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Für seine erste Regiearbeit adaptierte der zweifache Oscar-Preisträger Denzel Washington (Training Day) die couragierte Lebensgeschichte von Antwone Fisher, der auch das Drehbuch schrieb und als Koproduzent mitwirkte. Allein die Entstehungsgeschichte bietet Stoff genug für einen weiteren Film: Nach elf Jahren bei der Navy und Jobs als Gefängniswärter bzw. Wachmann bei Sony erregte Antwones Geschichte das Interesse von Produzent Todd Black. Der charismatische Hauptdarsteller Derek Luke, der mit dieser Rolle sein Filmdebüt abliefert, hatte ähnliches Glück: Als Verkäufer im Souvenirladen bei Sony kannte er Antwone und bewarb sich beim Casting auf gut Glück um dessen Rolle.
Das sensibel inszenierte Drama aus dem Jahr 2002 überzeugt als feinfühliges Kammerspiel mit ansehnlichen schauspielerischen Leistungen. Washingtons Rolle selbst bleibt leider etwas schwach. Seine Figur des Psychiaters war ein Zugeständnis an das Studio, das der Geschichte allein nicht vertraute und ihren Star auch vor der Kamera sehen wollte. Washington liefert mit seinem Regiedebüt ein engagiertes Plädoyer gegen jegliche Form von Gewalt und für eine tief berührende Menschlichkeit ab. Die Frage bleibt allerdings, ob der Kinofilm, der in Deutschland gleich als Videopremiere erschienen ist, auf der Theaterbühne bzw. dem Fernsehbildschirm nicht besser aufgehoben gewesen wäre. Wie immer ein einmaliges Hörerlebnis auch unabhängig vom Film: der Soundtrack von Mychael Danna (Monsoon Wedding). --Birgit Schwenger
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Herrausragend sind die schauspielerischen Leistungen von Luke und Washington die mich überzeugt haben.
Insgesamt gesehen ist dies sicherlich ein kleiner Film, der einfach versucht eine Persönlichkeit nach zu zeichnen und deren Ängste und Gefühle da zu stellen.
Den einzig negative Punkt der mir stärker aufgefallen ist, ist die Eröffnung einer zweiten Handlungsebene. Dabei beziehe ich mich auf die Beziehung zwischen dem Commander (Washington) und seiner Frau. Es wird nur angedeutet, dass sie sich nicht gut verstehen. Die Sache scheint mir ein wenig überflüssig, aber am Ende des Films wird der Grund dann eifnach nachgeschoben, was mir etwas zu theatralisch wirkt.
Fazit: Ein kleiner aber gelungener Film, der mich aber überzeugt hat.
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