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Produktinformation
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Es geht um einen italienischen Gastarbeiter mit dem süßlichen Namen Antonio Marcipane, von dem sich im Roman erst noch herausstellen muss, ob er der Hollywoodschaukel oder doch eher Jean-Paul Belmondo gleicht. Marcipane ist in die Jahre gekommen und blickt von eben jenem aus der Mode gekommenen Abhänginstrument im Garten seines Reiheneckhauses auf sein Leben als Gastarbeiter in Deutschland zurück. Seit Kindertagen zieht es Marcipane nach Amerika: Nun soll der Traum endlich Wirklichkeit werden. Und dann wandelt sich der Trip, den der Italiener mit seinem Sohn unternimmt, noch zur Rettungsaktion, bei dem ein Stararchitekt und ein italienisches Städtchen eine besondere Rolle spielen ...
Der 37-jährige Münchner Autor Jan Weiler kommt aus der Werbung und vom Journalismus. Das merkte man schon seinem zum Bestseller avanciertem Debütroman Maria, ihm schmeckts nicht -- immerhin dem erfolgreichsten Erstling der letzten Jahre -- beizeiten etwas an. Auch Antonio im Wunderland kann sich bisweilen nicht ganz entscheiden, ob er plakativ-reißerisches Essay oder witzig geschriebene Fiktion sein will. Da letzteres überwiegt, will man Weiler ersteres gern verzeihen. Denn bei der Lektüre von Antonio im Wunderland kann man sich bestens amüsieren. Anders als bei Goldt, aber das ist ja auch gut. --Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
58 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fortsetzung mit Pfiff und Tiefgang,
Von
Rezension bezieht sich auf: Antonio im Wunderland (Taschenbuch)
Wer "Maria, ihm schmeckt's nicht!" mag, der wird bei dieser Fortsetzung ebenso auf seine Kosten kommen. Jan Weilers Talent, absurde Situationskomik möglichst gelassen zu beschreiben, macht richtig Spaß. Ich hab sehr gelacht, auch oder gerade weil hier wie im ersten Teil wieder eine unsäglich chaotische Italienreise zwecks Verwandtenmassenbesuch beschrieben wird. Antonio Marcipane, italienischer Schwiegervater des deutschen Erzählers und seit 40 Jahren in Deutschland, ist nun in Rente (sein feierlicher Ausstand gleich zu Beginn des Buches ist schon zum Piepen!) und möchte seinen Lebenstraum verwirklichen: New York! Hört sich einfach an, ist es aber nicht... Er bittet seinen Schwiegersohn, als Organisator und Übersetzer bei der Reise zu fungieren. Zunächst freudig erregt bereut dieser alsbald seine voreilige Zustimmung, Antonio nebst Freund Benno (Motto: Watt willze machen, kannze nix machen!) zu begleiten. Wenn Herr Marcipane verreist, ist Chaos vorprogrammiert, und die zahlreichen Verwicklungen und peinlichen Zwischenfälle lassen einen durchgehend gackern.Doch das Buch hat diesmal auch leise Zwischentöne. So erfährt der Leser mehr über Saras Kindheit (Tochter von Antonio und Ehefrau des Erzählers), die oftmals alles andere als lustig mit diesem Vater war, der immer im Mittelpunkt stehen will und oftmals einen auf witzig macht, um seine eigene Unsicherheit zu verbergen. Gerade diese "andere" Seite des liebenswerten Chaoten Antonio zeigt, dass Herrn Weiler daran gelegen war, diese Figur weiter auszubauen und sich nicht auf eine Aneinanderreihung lustiger Begebenheiten zu beschränken. Und daran hat er gut getan :-) Ich habe mich beim Lesen sehr beömmelt, und von der kindlichen Unbekümmertheit eines Antonio Marcipane sollten wir uns alle bisweilen eine Scheibe abschneiden. Wer "Maria, ihm schmeckt's nicht!" gelesen hat, sollte keine dumme Salat sein unte sicke snelle an diese Fortsetzunge macken! Avanti! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Geschichte von Antonio Marcipane geht weiter,
Von
Rezension bezieht sich auf: Antonio im Wunderland (Gebundene Ausgabe)
Ich hab mich so gefreut, daß nun die Fortsetzung von "Maria ihm schmeckts nicht" endlich da ist, wobei man "Antonio im Wunderland" auch ohne weiteres ohne den ersten Teil zu kennen, lesen kann. Jan Weiler gelingt es abermals die Situationen in die Antonio und die Familie gerät sehr anschaulich, urkomisch und teilweise so anrührend zu beschreiben, daß man einfach gar nicht anders kann, als sich vor Lachen wegzubrüllen und die Figur zu lieben. Die Erzählung von Antonio ist gleichzeitig so liebevoll und rührend, dass man bei Familie Marcipane gerne mal zum Abendessen vorbeigehen würde. Die Details die erwähnt werden (z.B. die mit Klarsichtfolie überzogenen Sofas um diese zu schonen, die Einrichtung im Ferienhaus oder der Vergleich der Hollywoodschaukel von Antonio mit Jean Paul Belmondo (beide haben den Zenit der Karriere überschritten) spiegelt das humoristische Gespür und die scharfsinnige Beobachtungsgabe von Jan Weiler wieder. Ich habe das Buch im Flugzeug in nur 2,5 Stunden durchgelesen und mein Sitznachbar war total genervt weil ich ständig so laut gelacht habe !! Also: Kaufen und zwar schnell ! Hoffentlich gibt es bald eine weitere Fortsetzung
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Antonio Marcipane reitet wieder....,
Von Mag Wolfgang Neubacher "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Antonio im Wunderland (Gebundene Ausgabe)
...und macht dieses Mal nicht nur die deutsche Provinz, sondern auch New York unsicher!Nachdem Jan Weilers Erstling "Maria, ihm schmeckt's nicht" zu einem Riesenerfolg geworden war, ließ der Folgeband nicht lange auf sich warten - und er ist ähnlich (witzig-unterhaltsam) geraten wie der Erstling. Wieder geht es um die Abenteuer des italienischen Gastarbeiters Antonio Marcipane, der in Deutschland ein Eckreihenhaus, eine deutsche Frau und 2 Töchter (mit deutschen Ehemännern) besitzt. Aber: Antonio hat von nun an sehr viel Zeit, denn er geht in Rente (köstlichst:die Verabschiedung). Die Zeit verbringt er u.a. damit, siche einen lange gehegten Wunsch zu erfüllen und nach New York zu fliegen. Und natürlich ist der Ich-Erzähler als "trouble-shooter" wieder mit dabei - und zusammen mit einem Freund Antonios erleben sie die unmöglichsten Geschichten. Jan Weiler hat wieder ein sehr komisches, wirklich unterhaltsames Buch geschrieben, dem man den Tiefgang kaum anmerkt. Und das ist doch gut für eine Sommerlektüre, oder? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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