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Anvil - Anvil the.. -dvd+cd-
 
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Anvil - Anvil the.. -dvd+cd-

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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von AVANTASIA TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
"True Metal Never Dies!". Das ist wohl der passendste Spruch für die Band ANVIL. Anfang der 80er Jahre eine Metal-Legende die Bands wie Metallica, Slayer, Guns'N'Roses, Megadeth u.v.m. mit ihrer Art "Heavy Metal" zu spielen beeinflussten und nun, 30 Jahre später, eine erfolglose Combo die trotz ihres Bekanntheitsgrades kaum noch Platten verkaufen, geschweige denn irgendeinen Konzertsaal füllen. Jetzt spielen sie in kleinen Clubs vor gerade mal 50 Leuten und müssen nebenbei in einer Fabrik arbeiten um zu Überleben.

Jeder kennt sie und jeder kann nur Gutes über die Band berichten. Ob nun Lars Ulrich von Metallica oder Lemmy von Motörhead oder auch Slash (ex-Guns'N'Roses) - alle loben in den Interviews im Film diese Band. Wie kann man sich nun erklären, dass all die genannten Personen mit ihrer Musik massenweise Kohle einfahren während bei ANVIL nach mittlerweile 12 Alben (im Film wird die Aufnahme des 13. Albums dokumentiert) einfach der Erfolg ausbleibt?

Da muß man sich wohl an die eigene Nase fassen. Mir ist die Band ANVIL als Rocker seit den 80er Jahren auch ein Begriff. Und ich hatte den Namen auch im Hinterkopf - aber ein Album habe ich nicht im Schrank stehen. Lag es am Managment? Lag es an der Musik? Lag es an der Produktion? Waren sie immer zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort???

Irgendwie kann man die Gründe für den Misserfolg nicht so richtig darlegen.

Dieser Film oder besser gesagt, diese Dokumentation, erzählt auf eindrucksvolle und gefühlvolle Art und Weise eine wunderbare Geschichte von wahrer Freundschaft, True Heavy Metal und dem gnadenlosen Musibusiness.

Die beiden Bandgründer hatten sich im Alter von 14 Jahren geschworen, immer miteinander Musik zu machen und sich treu zu bleiben. Und dieser Schwur wurde bis zum heutigen Tag gehalten.

Man kann diesen Film nicht beschreiben, man muss in einfach sehen. Leider ist der Film bisher nur mit englischen Untertiteln erhältlich. Sicher wird irgendwann eine Version mit deutschen Untertiteln folgen. Aber trotz der englischen Originalfassung ist der Film leicht verständlich.

Für mich eine der bewegendsten Geschichten der letzten Jahre.

Nicht nur für Metal-Fans zu empfehlen.

Ganz großes Kino!!!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
DER Musik-Doku-Tipp! 14. Dezember 2009
Von Mario Karl TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Wenn sich ein Jahr dem Ende entgegen neigt, wirft man bekanntlich gerne mal einen Blick zurück auf die letzten zwölf Monate, um zu sehen was einen am meisten beeindruckt hat. Im filmischen (Musik-)Bereich war das der Streifen The Story of Anvil (komplett in englischer Sprache). Wie der Name schon verrät, eine Dokumentation über die kanadische Heavy Metal-Band ANVIL, die heutzutage nicht mehr gerade zu den Bekanntesten gehört und schon seit vielen Jahren ein Underground-Dasein fristet - wenn man ehrlich ist, eigentlich schon seit ihrem Debütalbum aus dem Jahr 1981. Denn trotz starker Alben wie Metal on Metal (1982) und Forged in Fire (1983), hat es für den Durchbruch nie gereicht. Über die Gründe lässt sich treffend spekulieren. Liegt es daran, dass sie gerade aus Kanada kommen und dabei abseits der großen Schmelztiegel für harte Musik (in den 80ern Los Angeles und San Francisco) beheimatet sind? Liegt es daran, dass ihre späteren Alben stets einen eher suboptimalen Sound hatten, wie Bandchef Lips im Film erwähnt? Oder waren sie mit ihrem speedigen Metal einen Hauch zu früh dran, genauso wie ihre Landsleute Exciter, die ein ähnliches Schicksal fristen? Gerade im Bezug auf diesen Punkt sagt Motörheads Lemmy Kilmister zu Beginn des Films einen ganz entscheidenden Satz: Du musst zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein - bist Du es nicht, schaffst Du es niemals!

Gedreht wurde die Dokumentation von Sacha Gervasi. Früher selbst großer Anvil-Fan, welcher der Band als junger Kerl sogar hinterher reiste, sie später aber (wie so viele andere) aus den Augen verlor. Beeindruckt von Anvils Durchhaltewillen, beschloss er hierüber einen Film zu drehen. Allerdings ist hieraus keine umfassende Historie geworden, sondern er hat Sänger/Gitarrist Steven "Lips" Kudlow, Schlagzeuger Robb Reiner und ihre beiden Mitmusiker im Heute begleitet. Nur selten wird dabei ein Blick zurück geworfen. Lediglich am Anfang erfolgt dieser. 1984, Superrock-Festival Japan: Anvil teilen die Bühne mit den späteren Platin-Acts Scorpions, Whitesnake und Bon Jovi und spielen vor einer fünfstelligen schier unendlich scheinenden Menschenmasse. Musikerkollegen wie Slash (Guns 'n Roses), Scott Ian (Anthrax), Tom Araya (Slayer) oder auch Lars Ulrich (Metallica) geben Kommentare ab, wie toll die Kanadier doch seien. Schnitt - Ontario heute: Anvil spielen nur noch in einer Sportkneipe vor geschätzten 50 Leuten - haben aber trotzdem ihren Spaß.

Im Folgenden begleitet Gervasi vor allem Lips und Reiner in ihr privates Umfeld, zeigt wo und wie sie leben, welchen Jobs sie nachgehen müssen um ihre Familien zu ernähren und um sich ihren persönlichen, kleinen Rockstartraum auch nach über 25 mehr oder weniger erfolglosen Jahren leben zu können. Sehr zum Missfallen einiger Leute aus ihrem Umfeld. Die Verachtung der "Spinnerei" ihres Bruders steht Robb Reiners Schwester regelrecht ins Gesicht geschrieben. Aber gerade diese immer noch bestehende kindliche Begeisterung, die des Öfteren aufblitzt, macht diese Band so authentisch. Diese Freude kommt auch auf, als Anvil recht überraschend eine Europatour angeboten bekommen, die es Anvil ermöglicht auch auf einigen Festivals zu spielen (u.a. Sweden Rock und Bang-Your-Head) und dort alte Idole zu treffen. Wie Lips spontan einen Interviewer zur Seite schiebt, nur um Schlagzeuger Tommy Aldridge (u.a. Whitesnake, Thin Lizzy) die Hand schütteln zu können, hat schon etwas Sympathisches. Aber wie so manches in der Geschichte von Anvil, verläuft auch die "große Chance Europa" nicht so wie man es sich vorgestellt hatte. Und irgendwann gewinnt man als Zuschauer den Eindruck, man würde einer neuen Version von This is Spinal Tap beiwohnen. Nur mit dem Unterschied, dass das hier echt ist.

Und so geht es noch eine Zeitlang, bis der rund 80-minütige Film irgendwann sein Ende nimmt. Besonders eindringlich ist immer wieder die klar dargestellte Beziehung zwischen den alten Weggefährten Lips und Robb, die wohl mehr wie nur Freunde sind, fast Brüder. Der alte Spruch Pack schlägt sich, Pack verträgt sich, trifft hier voll zu. Besonders als Anvil noch einmal die Chance bekommen mit Christ Tsangerides in England eine Platte aufnehmen zu können, die später unter dem Namen This ist Thirteen die Welt erblicken sollte. Zu Ende geht The Story of Anvil dann dort wo er begonnen hat: in Japan. Die Band bekommt noch einmal die Möglichtkeit im Land der aufgehenden Sonne bei einem Festival aufzutreten. Die Ernüchterung ist allerdings groß, als sich herausstellt, dass man kurz vor der Mittagszeit als erste Band auf die Bühnenbretter soll. Ob zu dieser Zeit auch wirklich schon Fans kommen?

Um die Antwort auf diese Frage herauszufinden, muss man schon diesen Film ansehen. Und das sollte man unbedingt! Egal ob man die Band kennt oder nicht. Man muss auch nicht zwangsläufig Metalfan sein um ihn gut zu finden. Denn obwohl die Musik hier eine gewichtige Rolle spielt, ist sie doch nicht die Hauptattraktion. Dies sind die Musiker selbst. Und The Story of Anvil ist vor allem ein persönliches Portrait über eine ehrliche und teils auch tragische Band (wie es sicher noch tausende mehr gibt), deren Historie sich irgendwie vor allen durch verpasste Chancen auszeichnet, deren Mitglieder am Ende aber doch über ihre 15 Minuten Ruhm, verteilt über knapp 30 Jahre, zufrieden sind. Im Film finden sich zahlreiche rührende und gefühlvolle Momente, die den Zuschauer mit Anvil mitfiebern lassen. Und das ist doch genau das, was man von einem guten Film erwartet, oder nicht?
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Soulburn
Der Film ist schonungslos. Ganz offensichtlich ist niemand darum bemüht gewesen, etwas zu beschönigen. Diese Dokumentation lässt einen hautnah erleben, was idealistischen Künstlern passieren kann, wenn sie auf die brutale Realität und eiskalte Businessleute treffen. Neben den für diesen Film gedrehten Szenen an allen möglichen Orten der Welt, gibt es auch einige interessante Aufnahmen aus lange vergangenen Tagen. Dieser Kontrast ist sehr aufschlussreich und löst wehmütige Gefühle aus. Ehrlich gesagt musste ich an einige Stellen mit den Tränen kämpfen und an anderen habe ich mir vor die Stirn geschlagen: Wie bekloppt sind diese Typen eigentlich?! Aber schon in der nächsten Szene wird einem klar: Sie WOLLEN Anvil nicht sterben lassen. Sie WOLLEN ihren Traum leben - koste es, was es wolle. Um das durchzustehen, muss man einfach bekloppt" sein. Ich habe noch stundenlang über diesen Film nachdenken müssen und mich gefragt: Was warst / bist DU eigentlich bereit, für Deinen Traum zu geben? Dieser Film haut einem diese Frage förmlich um die Ohren.

Ich kann diesen Film uneingeschränkt empfehlen.
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Spaßig - informativ - ergreifend... eine Sensation!
"THE STORY OF ANVIL" hat verdammt gute Chancen, den Film über das Heavy Metal Business schlechthin, nämlich "This Is Spinal Tap" als Referenztitel Nummer 1... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. März 2010 von Parsec
Super Dokumentation über eine lange vergessene Heavy Metalband!
Kurz und knapp: Die mit Abstand beste und ehrlichste Dokumentation über eine der unterbewertesten Heavy Metal Bands der 80er.

Kaufen!
Veröffentlicht am 2. Januar 2010 von Shadowking
Symphatisch
Hätte nicht gedacht, dass Metalbands in Würde altern können und sich trotzdem dabei treu bleiben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. September 2009 von Joern Baden
Die tragischen, realen Spinal Tap = THIS is Anvil!
Hallo Leute,

meine Vorredner haben schon vieles über einzelne Szenen des Films geschrieben - was ich ein wenig schade finde - denn ich wünsche jedem Kunden,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. August 2009 von Sven Weidemann
This is Heavy Metal Boys and Girls
Dokus zum Thema Metal/Rock gab es in den letzten Jahren zum Glück ja einige. Neben den Streifen von Sam Dunn gehört diese Doku aber klar zu den Besten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. August 2009 von unia
METAL ON METAL
Die Band ANVIL ist in jeder Hinsicht DAS , was METAL ausmacht. Es war schon immer schwierig, Außenstehenden erklären zu wollen, worum es bei diesem Stil "METAL"... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juli 2009 von Gerd Simson
Diese Band ist wirklich "Forged in Fire"!
Nun ist der Anvil-Film endlich auf DVD erhältlich, leider nur als UK-Import, was auch erklären dürfte, dass er außer englischen keine anderen Untertitel... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Juli 2009 von Thomas Bach
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