Nachdem der Postinspektor Anton Sittinger die Wirren des 1. Weltkrieges überstanden hat geht er in den Ruhestand. Er kauft sich mit dem Geld seiner verhaßten Ehefrau ein Haus auf dem Land, wo er seiner Frau das Leben zur Hölle macht. Er gibt sich als unpolitischer Mensch ("Ich befaß mich nicht mit Politik", hängt aber sein Fähnlein stets in den Wind. Da wird bei den ersten Erfolgen der Nazis sofort der "Völkische Beobachter" abonniert, und bei den verschiedenen Stammtischen je nach Bedarf über Sozialisten, Kommunisten, Nazis oder Deutschnationale geschimpft.
Hat nicht ganz die Klasse von etwa Heinrich Mann's "Der Untertan"