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Anti Freud: Die Psychoanalyse wird entzaubert
 
 
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Anti Freud: Die Psychoanalyse wird entzaubert [Gebundene Ausgabe]

Michel Onfray , Stephanie Singh
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Vorwort des Autors: Jetzt reinlesen! [189kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
  • Verlag: Albrecht Knaus Verlag (11. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3813504085
  • ISBN-13: 978-3813504088
  • Originaltitel: Le crépuscule d'une idole
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 148.932 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Michel Onfray rechnet wortgewaltig mit Freud ab.” (Der Spiegel )

„Onfray spricht aus, was sonst keiner wagt: Der Kaiser ist nackt.” (Der Tagesspiegel )

„Onfrays Auseinandersetzung mit Freud ist wie eine Reise durch eine psychoanalytische Welt, die auf brutalste Weise entidealisert wird. (…) Deshalb war das Buch von Michel Onfray überfällig.“ (Tages-Anzeiger )

Kurzbeschreibung

Eine Brandschrift gegen Freud

Verdrängung, Sublimierung der Triebe, Ödipuskomplex, der ganze Freud: Einer Religion gleich hat seine Psychoanalyse unsere Kultur verführt. Michel Onfray, der große radikale unter den Denkern der Gegenwart, führt Freud als Schamanen und mächtigen Guru vor und entlarvt dessen Vermächtnis als »großartiges Märchen« und kollektive Wahnvorstellung, der alle erliegen.

Freuds Doktrin vom Unbewussten und von den körperlichen Bedürfnissen (vulgo: den Trieben) hat eine ganze Zivilisation verführt. Kein gesellschaftliches Thema kann ohne Psychologisierung auskommen, nur zu gern bietet sich die Psychoanalyse als »wissenschaftliche« Erklärung an. Doch weder dachte Freud wissenschaftlich, noch heilte er, noch befreite er die Sexualität, so der französische Philosoph Michel Onfray. In einer furios geschriebenen »Gegenbiographie«, die in Frankreich einen Skandal auslöste und zum Nr.-1-Bestseller wurde, entzaubert Onfray die Psychoanalyse als das autobiographische Abenteuer eines einzelnen Mannes, der seine Bedürfnisse zur wissenschaftlichen Grundlage machte. Er demontiert den Freudismus als schamanisches Vermächtnis eines reaktionären Frauenhassers und postmodernen Hexenmeisters aus Wien.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der französische Philosoph Onfray, der eine Volksuniversität betreibt, hat nun den ganzen Freud gelesen ' bis auf jene Dokumente, die noch immer unter Verschluss gehalten werden ' und kommt, grob gesagt, zu dem Schluss, dass Freuds Lehre viel über Freud selbst und wenig über die anderen aussagt.
Freud, schreibt Onfray, hatte einen Ödipus-Komplex und ein inzestuöses Verhältnis zumindest zu seiner Tochter Anna. Die Psychotherapie sei keine Wissenschaft, Freud habe sie nicht ganz alleine 'erfunden' (sondern viel von seinen Vorbildern übernommen, ohne dies zuzugeben), er habe seine PatientInnen nicht geheilt und auch sonst alles beschönigt und geleugnet, was seinem Image hätte schaden können.
Onfray erklärt den ein Jahrhundert andauernden Erfolg Freuds damit, dass Freud der Erste war, 'der den Sex in das abendländischen Denken integriert' habe. Dass er die Psychoanalyse 'generalstabsmäßig organisiert' und eine 'hierarchische und pyramidale Organisationsstruktur seiner Schüler' gefördert habe. Dass die Psychotherapie eigentlich eine Religion sei und 'wie eine Ersatzmetaphysik in einer Welt ohne Metaphysik' funktioniere. Und dass der verstoßene Schüler Reich die Psychotherapie mit Marxismus verbunden und sie so für die revolutionär gesinnte Jugend der 1970er-Jahre interessant gemacht habe.
Im Gegensatz zu Freud behauptet Onfray allerdings nicht, er sei der alleinige Urheber seiner Ideen. Er verweist zum Beispiel auf das 2005 erschienene Buch 'Livre noir de la psychanalyse', in dem Freud ebenfalls als Lügner, Fälscher, Plagiator, Vertuscher und Propagandist beschrieben wird.
Onfray Buch wird man, wenn man wie ich Freuds Lehre kritisch oder ungläubig gegenübersteht, anfänglich mit Vergnügen lesen. Bald jedoch wird sich eine immer größer werdende Skepsis einschleichen. ' Soll denn wirklich alles an der Psychotherapie falsch und schlecht sein? Sollte es Freud und seinen NachfolgerInnen tatsächlich gelungen sein, einen unfähigen Pfuscher zu einem bedeutenden Wissenschaftler hochzustilisieren? Und beinahe 100 Jahre lang ist das bisher niemandem aufgefallen?
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Nichts war wohl innerhalb der Psychologie so durchschlagend wie die Psychoanalyse nach Freud. Hier wurde das Unterste zu Oberst gekehrt, in allen Winkeln nach Verstecken gesucht und jedes Geheimnis des Menschen entzaubert. Doch was Verdrängung, die menschlichen Triebe und die vielfältigen Komplexe dem Menschen gebracht haben, ist zwiespältig. Ihre ans Tageslicht gezerrte Wirklichkeit schien weitere Chimären zu gebären und wie es so oft vorkommt wurden die Probleme mit jedem niedergelassenen Psychoanalytikers nicht weniger sondern mehr. Das Buch ANTI FREUD von Michel Onfray widmet sich diesem Thema mit Hingabe aber unter der Prämisse das alles was wahr schien - nur Wahnvorstellung und zudem sogar Betrug gewesen sei und Freud selbst einem großen Märchen aufgesessen ist, dem der eigenen manipulierten Basis. Ob dem so ist will dieses Buch aufzeigen, damit dürfte mit viel Diskussionsstoff gerechnet werden aber bitte keine Debatten führen, die sind nämlich langweilig und davon haben wir in der Politik schon genug.

Ein echter Hammer dieses Buch und es ist nicht ohne Grund wochenlang auf Platz Eins der Bestsellerlisten in Frankreich gewesen. Zudem reißt es Löcher in das Denkmal einer Persönlichkeit von Weltrang - Sigmund Freud entzaubert, Sigmund Freud zerstört, der Meister der Psychoanalyse ein manipulativer und zutiefst gestörter Mensch?

Der Autor Michel Onfray war jahrelang ein glühender Anhänger Freuds, doch nun scheint es zu Ende zu sein mit der Anhängerschaft, auf 540 Seiten demontiert er so gründlich sein Vorbild das man Psychoanalytiker und Philosoph sein muss, um alles zu verstehen und begreifen zu können.

Hier liegt auch das Problem dieser Buchkritik, ich empfinde das Buch als zwar äußerst interessant, doch ich kann nicht alle Argumente die der Autor in ANTI FREUD ins Felde führt nachprüfen. Allein auf den ersten 60 Seiten führt er Dinge ins Feld, zum Beispiel zu Nietzsche und seinem Nachlass, verwaltet von einer anscheinend manipulativen Schwester, die dem Betrug nahe sind, wer soll das mal soeben nachweisen?

Hier werden Dinge aufs Tapet gebracht die, wenn sie wahr sind, sowohl die Psychoanalyse schwer schädigen als auch das Bild zu Nietzsche nachhaltig verändern werden - so ein Buch wie es Michel Onfray geschrieben hat gibt es nur selten - der ANTI FREUD ist mehr als nur ein Buch gegen Freud - es ist in der Tat eine donnernde Anklage wie LE FIGARO schreibt.

Das Buch ist damit schon alleine ein echter Hammer und aus dem Philosophiekursen der Universitäten und bei Psychologen nicht mehr wegzudenken - es wird auch in Deutschland eine Welle der Entrüstung, der Nachforschung und Aufarbeitung in Gang setzen - eine echte Auseinandersetzung mit diesem Buch kann aber nur in detaiertem Quellenstudium erfolgen, in klarer Kenntnis der gesamten Sachlage und unter Berücksichtigung der aktuellen Forschungsstände zu Nietzsche und Freud.

Doch selbst wenn sich nur die Hälfte des Materials von Michel Onfray als wahr erweist - verändert das Buch ANTI FREUD die universitäre Landschaft in Deutschland nachhaltig und dauerhaft.

Ein zutiefst erschütterndes Buch das sogar an den politischen Grundfesten der jüngsten deutschen Vergangenheit rüttelt - wer geglaubt hat alles zu wissen könnte einem dramatischen Irrtum erlegen sein.

Absolute Spitzenklasse - ein Buch das die Welt verändern wird!

Sehr empfehlenswert!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Endlich! 30. September 2011
Von bluebell
Michel Onfray sei Dank für dieses Buch, denn es wird zukünftig viele Menschen von Freuds verqueren Ansichten erlösen. Freud hat mit seiner Psychoanalyse der Menschheit eine Art Seelenkrebs verpasst, der sich rasend verbreitet hat und Onfray hat das Heilmittel gefunden.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Recht nützlich
Onfray bringt zwar keine neuen Tatsachen, stellt aber die Legendenbildung Freuds und seiner Anhänger recht umfassend dar. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Theodor Ickler veröffentlicht
Lesenswert
...nicht so gut wie Zimmers "Tiefenschwindel", aber lesenswert. Die hassgeladenen Kritiken zu dem Buch sprechen aber wieder Bände. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Links veröffentlicht
Ich hatte mir mehr erhofft
Der reißerische Titel kann leider nicht ganz halten, was er verspricht. Viele Dinge werden nur angedeutet, und darüberhinaus wird gebetsmühlenartig wiederholt, dass... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von ManicReader veröffentlicht
Freud psycho(bio)graphisch entzaubert ? Gründliche Kritik der...
Zu Michel Onfrays "Anti-Freud"

I

Freud bzw. die originär mit seinem Namen verbundene psychoanalytische Weltananschauung ist kein "toter Hund". Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Rubesco veröffentlicht
Man kanns auch übertreiben...
"Was neu ist, ist nicht wahr, und was wahr ist, ist nicht neu" - so hatte Eysenck die Psychonalyse einst kritisiert - und irgendwie kommt man bei Onfrays Buch in Versuchung diese... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Jan K. veröffentlicht
Freud - die Person hinter der "Wissenschaft" Psychoanalyse
Onfray, bekannt durch seine scharfe Religionskritik, nimmt sich hier die Psychoanalyse Freuds vor, die ähnlich wie viele Religionen ein ideologisches Konstrukt mit nicht... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von nordlicht-kiel veröffentlicht
Kind mit dem Bade ausgeschüttet
Lassen Sie uns ein kleines Gedankenexperiment durchführen: Stellen Sie sich vor, der Autor hätte nicht über Freuds Psychoanalyse, sondern über Carl Benz'... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Dr. T. Schmidt-Branden veröffentlicht
Freud als Scharlatan?
Schon das Titelbild des Buches zeigt die Richtung auf, die Onfray konsequent im Buch durchhält. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von M. Lehmann-Pape veröffentlicht
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