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Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 9


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Produktinformation

  • Dirigent: Günter Wand, Berliner Philharmoniker
  • Komponist: Anton Bruckner
  • Audio CD (30. August 1999)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Rca Red Seal (Sony Music)
  • ASIN: B00002DF4E
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Symphony No. 9 in D minor (Original Version): I. Feierlich, Misterioso26:11Nur Album
Anhören  2. Symphony No. 9 in D minor (Original Version): II. Scherzo. Bewegt, lebhaft - Trio. Schnell10:21Nur Album
Anhören  3. III. Adagio. Langsam, feierlich24:58Nur Album

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Markus Dreyer am 17. Mai 2007
Format: Audio CD
Günter Wand und die Berliner Philharmoniker hatten bei dieser Aufnahme von Bruckners Neunter wirklich eine Sternstunde - besser kann man es kaum mehr machen! Ich habe diese fantanstische Sinfonie noch nie in einer überzeugenderen Interpretation erklingen gehört - und ich habe bereits über 10 Versionen in meinem Plattenschrank. Weder Celibidache, Jochum, Giulini und erst recht nicht Karajan (mit dem gleichen Orchester) können an diese Gipfelleistung heranreichen. Man merkt bei jedem Takt, wie intensiv und akribisch die Vorbereitung in den Proben gewesen sein muß - viele selten gehörte Details werden wunderbar herausgearbeitet, wobei der gleichmäßige Fluß der Musik niemals aus den Augen verloren wird. Es ist wahr, dass Wand sich nicht einseitig auf die "schönen" Stellen und die wuchtigen Ausbrüche konzentriert, doch er vernachlässigt in keiner Sekunde die Kantigkeit und Schroffheit von Bruckners "Schwanengesang" - ganz im Gegenteil. Ich habe selten eine Einspielung der Neunten gehört, die mich vom Anfang bis zum Ende mehr berührt hätte (phänomenal ist die Coda im berühmten Schluß-Adagio!). Wand und die Berliner geleiten den Hörer sicher durch die zerklüftete Architektur und gewähren ihm tiefe Einblicke in das Seelenleben ihres Schöpfers. Die Klangqualität ist - entgegen der zahlreichen Unkenrufe - durchweg sehr gut und Wands Orchesterbalance herausragend. Tatsächlich dröhnen die Trompeten in der triumphalen Coda des ersten Satzes nicht so penetrant wie bei Karajan oder Celibidache, aber wer Bruckners Musik wirklich kennt und zu schätzen weiß, ist solchen vordergründigen Show-Effekten kaum interessiert.Lesen Sie weiter... ›
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von hartmutw am 17. August 2001
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ueber die Qualitaeten Wands als Bruckner-Interpret muss nun wirklich nichts mehr gesagt werden. Lange Zeit war ich von seinen - bis dato letzten - Aufnahmen mit dem NDR sehr angetan. Das aenderte sich schlagartig, als ich ihn 1998 live mit den Muenchner Philharmonikern und eben dieser 9. erleben konnte. Es war eines der ergreifendsten, eindringlichsten Konzerterlebnisse meines Lebens!!! Seit diesem Tag hatte ich voller Vorfreude dem Erscheinen dieser Aufnahme entgegengefiebert. Mein Glueck war vollkommen, als ich feststellte, dass Wand mit den Berlinern sogar noch ausbalaciertere, nuanciertere Klangkathedralen zu erschaffen versteht. Nie ganz so esoterisch und jenseitig wie bei Celibidache bringt Wand doch alle Tiefe, Sehnsucht und Suche, die in dieser Musik liegt, zum Strahlen!!! Dass er die Musik mehr fuer sich selbst sprechen laesst als ihr, wie Celi, eine eigene Sicht aufzuzwingen, laesst ihre Groesse geradezu en passant vor dem Ohr des Hoerers entstehen. Aufwuehlend, tiefgruendig und doch strahlend - bleibt nur zu hoffen, dass Wand trotz seiner gesundheitlichen Probleme noch die Muse findet, den Zyklus zu vervollstaendigen.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 30. Juli 2000
Format: Audio CD
Ich habe mir diese CD hauptsaechlich deshalb besorgt, weil ich eine gut klingende Stereoaufnahme dieser Sinfonie haben wollte. Und in der Tat gibt es an der Aufnahmequalitaet hier nichts auszusetzen; es ist uebrigens eine Live-Version, aufgenommen 1998.
Im direkten Vergleich mit einer frueheren Jochum-Aufnahme geht Wand gelassener an die Sache heran. Jochum dirigiert etwas dynamischer und schneller, jedoch klingt diese Aufnahme breiter und auch etwas detaillierter, die ineinandergreifenden Texturen der Musik, die Vielschichtigkeit des Werkes werden sehr transparent und gefuehlvoll dargestellt.
Zum Werk an sich sei nur soviel angemerkt: Ich bekomme jedesmal aufs neue Gaensehaut, besonders beim grandiosen Ende des 1. Satzes und natuerlich auch im finalen Adagio. Ein Meisterwerk.
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16 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "hoppel26" am 2. Juli 2002
Format: Audio CD
Die Aufnahme mit dem NDR-Sinfonie-Orchester vom März 1993 aus der Musikhalle Hamburg ist unbedingt zu bevorzugen. Auch hier gilt die alte Dirigenten-Weisheit, daß ein Weltspitzenorchster (Berl. Phil.) schwerer zu leiten ist, als ein sehr hervorragender Klangkörper (NDR-Sinf.-Orch.). Wand schien offensichtlich eine gewisse Scheu vor seinem gewohnt packenden Zugriff auf das Orchester zu haben. Man wünscht sich Bruckner so schroff, wie die Partitur (in der Originalfassung) es vorgibt und Wand es ansonsten praktiziert. Wands Ehrlichkeit, die Blöcke in Bruckners Symphonien tektonisch und klanglich nebeneinander zu stellen und den Hörer damit auch der "Ratlosigkeit" zu überlassen, war seit jeher ein Vorzug im Schaffen dieses Dirigenten. In dieser Aufnahme gerät mir dieser Aspekt zu kurz - die Übergänge sind geradezu weich angelegt. Da hatte Karajan seine Vorzüge.
Die Herausarbeitung der Orchester-Stimmen erfolgte an zahlreichen Stellen nicht in der erwarteten Konsequenz. Die Tempi stimmen insgesamt, was natürlich vom jeweiligen Geschmack abhängt. Die Aufnahmetechnik trägt ein übriges zu einem ansonsten unangenehm diffusen Gesamteindruck bei. Dies gilt (ceteris paribus) auch für die bisher erschienen Bruckner-
Aufnahmen mit den Berl. Phil. (Nr.4 und 7).
Wer sich derlei Dinge rein gehörsmäßig zu Gemüte führt und vielleicht eben mal eine repräsentative Stereo-Aufnahme sucht, kommt allerdings durchaus auf seine Kosten. Das kann ja auch ein Zweck sein.
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