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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sehr gelungen!,
Von Franziska "Anonyme Büchersüchtige" (Linz Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Antonias Wille (Taschenbuch)
"Antonias Wille" war das erste Buch, das ich von Petra Durst-Benning gelesen habe, aber ich war auf Anhieb total begeistert!Die zielstrebige junge Julie, Leiterin einer Kunsthochschule in Freiburg, erfährt plötzlich von einer entfernten Verwandten. Antonia Fahrner, eine alte Eigenbrötlerin, will Julie das "Kuckucksnest", einen großen Berghof und ehemals Hotel im Schwarzwald vererben. Allerdings ist daran eine Bedingung geknüpft: Julie soll sich mit Antonias Mutter Simone und deren besten Freundin und ehemaligen Kuckucksnest-Besitzerin Rosanna auseinandersetzen und herausfinden, was damals, in den ersten Jahren des 20.Jh.s den Zauber des Berghotels ausgemacht hat. Keine leichte Aufgabe, da Julie nur Rosannas Tagebücher und ein paar Fotoalben zur Verfügung hat. In dem Roman gibt es zwei sehr starke Charaktere: Julie und Rosanna, beide mutige und selbstbewusste Frauen und beide ihrer Zeit voraus. Rosanna gebiert ein uneheliches Kind und zieht es an der Seite eines Mannes groß, der eigentlich ihr Großvater sein könnte. Doch sie verliert sie beide und der einzige Mensch, der ihr bleibt, ist Simone, eine enge, aber obsessive und fanatische Freundin. Schließlich eröffnet Rosanna ein Hotel, als alleinstehende Frau um 1900 keine leichte Aufgabe. Doch sie meistert auch diese und schenkt den Menschen, die zu ihr kommen, ein wenig von ihrer Lebensfreude und ihrem Glück. Doch dieses Glück soll nicht von Dauer sein... Auch Julie ist eine selbstständige Frau und auf ihre Art nicht weniger bewundernswert. Doch wird es ihr wirklich gelingen, Antonias Willen zu erfüllen und das Rätsel der Vergangenheit zu lösen? Der einzige Kritikpunkt: die Liebesgeschichte (die man sich in solchen Romanen immer erwartet) entwickelt sich in der Vergangenheit erst sehr spät und in der Gegenwart gibt es gar keine. Eigentlich schade, das hätte die Geschichte noch so richtig abgerundet! Trotzdem sehr gelungen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ein schöner Schmöker,
Von Regina Berger "Gina" (Rottach-Egern) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Antonias Wille (Taschenbuch)
"Antonias Wille" ist ein historischer Roman, der auf fesselnde Art und Weise die Gegenwart mit der Vergangenheit verknüpft.Julie bekommt von ihrer Tante Antonia einen alten Berghof geschenkt. Allerdings erhält sie diesen unter einer Auflage: Sie muß herausfinden, warum dieses Haus seinen einstigen Zauber verloren hat. So stöbert Julie in alten Aufzeichnungen und Tagebüchern und nimmt dabei den Leser mit in die Zeit um 1900 in den Schwarzwald. Hierbei wird das Leben von Rosanna sowie der Familie Breuer eindrucksvoll erzählt und die einzelnen Personen nehmen Gestalt an. Durch die Tagebucheinträge verknüpft sich die Vergangenheit von Rosanna und Simone mit der Gegenwart um Julie und Antonia. Ein Buch voller Gefühl & Glück aber auch Eifersucht & Leid. Alles Zutaten für einen gelungen Roman; diesen aus der Hand zu legen fällt wirklich schwer. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Netzhautentzündung vom Dauerlesen ...,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Antonias Wille (Gebundene Ausgabe)
Bevor ich das Buch in die Hand nahm, hatte ich eine Netzhautentzündung. Deshalb stand es zuerst einmal einige Wochen ungelesen im Regal - sehr unüblich bei einem neuen Durst-Benning!Nach dem ersten Einlesen dann: Ein Hineinkrallen, in meinem Hirn, meiner Seele, meinem Herz, ausgelesen in nur einem Tag und einer Nacht - danach wieder Augen, die jeder Augenarzt gerne als Plakat zwecks Abschreckung für genau so unvernünftige Patienten verwenden würde ... Antonias Wille beginnt seltsam nüchtern, doch kaum bist du drin, befindest du dich in einem Labyrinth. Gefesselt, gefoltert vor Spannung und Neugierde, geschockt von Themen wie lesbischer Liebe (in einem historischen Roman?!), die so wunderbar, einfühlsam beschrieben werden, dass der erste Schock schnell überwunden ist. Dann ... bisher ungewohnt bei Durst-Benning: Ein Kriminalfall, phantastisch dargestellt. Und immer wieder die faszinierenden Wortbilder: "... Lachen hüllt sie ein wie eine kratzige Decke ..." "... ein Gesicht, in dem Pickel sprießen wie Pilze nach einer feuchten Herbstnacht ..." "... sich das Genick brechen wie ein unvorsichtiger Gaul ..." Augenschmerzen hin oder her - ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, spürte keine Schmerzen mehr, bis ich die letzte Seite verschlungen, ja, in mich hineingezogen hatte. Kurz und bündig: Ein neues Buch, von einer ganz neuen Petra Durst-Benning Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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