Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein grandioses Rock-Album!, 13. März 2003
„The time has come, it is quiet clear, our Antichrist is almost here!" Marilyn Manson betritt die Erde in der Gestalt des Antichristen und während er mit seinen blasphemischen Texten Christen weltweit zur Weißglut treibt, erfreuen sich seine Fans an dem dominierend harten Klang dieser Platte und einem Manson in Topform. Er schreit, flucht, krächzt, schimpft - und das fast die ganze Platte über. Das mag vielleicht ein wenig langweilig klingen, aber glauben Sie mir: Trotz der permanent herrschenden, aggressiven Stimmung bietet dieses Album einen gelungenen, und wohlgemerkt auch abwechslungsreichen Mix aus 16 Songs, die bezüglich ihrer Thematik allesamt miteinander verknüpft sind. „Antichrist Superstar" beginnt mit einer bösartigen Kriegserklärung an die Welt („Irresponsible Hate Anthem") und endet mit einer traurigen Ballade, die tief in Mansons verletzliche Gefühlswelt blicken lässt und das Monster als ein schwaches Glied der Gesellschaft widerspiegelt („Man That You Fear"). Eine überraschende Gestalt, die der Reverend hier annimmt, und ebenso überraschend ist auch die Tatsache, dass dieses Lied zu den stärksten auf „Antichrist Superstar" gehört. Die Platte ist wie eine Droge, die sich tief ins Gehirn frisst. Man wird sie nach dem ersten Durchhören nicht so schnell wieder vergessen. Entweder bleibt einem ein besonders gut gelungenes Gitarrenriff im Kopf, eine von Manson gesungene/geschriene/gequengelte Textpassage oder einfach nur eine ganz bestimmte Melodie, die die ganze Platte über meistens durch die Drums angetrieben wird. Wie gesagt, an Abwechslung mangelt es hier nicht: Wer besonders aggressive Klänge mag, wird sich für „Little Horn" und „1996" begeistern, wer Mansons Leid hautnah miterleben möchte, der schalte doch einfach „Tourniquet" oder „Minute Of Decay" an. Doch lieber etwas ruhigeres? Dann bitte „Man That You Fear". Was, Sie wollen eher etwas gruseligeres? Bitteschön, hier ist „Cryptorchid". Wer sich für gesellschaftskritische Lyrics begeistert, wird hier ebenso fündig, siehe „The Beautiful People" und wer auf der Suche nach ironischen Elementen ist, wird bei „Mister Superstar" fündig. Im Vergleich zu den Vorgängeralben „Portrait Of An American Family" und „Smells Like Children" ist „Antichrist Superstar" viel härter und vor allem innovativer ausgefallen. Letzteres begründen viele damit, dass „Nine Inch Nails"- Kopf Trent Reznor seine Finger im Spiel hatte und die Platte produzierte. Letztlich bleibt aber festzuhalten, dass sich die Band Marilyn Manson enorm gesteigert hat und die Vorgängeralben qualitativ weit hinter sich gelassen hat. Und seien wir doch ehrlich: Ist es nicht egal, wem wir dieses geniale Album zu verdanken haben, ob Mr. Reznor oder Mr. Manson? Doch, das ist es, denn wenn eine solch düstere und grandiose Rockperle das Ergebnis ist, dann sind derartige Diskussionen völlig nebensächlich. Musik an, hinsetzen, Schnauze halten - und sich einfach der Musik hingeben... Anspieltipps: „Tourniquet", „Minute Of Decay", „Man That You Fear"
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Und es wächst und wächst..., 6. Februar 2007
...nämlich das Niveau, das mit dem Debütalbum Potrait of an American Family bereits Hunderttausende überzeugt hat. Doch wenn man erwartungsvoll und doch mit etwas zurückhaltendem Enthusiasmus den CD Player einschaltet, wird man plötzlich von Irresponsible Hate Anthem beinahe umgeworfen. Fetter, brutaler Sound, einfach zum Schreien gut. Dann, kaum erholt von dieser ersten Sensation, gleich der nächste Hammer in Form vom wohl bekannten The Beautiful People, einfach nur bombastisch, und so geht das die ganze Platte hindurch, mit hitverdächtigen Melodien, gemeinen und brutalen Texten, herrlich düsteren Geräuschkulissen und natürlich Metal vom Feinsten. Eine fast hundert Prozentige Steigerung zum Debütalbum brachte Manson schon damals Begeisterung vieler Millionen fanatischer Fans und wurde sein erster großer Durchbruch. Eine LP, absolut stellvertretend für seinen Stil: brutal, düster, hart - einfach nur großes Kino von der Schockmetalband Number One!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das geilste,was es von MM gibt!, 17. Juli 2004
Wie schon in der Überschrift zu sehen ist,bin ich der Meinung,das AcS das beste ist,was es je von Manson zu hören gab (und höchstwahrscheinlich auch immer sein wird) Diese Atmosphäre auf diesem Album ist unbeschreiblich,auch wenn sie sich erst mit der Zeit völlig entfaltet! Soll heißen: Beim ersten Durchhören wird man wahrscheinlich denken: Aha,was war das jetzt? Eben weil das Album halt nicht einfach sofort zugängig ist,aber wenn man ihm etwas Zeit gibt,entfaltet sich diese einzigartig kalte,dennoch irgendwie verspielte,illusionäre und so weit von der Welt entfernte Atmosphäre,und das ist genau das,was ich an diesem Album so liebe! Ganz besonders drücken dies Lieder wie Tourniquet,Man that you fear,und das kleine,aber feine Cryptorchid aus! Überhaupt ist Cryptorchid für mich ein riesiges Highlight auf dieser Platte,wenn es auch oft vergessen wird (wahrscheinlich weil es eben nicht laut und brutal ist,sondernd einfach ein beklemmendes,weltfremdes Gefühl verbreitet) Mein Lieblingssong (auf dieser Platte und eigentlich auch allgemein von Marilyn Manson) ist The Beautiful People,welches den ganzen Hass,wenn auch in ironischer bis sarkastischer Form auf "die schönen Leute" zum Ausdruck bringt.Dieser Song spricht mir,und wahrscheinlich vielen,aus der Seele! Richtig laut,roh,brutal,geil kommen Little Horn,Irresponsible Hate Anthem,1996 und The Reflecting God daher! Ein seltsames Lied ist Wormboy,bei dem ich mich frage,was das überhaupt zu bedeuten haben sollte,weil ich es einfach belustigend finde,und weil es einfach garnicht auf diese CD passt.Kinderfeld ist ebenso ein Lied,das man ruhig hätte weglassen können. Ansonsten ist diese Platte richtig für schlaflose,dunkle Gewitternächte (ganz super,ehrlich,einfach mal ausprobieren!),langweilige Bus und Zugfahrten (Da sehr abwechslungsreich),zum Entspannen (ich hör das echt gern zum relaxen oder gar zum Einschlafen,nicht weil es langweilig ist,sondernd gerade wegen der Nachdenklichkeit,die die Lieder streckenweise verbreiten),ach eigentlich passt es immer! Ach ja,vielleicht für Manson "Einsteiger",die nur die neuen Sachen wie Mobscene und This is the new *hit kennen vielleicht nicht gerade geignet,da es schon ziemlich anders ist (besser,anspruchsvoller,unkommerzieller...)
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