Klappentext
Neben dem Abt ist der Koch in einem Zen-Kloster der wichtigste Mann, denn er trägt die Verantwortung für das leibliche Wohl, für die Gesundheit der Mönchen. Glassman benutzt dieses Bild, um seine Arbeit zu beschreiben. Sein Menü hat fünf Gänge, und er gibt dem Leser seine jeweiligen Rezepte: für die spirituelle Entwicklung , das Lernen, den Lebensunterhalt, soziale Veränderungen und für das Leben in der Gemeinschaft. Alle diese Aspekte, die im klassischen buddhistischen Klosterleben ihren Platz hatten, müssen heute nach Glassmans Meinung einen zeitgemäßeren Ausdruck finden und alle Lebensbereiche (alle "Zutaten " unseres Lebens) einbeziehen. Mit diesem Anspruch holt Glassman den Buddhismus aus seiner Zurückgezogenheit und entwickelt ein ganzheitliches Lebensmodell. So findet eine spirituelle Praxis wie die Meditation plötzlich ihren Platz auch unter Obdachlosen, und eine Erwerbsarbeit wie die Produktion von Torten wird zur Meditation. Wie sich soziale und geschäftliche Aktivitäten konkret verbinden lassen, veranschaulicht die Arbeit des von ihm gegründeten Greyston-Mandala: Aus der intensiven Zusammenarbeit und dem Zusammenleben mit den Obdachlosen in Yonkers hat sich eine Vielfalt von Unternehmen und Hilfsangeboten entwickelt. Glassman hat die Essenz des Zen-Buddhismus und seiner praktischen Erfahrungen destilliert und ein Handbuch für die spirituelle, soziale und unternehmerische Praxis geschrieben.
Autorenporträt
Bernard Glassman arbeitete als Flugzeugingenieur und begann Ende der 50er Jahre mit dem Zen-Training. Er begründete das Greyston-Mandala, ein buddhistisch inspiriertes soziales Netzwerk, den Zen Peacemaker Orden und die überkonfessionelle Peacemaker Gemeinschaft. Er lehrt weltweit.