Das Buch handelt von Christina, eine im Alltag harte und sehr konsequente Anwältin, die durch ihre Zielstrebigkeit im Beruf soweit gekommen ist und sich in der harten Männerwelt behauptet, die dann aber durch eine Klientin lernt, dass es ihr gefällt sich in sexueller Hinsicht zu unterwerfen. Viktoria ist Chefin einer Sklavenschule und zeigt Christina eine ganz neue Welt und ganz neue Möglichkeiten.
Ich fand, das Buch sehr interessant, wobei mich aber ein wenig gestört hat das es manchmal eher wie ein Lehrbuch rüber kam. Mir fehlten ein wenig die Emotionen, also nicht die Emotionen die Christina betrifft, wenn sie sich unterwirft und wir sie lernt und erkennt, was sie mag und auch die Demütigungen erträgt und man hier sehr genau beschreibt was sie fühlt und wie es für sie ist, sondern mir fehlt ein wenig das Zwischenmenschliche. Ok, das ist Geschmackssache, vielleicht passt es einfach nicht in so ein Buch, aber mir hätte ein wenig mehr Gefühl besser gefallen.
Aber ansonsten ist die Geschichte sehr gut erzählt, es werden einige Praktiken beschrieben, die ein wenig befremdend sind, aber man lernt ja nie aus. Im ganzen ist das Buch sehr niveauvoll, es wird nie schmuddelig oder platt, es geht nie nur um Sex, sonder um viel mehr. Ich finde es sehr interessant, Christina dabei zu verfolgen, wie sie eigentlich zu sich selbst findet und zu dem was sie wirklich will. Man fängt manchmal an, über sich selber und seine Wünsche nachzudenken und ob die wirklich alle so erfüllt werden und ob man sich überhaupt traut und eingesteht was man will. Also, wie ich schon sagt, doch so eine Art Lehrbuch und ein Buch zur Selbstfindung. Ich kann es nur empfehlen.