rechnete überschlägig. Ihr Geld musste noch bis Borneo reichen.
Die Insel war ihr eigentliches Ziel, eines, das man besser nur hinter vorgehaltener Hand erwähnte.
Sie waren bis auf drei oder vier Personen, die noch vor ihnen standen, an den ersten Automaten herangekommen, als es geschah - plötzlich, unerwartet und ohne Anlass. An einer der weiter vorne stehenden Maschinen hatte sich einer der Kunden zu viel Zeit genommen. Jedenfalls nach Ansicht des hinter ihm stehenden Mannes.

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