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Anton wurde kein Professor: Vom Scheitern eines Hochbegabten [Taschenbuch]

Armin Opherden
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

Januar 2011
Die Leserinnen und Leser werden bis zum Einstieg in seinen Beruf durch das Leben des Anton geführt, der diese tragikomische Welt von Anfang an nicht versteht und sich in ihr fremd fühlt. Anton ist ein besonders kluges Kind, aber reicht das schon aus, sich erfolgreich zu behaupten und zu entwickeln? Nein, aus Anton wird bei weitem nicht das, was ihm zugetraut wird! Zu groß sind seine Zweifel, zu groß sind seine Ängste, zu schwach ist sein Urvertrauen, zu gering ist seine Integration! Er hat keine Chance, mit Freude und Optimismus, Ehrgeiz, Biss und Durchhaltevermögen planvoll seinen Weg zu steuern. Am Beginn seines Erwachsenendaseins gelingt es ihm, in geordneten Verhältnissen zu leben, doch sein enormes Potenzial blieb ungenutzt. Bedauerlich für ihn und bedauerlich für die Gesellschaft, die darauf angewiesen ist, dass geniale Köpfe sich voll entfalten können, insbesondere in einem rohstoffarmen Land wie Deutschland!

Hinweise und Aktionen

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Anton wurde kein Professor: Vom Scheitern eines Hochbegabten + Der Tag, an dem meine Tochter verrückt wurde: Eine wahre Geschichte
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 112 Seiten
  • Verlag: Books on Demand Gmbh; Auflage: 3. Auflage. (Januar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3842330529
  • ISBN-13: 978-3842330528
  • Größe und/oder Gewicht: 0,8 x 24,2 x 18,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 449.897 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Witzige Geschichten, gute Unterhaltung! 16. April 2011
Von Meryl
Format:Taschenbuch
Man glaubt vielleicht erstmal, dass mit diesem Roman schon wieder ein Hochbegabter bejammert werden soll.
Es ist ja leider meistens so: Entweder Jammer-Buch oder Vorführen in einer Talkshow. Das scheinen normalerweise
die Alternativen für Hochbegabte zu sein.

Aber dieses Buch ist erfreulich anders! Es erzählt auf wirklich witzige Weise die Geschichte des kleinen Anton.
Wie sieht er die Welt? Was macht ihm das Normalsein schwer? Warum ist es für ihn nicht gut, gut und erfolgreich
zu sein? Auf welche merkwürdige Weise versucht er, sich zu behaupten und die Anerkennung seiner Mitmenschen
zu holen? Da passieren schon manche komischen oder grotesken Dinge! Und es ist einfach interessant, sich in ihn
hinein zu versetzen und zu versuchen, seine Denkweise nachzuvollziehen. Anton wird keineswegs als der überlegene
Überflieger dargestellt, sondern als einer, dessen Mischung von Eigenschaften nicht genügt, mit den Herausforderungen
des Lebens optimal fertig zu werden. Intelligent sein allein nützt eben nicht viel.

Klasse auch, wie die Schwächen der ihn umgebenden Menschen so dargestellt werden, dass es einiges zu Lachen gibt!
Selbst mit dem an sich ja schlimmen Umstand, dass ein Sportlehrer Schülerinnen anpackt, werden einige Mitschüler
von Anton auf eine Art fertig, dass es irgendwie witzig ist. Der Autor versucht überhaupt, alles von der eher heiteren,
komischen, ironischen Seite her zu betrachten. Trotzdem kommt unmissverständlich das Richtige rüber, aber eben
nicht über die Jammerschiene, sondern auf eine durch seine Erzählweise eher Mut machende Weise.

Mir gefällt das Buch deshalb ausgesprochen gut!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sind wir nicht alle ein bisschen Anton...? 1. März 2011
Format:Taschenbuch
Herrlich erzählt Armin Opherden anhand von oft tragisch amüsanten Geschichten den Kampf des hochbegabten Anton durch die Welt er 70er und frühen 80er Jahre. Eine Welt welche mit einem Sonderling wie ihm nichts anfangen kann.
Ironisch wird die konservativ verstaubte Erziehung dieser Zeit angeprangert: "...meine mit dem Teppichklopfer wohl erzogenen Cousins".
Es bedarf wahrscheinlich wenig weiterer Erklärung um bereits jetzt schon verstanden zu haben, es wird für Anton nicht leicht werden.
Aufgrund seiner Größe ist er zu unergonomisch für die Schulbank und er macht sich zu viele Gedanken über Dinge welche im allgemeinen Verständnis der 70er Jahre eh unausweichlich sind, wie zum Beispiel der Atomkrieg.
Im Halbschlaf bewältigt er Schuljahr für Schuljahr. Ihm wird klar, dass intellektuelle Fähigkeiten in der Schule zwar das Klassenziel erreichen, aber nicht darüber hinaus gehen dürfen. Das Fazit welches Anton über seine Schulzeit zieht, trifft den Kern der Sache: "Das deutsche Schulsystem hatte eben keine Antworten auf die Fragen, die sich durch die Krankheit Hochbegabung ergeben.".
Anton muss bitter erkennen, dass Leute die dümmer sind als er leider viel glücklicher sind.

Beeindruckend ist auch die Darstellung wie Lehrer Anton vom Abitur abraten, ihm zwar eine hohe Intelligenz bescheinigen aber leider mangelnde Disziplin vorwerfen. Genau diesen Lehrern, welche die ganzen Jahre versagt haben, neigt man beim lesen dazu Disziplin vorzuwerfen, jegliche Intelligenz allerdings abzusprechen.

Zum Schluss bleibt aus meiner Sicht nicht nur die große Frage, wäre Anton heute Professor wenn seine Talente und Begabungen erkannt und gefördert worden wären?
... Lesen Sie weiter... ›
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Empfehlenswert 27. März 2013
Von Susan
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Finde das Buch überraschend gut, allerdings fehlen mir hier und da tiefere Einsichten in das familiäre Umfeld. Zum Hinterfragen der bisherigen Blickrichtung für Alle geeignet.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwache Geschichte, nervige Sprache 21. Juni 2011
Von Leserin
Format:Taschenbuch
Ich hatte deutlich mehr erwartet. Die Geschichte hat zwar ein paar nette Ideen, aber ist insgesamt schwach und nicht konsequent (es wird zum Beispiel wiederholt gesagt dass Anton ueber lange Zeit 5 oder 6 Tafeln Schokolade am Tag isst, aber anscheinend nimmt er kein Gramm zu. Es will sich nicht bewegen, aber gleichzeitig feahrt er Fahrrad). Emotional ist es auch nicht schluessig - der Spielraum ist zu eng, und was ich an bestimmten Stellen als emotionale Reaktion von Anton erwartet haette, kam einfach nicht. Die Sprache klingt wie von einem enthusiatischen Mittelstufenschueler.
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