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Antijagdtraining. Wie man Hunde vom Jagen abhält Taschenbuch

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • ISBN-10: 3935977239
  • ISBN-13: 978-3935977234
  • Größe und/oder Gewicht: 22,8 x 15,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.055.025 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marco am 25. Juni 2005
Sie haben einen jagdfreudigen Hund? Sie stehen öfter allein in der Gegend und ihr Hund macht sich einen schönen Nachmittag? Dann haben Sie bestimmt auch schon öfter den Rat gehört, dass man diesem Hund doch nur ganz einfach mit [hier bitte ein beliebiges Zwangsmittel einsetzen] einen überziehen müßte. Ob dieses Wundermittel tatsächlich hilft bleibt jedoch fragwürdig. Nicht fragwürdig ist, dass es sehr wahrscheinlich nicht mit dem Tierschutz vereinbar ist. Gibt es aber Alternativen?
Die beiden Autorinnen demonstrieren in ihrem Buch, dass es auch gewaltfrei gehen kann. Dabei sind sie keineswegs blauäugig und behaupten, dass das "Problem" (Ihres! Nicht das Ihres Hundes!) von hier auf jetzt lösbar ist. Stattdessen werden die verschiedenen Trainingsformen vorgestellt, mit denen ein Hund besser kontrollierbar gemacht werden kann: Schleppleine, Superschlachtruf, Impulskontrolltraining, Vorstehtraining, Ersatzjagden, Nasenarbeit und vieles andere mehr.
Für Menschen, die bereits vorbeugend mit ihrem Welpen/Junghund arbeiten wollen, damit sich dessen Jagdleidenschaft nicht unkontrolliert entwickelt und der Halter erst spät (zu spät?) entdeckt, dass sein Hund ein neues Hobby hat, gibt es eine Beschreibung der wichtigen Phasen und wie sich hier bereits der zukünftige Jäger übt.
Das Ganze wird von einem theoretischen Teil begleitet, der zeigt, dass Hunde immer noch die genetische Ausstattung ihrer Urahnen haben und diese sogar durch gezielte Zucht durch den Menschen in bestimmten Teilen verändert und verstärkt wurde. Mit Hilfe der Lerntheorie kann man jedoch gegen und mit (!) diesen ererbten Programmen arbeiten. Aber arbeiten muss man...
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28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Krahforst am 29. Juni 2005
Dieses Buch liefert jedem Hundebesitzer, der sich mit einem jagenden Hund oder einem von seinen Veranlagungen her dafür prädestinierten Hund auseinandersetzen muss, gute Tipps, die von den Autorinnen mit eigenen Hunden und im Rahmen ihrer Hundeschulen ausprobiert wurden. Es wird aufgezeigt, warum Hunde jagen, wie man ihre Jagdabsichten erkennen kann und mit welchen Trainingsübungen man seinen Hund besser kontrollieren kann. Auch Jäger, die ja nun auch ein Interesse daran haben sollten, ihren Hund nur kontrollierbar jagen zu lassen, finden hier sicherlich Trainingsanregungen, obwohl sie nicht explizit von den Autorinnen als Zielgruppe definiert sind. Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch dazu anregt, sich sehr reflektiert mit dem Training auseinanderzusetzen: so soll der Besitzer z.B. zunächst in einer Generalisierungstabelle eintragen, wann der Hund abgelenkt ist, auf welche Belohnungen er besonders gut reagiert und all diese Dinge bewusst ins Training einfließen lassen. Weitere Pluspunkte: es wird auf der Basis positiver Verstärkung gearbeitet (Clicker) und der Erregungszustand des Hundes wird in Übungen und bei der Belohnung mit berücksichtigt; alternative Beschäftigungsmöglichkeiten, weiterführende Literatur und Bezugsquellen für Hilfsmittel im Training werden aufgelistet.
Dieses Buch gibt gute Hilfen für die Arbeit allein mit dem Hund, bietet aber sicherlich auch Anregungen für Hundetrainer, die sich in "Jagenden-Hunde-Gruppen" mit diesem Phänomen auseinandersetzen müssen. Insgesamt ein absolut wertvoller Ratgeber!
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sayapo am 28. Mai 2006
Ich kann es gar nicht fassen, als Halter eines Jagdhundmischlings der nie vom Jagen abgehalten wurde von seinem Vorbesitzer und auch von mir, dass ich jetzt wieder entspannt spazieren gehen kann.

In dem Buch sind nicht nur ausführliche Anleitungen, wie man dem Problem "Jagen" sofort entgegen wirkt, sonder auch langzeitwirkungen wie zB die Kontrolle des Jagdimpulses durch gewisse Übungen.

Was ich perönlich sehr motivierend fand waren die kleinen Bemerkungen am Ende der Kapitel die einen zum durchhalten animieren, denn dies ist ein Buch für Menschen, die etwas an ihrem Hund ändern wollen. Es vermittelt auf keinen Fall die These, dass "Alles-von-selbst-geht", sondern sagt klar und deutlich wie schwer es sein kann und wird.

Ich bin froh, dass ich nach zahlreichen Methoden des Abgewöhnens endlich auf Dauer die richtige Methode gefunden habe.

Das wichtigste jedoch ist dabei, nicht nur das Buch lesen, sondern anwenden und sich nicht von Fehlschlägen unterkriegen lassen.

P.s. Wenn es fragen gibt kann man auch direkt die Autorinnen anschreiben, diese beantworten jede Frage gerne und geben ggf Hilfe.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Iris Wenzel am 24. März 2006
Endlich mal ein Hundebuch das man ganz uneingeschränkt empfehlen kann! Ein Buch, das genau erklärt warum ein Hund jagt und wie sich der Mensch da am Besten einmischt. Die Trainingsansätze adressieren nicht nur die Symptome sondern gehen auf die Ursachen zurück und bringen durch sichtbar durchdachte Übungen ganz nebenbei ein besseres Mensch-Hund Verhältnis zustande. Und dies ganz ohne Verwirrung für den Besitzer dank einem sehr flüssigen und unkompliziertem Schreibstil. Toll fand ich auch, dass hier z.B. Stromreizgeräte, die ja oft als die Problemlösung schlechthin angepriesen werden, nicht einfach tabuisiert werden sondern deren Wirkung analysiert wird und somit ganz klar aufgeführt wird warum es auf lange Sicht wirkungsvoller ist anders ans Training heranzugehen. Überhaupt wird hier nichts und niemand verteufelt oder über alle Maßen hochgelobt, sondern das Verhalten des Hundes als genetisch festgelegt akzeptiert und das Thema sachlich in Angriff genommen.
Funktioniert das auch? Dazu möchte ich erwähnen, das meine Hunde nicht (ohne mich) jagen -im Gegenteil, sie haben sogar einen sehr guten Appell am Wild. Wenn ich versuche zu analysieren warum das so ist, dann finde genau die Aspekte wieder, die in diesem Buch als so wichtig hervorgehoben werden -es funktioniert also ganz sicher! Deswegen kann ich dieses Buch nur jedem ans Herz legen der entweder schon ein Jagdproblem hat oder dessen Hund genauso gut allein spazieren gehen könnte weil er eigentlich eh kaum darauf achtet was Herrchen so treibt (ruft, tobt, hinterher rennt oder nur lästigerweise verbissen in der Leine hängt)...
Ich wünschte alle Autoren würden so fundiert und sachlich über Hunde schreiben, man findet wirklich selten so durchdachte Bücher. Eine beachtliche Leistung zu einem vernünftigen Preis (ca. 20€), ich war wirklich positiv überrascht!
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