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Antoine oder die Idiotie [Taschenbuch]

Martin Page , Moshe Kahn
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

8. März 2004
Was tun, wenn einem die eigene Intelligenz zur Last wird, so ganz entgegen dem Faust'schen Streben nach mehr Wissen, um letztendlich zu verstehen, was die Welt im Innersten zusammenhält? Ja, geistige Brillanz kann auch arm und unglücklich machen. So sieht es jedenfalls Antoine, der Held dieses Romans. Er ist unzufrieden mit seinem Leben, seinen Freunden und der Welt an sich. Um dem eigenen Unglück zuvorzukommen, beschließt er sich systematisch um den Verstand zu bringen. Doch wie soll das geschehen, einfach Boulevardblätter lesen, die regelmäßigen Schachspiele mit den Freunden meiden und stattdessen Monopoly zu spielen oder gar zu arbeiten, wie jeder andere Bürger auch? Antoine hat nur eine vage Vorstellung von seinem Ziel und er beschließt stattdessen, mit übermäßigen Alkoholgenuss der Wirklichkeit zu entfliehen und langsam von dieser Droge abhängig zu werden. Jedoch scheitert der erste Versuch in einer Bar und Antoine landet wegen einer "physiologischen Überempfindlichkeit" mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus, nachdem er ein halbes (!) Glas Bier getrunken hatte. Also auf zum nächsten Versuch. Der "Club der Selbstmörder" versprach Rettung. Doch alle anderen sterben, nur Antoine verlässt der Mut. Dann bleibt nur noch, seinen langjährigen Arzt zu fragen, ob er nicht einen Teil seines Gehirn entfernen könnte. Dieser lehnt empört Antoines Ansinnen ab, stattdessen verschreibt er ihm ein Medikament, welches ihm von seiner Last befreien könnte. Eifrig schluckt Antoine täglich die Pillen und siehe da, der Alltag verliert sein tristes Grau. Er meldet sich in einem Fitness-Studio an, beschließt fortan seinen Hunger bei McDonalds zu stillen und nimmt einen Job bei einem Börsenmakler an. Man könnte sagen, Antoine war auf dem besten Weg, ein bürgerlich normales Leben zu führen. Jedoch scheint es wie verhext zu sein, denn die anfängliche Zurückhaltung in seinem neuen Job, macht ihn durch ein Missgeschick zum erfolgreichsten Mitarbeiter und zu einem reichen Mann. Antoine kann ich auf ein Mal alles leisten und sich ganz dem Rausch grenzenlosen Konsums hingeben. Sogar ein Auto kauft er sich, obwohl er keinen Führerschein besitzt.
Das Leben schien plötzlich in Ordnung, alles war so normal. Doch hat Antoine nicht an seine Freunde gedacht, die seine Bemühungen, sich um den Verstand zu bringen, mit Argwohn verfolgen ...
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: Wagenbach, K (8. März 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3803124891
  • ISBN-13: 978-3803124890
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,2 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 334.991 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Antoine ist ein Mann ohne Eigenschaften. Ganze zweimal hat er seinen ganzen Ergeiz darauf verwandt, ein bedeutender Mensch zu werden: Einmal, als er beschloss, dem Alkoholismus zu verfallen. Und ein andermal, als er sich das Leben nehmen wollte. Wegen einer "physiologischen Überempfindlichkeit" allerdings landete Antoine schon beim ersten Schluck im Krankenhaus. Danach sterben alle in seinem Umfeld wie die Fliegen -- nur Antoine bleibt auf tragische Weise heil. Deshalb versucht der Pariser Intellektuelle nun, seine Geistigkeit wie eine Krankheit auszutreiben. Indem er bei McDonalds essen geht zum Beispiel. Oder im Fitnessstudio Muskeln "als Stigma seiner Normalität" ansetzt. Aber damit fängt der ganz normale Wahnsinn erst so richtig an.

Am Ende von Antoines Reise durch den Irrsinn des bürgerlichen Lebens steht die Erkenntnis, dass die Normalität noch absurder als alles andere ist. "Es ist idiotisch, seine Energie für Dinge zu verschwenden, die's nicht wert sind", lautet dementsprechend einer der letzten Sinnsprüche des Romans: "Sparen wir unsere Kräfte lieber, um uns zu amüsieren." An solch eindeutigen Stellen scheint es, als habe der französische Autor, der laut biografischer Anmerkung gern holländische Fahrräder fährt und Marmelade kocht, zu viel Saint-Exupéry gelesen und in einem Ideen-Cocktail mit Jean-Paul Sartre verrührt. Zumeist aber klingt Antoine oder die Idiotie, als hätten sich Musil und Raymond Queneau gemeinsam in ein Pariser Straßencafé gesetzt und bei ein paar Gläschen Absinth Die fabelhafte Welt der Amélie weitergesponnen.

"Durch vieles Lesen wirst Du nie zum Alkoholiker" heißt eine der vielen (besseren, da skurrilen und herrlich weltfremden) Weisheiten des Romans: "Das ist eine Tätigkeit, die einen gewissen Einsatz verlangt, man muss ihr viele Stunden am Tag opfern." Nichtsdestotrotz kann lesen süchtig machen, und Pages Buch hat man in weniger als einem Tag verschlungen. Dann muss Ersatz her und man kann nur hoffen, dass Antoine oder die Idiotie, trotz einiger Schwächen, nicht das letzte, verrückte und von grotesken Einfällen nur so überquellende Buch dieses talentierten jungen Autors bleiben wird. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Martin Page, geboren 1975 in Paris, wo er auch lebt. Jeweils vorübergehend studierte er Jura, Psychologie, Linguistik, Philosophie, Kunstgeschichte und Anthropologie. Er ist weit gereist, kocht gern, liebt Regenwetter, Jazz und Kino und verehrt unter anderen William Shakespeare, Anton Tschechow, Oscar Wilde, Italo Calvino und J. D. Salinger. Sein erster Roman »Antoine oder die Idiotie« wurde in 29 Sprachen übersetzt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Hauch von Amelie 22. April 2002
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe den Roman zwar nur in der französischen Version gelesen, empfehle das Buch aber uneingeschränkt weiter. Antoine ist -wie wir alle- auf der Suche nach den Sinn des Lebens. Er versucht sich als Alkoholiker, als Selbstmörder, schliesslich als Idiot. Und hier wird uns Lesern dann bewusst, dass wir gemeint sind, wir haben irgendwann aufgehört zu denken und akzeptieren die Welt, wie sie ist. Und genau das will Antoine, endlich seinen Platz in dieser Welt finden, ohne gross darüber nachzudenken. Eine shöne Geschichte.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Gesellschaftssatire 14. Juni 2002
Format:Gebundene Ausgabe
Martin Page Antoine oder die Idiotie
S.135
Martin Page, Jahrgang 1975, hat mit der vorliegenden Erzählung eine äußerst geistreiche, hintergündige Geschichte über die Abgründe des menschlichen Daseins und Denkens vorgelegt.
Wer hat nicht schon mal daran gedacht, daß zu viel Denken , Wissen und Verstehen zu Vereinzelung, Außenseitertum und folgerichtig zu Isolation führen kann?
Hier versucht einer, diesem Teufelskreis des Daseins als Wissender und Intellektueller zu entkommen.
Atoine ist der Protagonist der Geschichte. Seine Familie stammte zur Hälfte aus Burma. Seine Großeltern väterlicherseits waren in den dreißiger Jahren nach Frankreich gekommen auf den Spuren einer Vorfahrin , die 700 Jahre zuvor Europa entdeckt hatte! Schon dieses klingt, als stünde die Welt auf dem Kopf.

Im Alter von 18 Jahren hat Antoine seine liebevollen Eltern verlassen, um in der Haupstadt sein Glück zu suchen. Da er vorurteilsfrei und von wachem Verstand ist, bleibt er unter den Massen ein Heimatloser.
Sein bester Freund Aslee hat als Säugling als Versuchsobjekt für neue Babynahrung von Nestlé gedient, die mit Phosphor angereichert war. Nun läuft er nachst leuchtend durch die Welt.
Ein anderer Kumpel, Nachbar im achten Stockwerk seines Wohnhauses, trägt ihn die Treppe hinauf , da Antoine zu unsportlich ist, um die acht Stockwerke immer zu schaffen.
Antoine verdient sich das Geld für die Miete seiner schlichten Wohnung mit der Übersetzungsarbeit an der Suche nach der verlorenen Zeit ins Aramäische. Der Verlag geht leider Pleite, womit seine Geldquelle versiegt.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wertvolles Buch. Absolut empfehlenswert. 3. Dezember 2006
Format:Taschenbuch
Ein sehr gelungenens Werk des jungen französischen Autors, dessen Debüt zurechterweise als Kultroman gilt und in 25 Sprachen übersetzt wurde. Der wahrhaft vielseitige Autor (studierte vorübergehend Jura, Psychologie, Linguistik, Philosophie, Kunstgeschichte und Anthropologie; ist weit gereist, kocht gern, liebt Regenwetter, Jazz und Kino und verehrt unter anderen William Shakespeare, Anton Tschechow, Oscar Wilde, Italo Calvino und J. D. Salinger) leistete mit diesem Buch eine Arbeit, welche nicht nur als eine Geschichte über die Krise der Adoleszenz angesehen werden sollte! Vielmehr enthält dieser Roman brilliante, geistreiche Kritiken an unserer Gesellschaft und deren Menschen, die sich auf Grund mangelnden Mutes der Idiotie und Dummheit verschreiben.

Ein ironisch, erfrischend wirkendes Buch für Menschen, denen soziale Intelligenz kein Fremdwort ist und die auch bereit sind ihre Intellektualität für die Welt und die Liebe einzusetzen.

Der Schluss, der in diesen Leserrezensionen manchmal als enttäuschend angesehen wurde, in Wirklichkeit aber die oder zumindest eine Lösung impliziert, bedarf etwas Phantasie und Eigeninterpretation und sollte eben nicht allzu wortwörtlich genommen werden. Für diejenigen, die eine Liebesbeziehung zu einem Menschen in der heutigen Zeit nicht mehr als möglicher Teil der Lösung des menschlichen Dilemmas anerkennen können, wirkt der Schluss möglicherweise unverständlich, kindlich oder fad. An diesem Punkt jedoch kann man folglich auch wieder auf eine essenzielle Aussage des Buches verweisen, welche auf ein enthaltenes Zitat zurückzuführen ist. Mut tut gut!

"Die Dummheit der Leute liegt nicht an ihrem Mangel an Intelligenz, sondern an ihrem nicht vorhandenen Mut"

Viel Spass beim Lesen!

Lg
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5.0 von 5 Sternen Warum immer nur an die Gesellschaft anpassen? 2. Februar 2010
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Im Buch versucht der Hauptakteur, unbedingt zu "verdummen". Das klassische, kleinbürgerliche Leben nervt ihn und er treibt alles auf die Spitze. Sehr nett geschrieben.
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