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Produktinformation

  • Audio CD (24. September 2004)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Labels (EMI)
  • ASIN: B0002M1DRA
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de Redaktion

Das schwere Kreuz des zweiten Albums schultern Interpol erstaunlich leicht. So ist Antics ein würdiger Nachfolger des zurecht hochgelobten Debüts Turn On The Bright Lights, dessen roter Faden wieder aufgenommen wird und die bis in die End-Siebziger und Früh-Achtziger reichenden Einflüsse erneut deutlich durchklingen. Nun aber bitte nicht wieder Retro-Rock und New-Wave-Revival brüllen, denn was können die vier studierten Jungs aus dem ewig brodelnden New Yorker Schmelztiegel dafür, dass sie als damals Punk und Wave tobten, noch in den Windeln lagen ? Wie auch Radio 4 oder The Faint haben Interpol den Geist dieser Zeit verinnerlicht und führen dessen Sound mit anderen Mitteln fort. Sehr englisch klingen Interpol dabei wieder, wenn sie - stark infiziert von The Sound, Joy Division oder Chameleons - ihre zehn dunklen Songs spielen. Die stets wie einst The Godfathers elegant gekleideten Männer verstehen es auf Antics vorzüglich, Melodien zu entwickeln, das Tempo zu verschleppen ("A Time To Be So Small", "Next Exit") oder auch anzuziehen ("Evil") und den Gitarren schon lange nicht mehr gehörte Akkorde zu entlocken. Höhepunkt des Albums ist vielleicht "Slow Hands" mit schnellen, trockenen Riffs, die auch Franz Ferdinand nicht besser hinbekommen hätten. Ein Album, das zu den Höhepunkten des dank Radio 4, Franz Ferdinand, Wilco, Modest Mouse oder Liars nicht gerade höhepunktsarmen Jahres 2004 gehört.--Sven Niechziol


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mit Stil und Würde rocken!, 28. September 2004
Von Ein Kunde
Interpol sind zurück, das Warten auf 'Antics' hat sich gelohnt.

Der langersehnte Nachfolger des Erstlingswerks (turn on the bright lights)der vier Anzug tragenden Herren aus New York braucht sich weder vor diesem zu verstecken, noch vor diversen Platten anderer sog. "Retrorocker", ob nun mit einem "the..." im Bandnamen oder nicht.

Und Interpol klingen auf Antics ein wenig anders, auch wenn hier wieder jeder Ton, jede Silbe wie ein maßgeschneiderter Anzug sitzt: Sänger Paul Banks singt ein wenig höher und vielleicht nicht ganz so melancholisch wie auf dem Vorgängeralbum, auch gibt es kein Stück wie "NYC".

Aber wer hätte eine simple Selbst-Kopie erwartet? Interpol bleiben sich treu auf stilsichere, perfekt gespielte Weise.

Der gern gezogene Vergleich zu Joy Division und den Chamelons ist immer noch gegeben, doch haben sie die Amps weiter aufgedreht und sind rockiger und rauher geworden, ohne sich dabei wie einige der "the-..."-Bands in lächerlich antiquierte Rolling Stones-Posen zu werfen.

Diese Scheibe schreit nicht, sie ist nicht vulgär, sondern fordert Respekt: Retro war nie edler, nie großartiger.
Man sollte sie gleich mehrmals hören, und auf keinen Fall nur kurz durchzappen, sie entfaltet ihre wahre Pracht mit einer leichten Verzögerung, eben mit "slow hands" gespielt.
Ein Motto, das gleichsam auch für den zweiten track "evil" gilt:
Nach dem zerbrechlich gehauchten Namen 'Rosemary' wartet man auf die Initialzündung, und dann kommt sie... "tell them now your pleasure set upon slow release"... langsam, aber gewaltig.

5 Sterne für die vielleicht beste Indie-Rock-CD des Jahres!

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gut gelungenes zweites Album!, 4. Dezember 2005
Von Ein Kunde
"Antics" ist ein wirklich gut gelungenes Album für alle, deren Lieblingsmusik dem Alternativ-Rock angehört! Im Vergleich zum ersten Album "Turn on the bright lights" ist "Antics" nicht so rockig und weißt mehr Mood auf. Die bsten Songs sind definitiv C'mere, Evil und Narc und zeigen endlich neue Klänge des Alternativ-Rocks. Vor allem werden die Songs nie langweilig, weil man nach immer wieder erneutem Hören interessantes entdeckt, egal ob man mal entspannen möchte mit Take you on a cruise oder mal richtig abrocken möchte mit Slow Hands oder Evil. Man kann schon gespannt sein auf das nächste Album!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eines der Highlights des Jahres, 18. Dezember 2004
"Hey, hör Dir die mal an, das wird Dir gefallen"... es ist schön, Menschen zu haben, die meinen Musikgeschmack haben, ansonsten wäre ich wohl an diesem tollen Album vorbeigerannt.
Im Prinzip ist es ja nichts Neues, die klassische Rock-Besetzung... 2 Gitarren, Bass, Schlagzeug, hier und da n bissl Synthies. Punkt. Und doch schaffen es Interpol, mit diesen eher konventionellen Mitteln ein Album voller Schönheit und Atmosphäre zu schaffen.
Im speziellen gefällt mir die phantastische Stimme von Sänger Paul Banks, sowie der sehr ausdrucksvolle Bass, der nicht einfach neben den Gitarren poltert, sondern eigene Akzente setzt. Am ehesten kann man das ganze vielleicht noch mit Joy Division vergleichen, denen es ebenfalls gelang, mit konventionellen Mitteln eine unglaubliche Spannung zu erzeugen.
Meine Favoriten sind das traurige "Take you on a cruise", welches die ganze Klasse der Band zeigt, sowie das treibende "Not even jail".
Auffallend zum ersten Album ist, dass das ganze etwas homogener und auch durchaus etwas kommerzieller klingt. Wer das nicht mag, sollte sich lieber den Vorgänger "Turn on the bright lights" besorgen. Alle anderen, die den Schöngeist in der Rockmusik mögen, können hier bedenkenlos zugreifen.
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5.0 von 5 Sternen Wunderbar wie auch Nummer Eins
Meiner Meinung nach passen dei beiden ersten Alben sehr gut zusammen.
Es sind wieder grazile Texte, monologähnlich und von tiefründiger Feinheit mit minimalistischen... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Loop veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Souverän.
Wenn Bands ein gefeiertes Debut hinlegen, ist die Veröffentlichung des Nachfolgers oft eine heikle Angelegenheit. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Januar 2007 von Theleteil

4.0 von 5 Sternen Nicht so überzeugend wie das erste Album
Wer am ersten Album besonders die enigängigen, phantastischen Riffs der etwas schnelleren Stücke schätze, so wie ich, wird diese auf dem zweiten Album längst nicht so dicht gesät... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2007 von Ture Preuss

5.0 von 5 Sternen Bewegend
Ich höre schon richtig lange alles, was in die Rubrik Indie, Underground oder wie auch immer die aktuelle Bezeichnung lauten mag, gepackt wird. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. November 2006 von H. R.

5.0 von 5 Sternen Gitarrenklangteppich...
Rosemary, heaven restores you in life. Was für ein Glück! Als ich Interpol das erste Mal hörte, saß ich im Autozug nach Sylt. War jemand schon mal im Autozug? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. August 2006 von M. Zukunft

5.0 von 5 Sternen besser geht's nicht
Beklemmung. Romantik. Beziehungen. Trennung.
Wer nach diesen vier Schlagwörtern noch nicht auf dem Weg ins nächste Plattengeschäft ist, um sich Interpols aktuelle CD... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Juli 2006 von www.kontrastradio.net

3.0 von 5 Sternen oberes mittelmass
interpols antics hat ne handvoll guter songs. allerdings auch welche die einfach nur da sind damit das album voll ist und nicht als ep verkauft werden muss. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2006 von Tyler Bateman

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interpol hat mit diesem album einen meilenstein im alternative-rock geschäft gesetzt! dieses album ist von vorn bis hinten abwechslungsreich und sehr gut gelungen! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2005 von nooneknows10

5.0 von 5 Sternen Ein Album das nicht die Welt verändert...
..aber unterschwellig vielen, vielen anderen hochgelobten Erscheinungen der letzten Monate (Jahre??) ganz klar das Wasser abgräbt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Mai 2005 von riotsk

5.0 von 5 Sternen das zweite Album der N.Y. baut bewährte Stärken bestens aus
Da mag die Vorzeige-Anzugfraktion mit dem Faible für rätselhafte Songtitel im Interview noch so vehement Einspruch erheben: Substanzielle Veränderungen zum immerhin 400. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. April 2005 von ohfancy.de

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