Die Leserinnen und Leser werden bis zum Einstieg in seinen Beruf durch das Leben des Anton geführt, der diese tragikomische Welt von Anfang an nicht versteht und sich in ihr fremd fühlt. Anton ist ein besonders kluges Kind, aber reicht das schon aus, sich erfolgreich zu behaupten und zu entwickeln? Nein, aus Anton wird bei weitem nicht das, was ihm zugetraut wird! Zu groß sind seine Zweifel, zu groß sind seine Ängste, zu schwach ist sein Urvertrauen, zu gering ist seine Integration! Er hat keine Chance, mit Freude und Optimismus, Ehrgeiz, Biss und Durchhaltevermögen planvoll seinen Weg zu steuern. Am Beginn seines Erwachsenendaseins gelingt es ihm, in geordneten Verhältnissen zu leben, doch sein enormes Potenzial blieb ungenutzt. Bedauerlich für ihn und bedauerlich für die Gesellschaft, die darauf angewiesen ist, dass geniale Köpfe sich voll entfalten können, insbesondere in einem rohstoffarmen Land wie Deutschland!


