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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Zusammenfassung verspricht Spannung -> mehr ist es nicht ..., 9. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Anubis: Roman (Gebundene Ausgabe)
... nur ein Versprechen. Ich weiß nicht genau, was ich von diesem Buch halten soll. Bei Wolfgang Hohlbein war ich bisher immer sicher einen guten Kauf gemacht zu haben, wenn ich mir ein neues Buch von Ihm angeschafft habe - doch bei diesem hier??? Es fällt mir persönlich schwer, meine Gedanken zu diesem Buch in Worte zu fassen. Als ich den Titel das erste Mal gelesen, das Cover gesehen und die Inhaltsangabe förmlich eingesogen habe, hatte ich das Buch mit sehr großer Begeisterung gekauft - nur leider hat es nicht gehalten, was ich mir davon versprochen hatte. Die Idee finde ich sehr gut, auch wenn Sie etwas weit an den Haaren herangezogen ist (ägyptischer Tempel in der Nähe von San Fransico), halte ich persönlich für ein wenig übertrieben - aber egal. Was mich am allermeisten an diesem Buch stört ist, das es den Eindruck erweckt, zwischen Tür und Angel geschrieben worden zu sein. Ständig irgendwelche Wiederholungen (zuckt die Schultern, sekundenlang ...) und diese vielen Rechtschreibfehler - ständig Unmengen, teilweise sind ganze Worte falsch eingesetzt. Ich habe den Verdacht, das dieses Buch schnell auf den Markt sollte und gar nicht erst Korrektur gelesen wurde. Bislang war ich immer begeistert von Wolfgang Hohlbein. Für wahr, er ist sehr produktiv, aber wenn das Ergebnis so enttäuscht - schade eigentlich. Ich habe mich persönlich sehr zusammenreißen müssen, um das Buch bis zum Ende zu lesen - in der Erwartung das wenigstens dies spannend ist - aber auch das enttäuschte mich sehr. Alles ziemlich langatmig. Teilweise ist das Buch nicht nachvollziehbar - und das Ende zählt für mich dazu. Das Cover ist das einzige, was anspricht und nicht enttäuscht - doch das allein macht noch lange kein gutes Buch aus. Für mich war das bisher ein sehr wichtiges Kriterium um mir ein Buch zu kaufen. Muss ich meine Gewohnheiten nun ändern? Meiner geringen Meinung nach ist das Buch viel zu lang geraten. Immer wieder werden Dinge beschrieben, die schon längst ausgibig einige Seiten zuvor beschrieben wurden. Auch das Rätsel um Graves Hände - viel zu lange wurde dieses Geheimnis nicht enthüllt. Und als es dann doch so weit war, fand ich es nicht wirklich überzeugend, vor allem warum ist das mit seinen Händen passiert, was mit ihnen passiert ist?!? Zu viele Tatsachen werden einfach im Raum ungeklärt stehen gelassen. Eigentlich schade. Etwas weniger Methaphorik und etwas mehr "Butter bei die Fische". Eigentlich wollte ich diesem Buch drei Sterne geben, aber nach vielem hin und her konnte ich mich doch nur zu zweien hinreißen lassen. Sehr sehr schade!!!
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Irgendwo zwischen Lovecraft und Cthulhu falsch abgebogen, 2. August 2006
Der Verlauf zieht sich etwas, und man wird irgendwie zu oft damit belastet, wie die Hauptfigur den anderen Charakter nicht leiden kann. Die Geschichte entwickelt sich etwas schleppend und man fragt sich eine Weile, wohin genau es sich nun entwickeln will. Man landet dann in einer relativ unspannenden Grusel-Geschichte mit irgendwelchen Ghouls und bekommt dann noch ein komisches Dimensionstor oder sowas dazugeworfen und hat dann auf einmal noch geheimnisvolles Wesen im Wasser am Hals, alles zusammen wirkt es wie ein haltloses Flickwerk an den Cthulhu Mythos angelehnt. Das Ende ist unspektakulär und enttäuschend, hat weder das klassische Happy End Erfolgserlebnis, noch das wirklich unterschwellige Lovecraft'sche Gruseln. Jetzt habe ich gerade Das Druidentor gelesen, und beide Geschichten drehen sich gerne um den Hass und Konflikt zwischen bestimmten Charakteren. Und beide bauen eine mystische Geschichte auf und enden in einem unbefriedigenden Ende, das wirklich hätte besser sein können. Einen ähnlichen Verlauf kenne ich aus Der Widersacher, wo auch mysteriöse Ereignisse aufgebaut werden und das Ende dann flach und abgehackt wird. Ich fürchte fast, es schein ein Hohlbeinscher Standard zu sein, viel aufzubauen und dann kollabieren zu lassen und dabei einen unkreativen, immer ähnlichen Charakterkonflikt einzubauen, der sich durch die Geschichte zieht, wobei der Streit der Personen teilweise wider jeder erwachsenen Vernunft verläuft. Die unglaublichsten Geschehnisse bringen die Personen nicht davon ab, ewig auf ihrem Streit herumzureiten. Während ich Widersacher und Druidentor noch gerne gelesen habe, ist Anubis eigentlich durchweg schwach und fesselt einen nie in der Art wie andere Bücher.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Ohne Spannung, erschlagen von Details und Beschreibungen, 21. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Anubis: Roman (Gebundene Ausgabe)
Der klangvolle Titel und der ansprechende Klapptext versprechen viel, doch leider kann das Buch diese Versprechen nicht halten. Die Hauptfiguren wirken "überzeichnet" und der Leser kämpft sich durch ellenlange Gefühls- und Ortsbeschreibungen, die keinen Raum für eigene Interpretationen lassen. Dadurch wird die Handlung schleppend und es kommt keine rechte Spannung auf. Das alles stellt man spätestens nach dem ersten Drittel fest und muss hart schlucken, wenn man die insgesamte Seitenzahl betrachtet. Das Buch ist definitiv zu lang geworden, etliche Beschreibungen und einige der unzähligen Details hätten wegfallen müssen, um dem Ganzen mehr Spannung und "Zug" zu verleihen. Aber man sieht schon am Cover, dass der Autorenname Programm ist (er ist fast größer als der Titel) und vielleicht hat man sich nicht getraut, einem Wolfgang Hohlbein Kürzungen und Abänderungen vorzuschlagen. Aber genau das wäre in meinen Augen förderlich gewesen, um "Anubis" ein sehr gutes, spannendes Buch werden zu lassen, denn Wolfgang Hohlbein ist ja wirklich kein schlechter Schriftsteller. So ist es wirklich nur etwas für eingefleischte Fans.
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