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Antichrist
 
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Antichrist

15. Dezember 2009 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 15. Dezember 2009
  • Label: Earache Records Ltd
  • Copyright: (p) Earache Records Ltd
  • Gesamtlänge: 41:04
  • Genres:
  • ASIN: B00DMYY516
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Von Sascha Hennenberger TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER on 19. Januar 2011
Format: Audio CD
Die Erwartung auf das neue AKERCOCKE Album war selbstverständlich sehr groß, nachdem man vor anderthalb Jahren mit "Words that go unspoken, Deeds that go undone" ein absolutes Pflichtalbum in Sachen Extreme Metal veröffentlichte. Doch sollte man das toppen können? Die frage lässt sich nur schwer beantworten, denn auch wenn "Antichrist" unverkennbar nach AKERCOCKE klingt, so ist es doch anders. Irgendwie noch dunkler, düsterer, verstörender (hört euch nur mal das geniale "The Promise" an!), satanischer, böser, vornehmer, verwirrter, avantgardistischer... als alles was sie jemals zuvor veröffentlichten. Natürlich liegt der Hauptaugenmerk auf Death Metal, aber dennoch: Für puristische Fans von Bands wie ENTOMBED, UNLEASHED, SIX FEET UNDER oder OBITUARY ist die Musik auf "Antichrist" gewiss nichts. Da würden sich eher Referenzen wie ATHEIST, DEATH, CYNIC, BEHEMOTH oder MORBID ANGEL eignen, wobei auch hier wiederum einige Aspekte nicht abgedeckt wurden, die sich wiederum aus anderen Genres erschließen. So gibt es in "Distant Fires Reflect the Eyes of Satan" sogar Klänge aus dem nahen Osten, welche in Verbindung mit den Tschemben schon fast etwas extatisches besitzt. Als besondere Anspieltipps möchte ich euch unbedingt den mega brachialen Opener "Summon the Antichrist", das sehr eingängige "Axiom", das verstörende "The Promise" (sehr geile Atmosphäre!), sowie das verdammt abwechslungsreiche "The Dark inside", das Genres von Death & Thrash Metal, Indie Rock, Doom bis hin zu Industrial komplett abdeckt (!!) ans Herz legen. Ach ja, schaut zu, dass ihr das limitierte Digipak in die Hände bekommt, da hier mit "Chapel of Ghouls" (MORBID ANGEL) und "Leprosy" (DEATH) zwei sehr coole Coversongs als Bonus mit draufgepackt wurden!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von shadowsix on 16. Juli 2007
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Mit Antichrist haben Akercocke eine würdigen Nachfolger von "Words that go unspoken, deeds that go undone", vorgelegt. Für diese Rezension habe ich mir bewusst einige Wochen Zeit gelassen, weil die erste spontane Reaktion eher Unverständis war. In der Bandhistorie könnte man dieses Album irgendwo zwischen "Chronozon" und dem letzten Erfolgsalbum ansiedeln. Wie die Vorgängeralben vor "Words that go..." ist diese Platte eine Willenserklärung und ein sprödes Stück eigener Weltsicht. Antichrist ist trotz des abgelutschten Themas eine überdurchnittliche CD. Aber vor allem ist Antichrist tiefster und schwärzester Underground. Nachdem man die Kohle für die kommenden Projekte gescheffelt hat, wird hier wieder hemmungslos unkommerziell nach vorn geprügelt. Mit dem Brennglas wird die Zuhörerschaft fokussiert, die rituellen Satanismus in Verbindung mit komplizierten Genre Zitaten erquickend und labend findet. Für den Durchschnittshörer dürfte das ziemlich anstrengend sein. Und so landet diese CD nur in den wirklich dunklen Momenten meines Lebens im CD-Player. Das einzige was mich wirklich stört, ist die bisweilen arg rumpelige Produktion. Wer's mag. Es ist halt Lärm für die gebildete Basis...
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von StuKa-Kommandant on 21. Juni 2007
Format: Audio CD
Neue Schublade im Metalbereich gefällig? Bitte schön: Bunt Metal!

"Antichrist", der nach "Rape Of The Bastard Nazarene (1999)", "The Goat Of Mendes (2001)", "Choronzon" (2003) und "Words That Go Unspoken, Deeds That Go Undone" (2005) fünfte Longplayer von AKERCOCKE zeigt auf, wie unglaublich tief, melancholisch, dunkel und schwerfällig-schleppend einem 41:05 Minuten vorkommen.

Den Briten eilte bereits mit allen vorgenanten - vor allem aber mit ihrem letzten Output - ein exzellenter Ruf voraus. Wenn auch nur in einem kleinen, überschaubaren Kreise, doch war bereits klar geworden, dass die Londoner für hochklassigen Stoff im Spannungsfeld zwischen Black & Death-Metal, Progressivität, folkloristischen Einflüssen und akustischen Elementen stehen.

Erhabener Klargesang, bitteres Keifen, beschwörendes Flüstern... alleine schon der Gesang versprüht Extraklasse, ebenso das traumwandlerisch sichere Zusammenspiel der Instrumentalisten.

Extrem ausgefeilte Riffs, monströse Bassläufe, unglaublich komplexes Power-Drumming - egal aus welcher Richtung man sich AKERCOCKE auch nähert, ihre Songs sind absolut zeit- und fehlerlos, wenngleich ich vorausschicken muss, dass hier die Eingängigkeit und Hit-Dichte des Vorgängers nicht (ganz) erreicht wird. Doch für die Teilnahme an der Champions-League reicht es auch diesmal... und zwar locker!
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