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Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.07.2001
Seinen Respekt erweist Rezensent Hans-Albrecht Koch dem Jenaer Altphilologen Volker Riedel, der sich "nach rund 150 Jahren" und "allen Schwierigkeiten zum Trotz" an diesen überfälligen Versuch einer Gesamtdarstellung der Antikenrezeption in der deutschen Literatur gewagt habe. Dabei habe Riedel oft auch "die angemessene Proportion" gefunden: etwa was das lediglich summarische In-den-Blick-Nehmen der in den 20er und 30er Jahren "gleich schockweise auf den Markt geschleuderten" historischen Romane betrifft. Oft allerdings, mäkelt Koch, steuere das Buch nicht so sicher "zwischen den Gefahren allzu telefonbuchartiger Aufzählung von Namen und Werktiteln" und dem "Versinken in bloß interessanten, aber isolierten Details" hindurch. Besonders dicht fand Koch die Antikenrezeption der DDR dargestellt. Schmerzlich hingegen klingt die Feststellung des Rezensenten, dass Raoul Schrotts Buch "Hotels" von Riedel übersehen wurde. Angesichts der Fülle von Informationen und der Anforderung, beide antike Sprachen zu kennen, fühlt er sich dann aber an das römische Sprichwort "facile est inventis addere" gemahnt.
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Pressestimmen
Riedel gebührt hohe Anerkennung für dieses Buch, das er bescheiden "Einführung" nennt; man kann es getrost als "Handbuch" bezeichnen, das Klassischen Philologen, Germanisten, Theaterwissenschaftlern u.a. sehr gute Dienste leistet. Gymnasium Es ist eine Literaturgeschichte besonderer Art entstanden, hilfreich und nützlich, sachlich und gut lesbar. Weimarer Beiträge