Ein Buch das einen von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr los lässt ! Wieslaw Kielar beschreibt die Hölle Auschwitz wie kaum ein anderer. Man hat zwar manchmal den Eindruck das es ihm dort "relativ" gut geht, wenn man hier überhaupt von gut sprechen kann, doch gut ist ein dehnbarer Begriff. Er beschreibt ohne Umschweife die Greueltaten der SS, er springt dem fast sicheren Tod des öfteren von der Schippe, er erkrankt an Krankheiten die fast immer zum Tode führen und doch schafft er es irgendwie 5 lange Jahre, die wohl größte Hölle der Menschheit, zu überstehen. Als Leser währe ich nach seiner endgültigen Befreiung am liebsten in das Buch hineingesprungen und hätte ihn ganz fest gedrückt. Das hört sich vielleicht übertrieben an, ist es aber nicht. Man wird als Leser automatisch eins mit Wieslaw, man fühlt wie er, man denkt, bangt und hofft wie er. Ein wahrhaftig Gandioses Werk von Wieslaw Kielar, ein Mensch den ich wirklich gerne kennengelernt hätte !!!