oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an.
Alle Angebote
Dirty Deals! In den Einkaufswagen
EUR 12,99
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen

Antics

Interpol Audio CD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 13,27 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Nur noch 1 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Lieferung bis Samstag, 26. Juli: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Das schwere Kreuz des zweiten Albums schultern Interpol erstaunlich leicht. So ist Antics ein würdiger Nachfolger des zurecht hochgelobten Debüts Turn On The Bright Lights, dessen roter Faden wieder aufgenommen wird und die bis in die End-Siebziger und Früh-Achtziger reichenden Einflüsse erneut deutlich durchklingen. Nun aber bitte nicht wieder Retro-Rock und New-Wave-Revival brüllen, denn was können die vier studierten Jungs aus dem ewig brodelnden New Yorker Schmelztiegel dafür, dass sie als damals Punk und Wave tobten, noch in den Windeln lagen ? Wie auch Radio 4 oder The Faint haben Interpol den Geist dieser Zeit verinnerlicht und führen dessen Sound mit anderen Mitteln fort. Sehr englisch klingen Interpol dabei wieder, wenn sie - stark infiziert von The Sound, Joy Division oder Chameleons - ihre zehn dunklen Songs spielen. Die stets wie einst The Godfathers elegant gekleideten Männer verstehen es auf Antics vorzüglich, Melodien zu entwickeln, das Tempo zu verschleppen ("A Time To Be So Small", "Next Exit") oder auch anzuziehen ("Evil") und den Gitarren schon lange nicht mehr gehörte Akkorde zu entlocken. Höhepunkt des Albums ist vielleicht "Slow Hands" mit schnellen, trockenen Riffs, die auch Franz Ferdinand nicht besser hinbekommen hätten. Ein Album, das zu den Höhepunkten des dank Radio 4, Franz Ferdinand, Wilco, Modest Mouse oder Liars nicht gerade höhepunktsarmen Jahres 2004 gehört.--Sven Niechziol

kulturnews.de

Jaja, neu ist das alles nicht. Aber wer beim Rock nur Pioniere sucht, hat sowieso nichts verstanden. Interpol reichern die düster dräuenden Gitarrenwände von Bands wie Joy Division mit großen Pop-Gesten an. Schon das Debüt der vier New Yorker zählte 2002 zu den Höhepunkten. Auf "Antics" haben sie wieder zehn Hymnen für Lebensverneiner gesammelt, darunter mit "Evil" den bislang besten Interpol-Song. Aber auch Songs wie "Narc" oder "Slow Hands" schicken Melancholiker auf die Tanzflächen der Indie-Clubs. So sind und bleiben Interpol die beste Rechtfertigung für den Trend zum 80er-Zitat. (cs)
‹  Zurück zur Artikelübersicht