Bernard Glassman beschreibt in diesem kleinen Buch wie seine Zen-Community in New York erfolgreich eine Bäckerei aufbaut und schließlich mit dem entstandenen Gewinn ein Projekt mit Obdachlosen startet.
Getragen von sozialem Engagement und Spiritualität zeigt es die alltagspraktische Seite des Zen-Buddhismus. Die kreative, überraschende und originelle Seite des Zen; die verrückten und lustigen Geschichten kommen dagegen etwas zu kurz. Dazu gibt es jedoch genügend andere Literatur.
Wer an der praktischen Seite des Zen-Buddhismus interessiert ist, findet hier reichlich Nahrung. Darüber hinaus lege ich es auch all denen ans Herz, die sich mit der Frage nach einer nachhaltigen und ethisch Wirtschaftsweise auseinandersetzen. Für sie hat das Buch eine einfache und schöne Botschaft: Es ist selbst im Zeitalter der Globalisierung möglich, erfolgreich ein Unternehmen aufzubauen und dabei hohen sozialen und ethische Standards zu genügen. Dabei wird die Arbeit zum Teil eines glaubwürdigen und bodenständigen spirituellen Weges. Was für ein Unterschied zum heute weit verbreiteten Gefühl der Hoffnungslosigkeit und Sinnlosigkeit in der Arbeitswelt!