..aber unterschwellig vielen, vielen anderen hochgelobten Erscheinungen der letzten Monate (Jahre??) ganz klar das Wasser abgräbt. New Yorks most english band schafft es mit ihrer Melange aus Wave, Rock und dunklem Pop nicht nur die Geister der üblichen Verdächtigen zu erwecken, sondern vielmehr schleichen sich Interpol Stück für Stück ins Ohr eines jeden Musikliebhabers und sind sie einmal dort angelangt, entfaltet sich ein gewisser Zauber, den ich kaum beschreiben kann, da die vier so subtil und tricky zu Werke gehen, dass man Ihnen nicht wirklich auf die Schliche kommt.
Wunderschöne Gitarrenläufe, düstere, aber eingängige Vocals und einfach gute Songs sind keine neuen Rezepte, in dieser Perfektion aber selten gehört. Hier ist bestimmt nicht alles der Überhit, aber auch da wirken Interpol immer noch souverän genug um den Vorsprung zu halten, einen Vorsprung, den man sich mit Hitgaranten wie dem Smasher „Slow hands", dem von einem unglaublich schönem Gitarrenlead getragenen „Take u on a cruise" und sich dem langsam aufbauenden Überflieger „Public pervert" scheinbar ganz lässig aus dem Ärmel schüttelt.
Fazit: Doch,...meine Welt hat „Antics" schon ein wenig geändert, weil ich es bisher noch nicht erlebt habe, dass ein Album mit so wenig Druck, sich dennoch ganz leicht in die Ohren und dann in mein Herz boxt.