Gebraucht kaufen
Gebraucht - Gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 18,00

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Anthroposophie und Kirche: Erfahrungen eines Grenzgängers
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Anthroposophie und Kirche: Erfahrungen eines Grenzgängers [Gebundene Ausgabe]

Martin Kriele
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Hinweise und Aktionen

  • Tipp für Studenten
    Ein Jahr Prime kostenlos und einen 20% erhöhten Eintauschwert auf Trade-In erhalten alle Studenten die bei Amazon Student angemeldet sind.

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 300 Seiten
  • Verlag: Verlag Herder; Auflage: 1 (14. Februar 1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3451239671
  • ISBN-13: 978-3451239670
  • Größe und/oder Gewicht: 20,3 x 12,9 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 724.275 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Martin Kriele
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Martin Kriele auf Amazon

Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Anthroposophie

und Kirche

Martin Krieles Erfahrungen

Als Schüler fiel er McCloy, dem Hochkommissar der amerikanischen Besatzung in Deutschland, durch sein Plädoyer für eine Westintegration Deutschlands auf, als Professor für Öffentliches Recht unterstützte er Willy Brandts Entspannungspolitik mit einem verfassungsrechtlichen Gutachten, bei den Linken machte er sich vor allem durch seine vor Ort eingeholten Erkundigungen über die Menschenrechtsverletzungen der Sandinisten in Nicaragua unbeliebt. Nun sind die Energie und der konsequente Grenzgang des leidenschaftlichen Antikommunisten und konservativen Antietatisten Martin Kriele, der philosophisch vom Kreis um Joachim Ritter geprägt wurde, in einem Rechenschaftsbericht über die religiöse Seite seines bisherigen Lebensweges zu bestaunen.

Väterlicherseits entstammt er einer bis in die Reformationszeit zurückreichenden Ahnenkette evangelischer Pfarrer, aber das «entchristlichte» Milieu seiner Kindheit habe ihn in religiöser Hinsicht so wenig befriedigt wie die zwischen Selbstaufgabe und Paradox schwankende protestantische Theologie. Erst die Esoterik Rudolf Steiners eröffnete ihm Möglichkeiten, das christliche Glaubensbekenntnis in seinem ganzen spirituellen Gehalt zu übernehmen und in der liturgischen und sakramentalen Praxis der katholischen Kirche zu leben.

Damit geriet er auch hier zwischen die Fronten: auf katholischer Seite erntete er überwiegend tolerante Verwunderung über seine «unaufgeklärte» Gläubigkeit, bei vielen Anthroposophen stiess er auf offene Ablehnung. Letztere glaubten, sich die Berufung auf Steiners überlegen zeitgemässe Erkenntniskräfte gegenüber der angeblichen blossen Autoritätsgläubigkeit von Kirchenchristen zugute halten zu können, ohne selbst über viel mehr zu verfügen als die – für Kriele durchaus anerkennenswürdige – Autorität und Glaubwürdigkeit Steiners. Kriele blieb gleichwohl 35 Jahre lang Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft, warb für ein freiheitliches Rechtsstaatsverständnis und leistete der anthroposophischen Arbeit (z. B. auf dem Gebiet des deutschen Arzneimittelrechts) wichtige Dienste.

Die Kontroversen spitzten sich aber zu und zeitigten einen anhaltenden Austausch von Kampfschriften und Gegendarstellungen, als er (z. T. gemeinsam mit R. Spaemann und H. U. von Balthasar) die Schriften eines ehemals anthroposophischen, zum Katholizismus konvertierten Autors edierte, der ihm als «grosser Eingeweihter» im Sinne der christlichen Esoterik glaubwürdig erschien: Valentin Tomberg. Das resignierte Fazit seiner zum Austritt führenden Erfahrungen: Gerade die Anthroposophie, die in ihrem Gründer den Anschluss an den Strom christlich-esoterischen Wissens hergestellt habe, zeige sich im Prozess der Kanonisierung als unfähig, das von Steiner prognostizierte «Weiterströmen» zu akzeptieren oder auch nur zu beurteilen. Der von Steiner empfohlene meditative Schulungsweg bilde mithin zu Fähigkeiten aus, deren Anwendung von seinen Erbwaltern gefürchtet werde. Die katholische Kirche hingegen, glaubt Kriele, habe die nötige Erfahrung bei der Beurteilung und Akzeptanz esoterischer Inspirationen.

Sein Bericht vereint Offenheit und Respekt mit temperamentvollem Eifer; der entschlossene Blick auf das Gute beider Seiten führt nur gelegentlich zu apologetischen Beschönigungen. Krieles eigentliche Stärke sind die klare, den geschulten Juristen verratende Argumentation – «Prämisse ist Prämisse»! – und eine Sprache, die transparente Stellungnahmen begünstigt. Angenehm macht sich etwa bemerkbar, dass er zwischen dem Mangel an Beweisen für eine Behauptung und dem Beweis des Gegenteils zu unterscheiden weiss und die genretypischen nebulösen Andeutungen meidet. Wer Krieles Weg nicht mitvollziehen kann, wird zumindest darüber ins Bild gesetzt, warum er etwa den Reinkarnationsgedanken für christlich und den Gnostizismusvorwurf für unberechtigt hält oder glaubt, dass das kirchliche Lehramt für einen Anhänger der «Philosophie der Freiheit» zumutbar sei.

Brigitte Hilmer

Kurzbeschreibung

Martin Kriele beschreibt in diesem Buch seine eigene Konversionsgeschichte. Er zeigt, wie über den Weg der Anthroposophie der christliche Glaube in einem materialistisch geprägten Milieu entdeckt, entfaltet und gelebt werden kann. Mit Nachdruck verweist er auf zahlreiche Verbindungslinien zwischen beiden Lebens- und Glaubensauffassungen. Sein Ziel ist es, christliches und anthroposophisches Denken miteinander zu verbinden und einen fruchtbaren Dialog ins Leben zu rufen.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags

 (Was ist das?)
Bei einem Tag handelt es sich um ein Schlagwort, das zum Produkt passt.
Tags erleichtern allen Kunden die Suche und die Sortierung ihrer Lieblingsprodukte.
 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Es geht in erster Linie um die Gründe, aus denen sich der Autor über die Anthroposophie Rudolf Steiners für den Eintritt in die katholische Kirche entscheidet. Darüber hinaus ist das Buch ein starkes Playdoyer für die Vereinbarkeit von katholischer/christlicher Lehre und esoterischem Christentum. Ich habe niemals zuvor ein Buch gelesen, dass mit dieser Thematik so sachlich umgeht und echte Argumente statt Polemik liefert. Sehr hilfreich für alle, die dieses Thema beschäftigt. Außerdem macht das Buch Lust, sich mit den Schriften des dort ausführlich erwähnten Valentin Tombergs zu beschäftigen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Es handelt sich um ein sehr beeindruckendes Werk eines Grenzgängers zwischen den beiden schwer vereinzubarenden Welten der Anthroposophie einerseits und der katholischen Kirche andererseits. Der Autor berichtet von seinen Erfahrungen und besticht dabei durch seine Offenheit und Wahrhaftigkeit. Ich kann das Buch allen katholischen Christen, aber auch allen Anthroposophen nur wärmstens empfehlen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Grenzgänger-doppelt 7. März 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Zwei Grenzgänge sind in dem Buch vereint: Der Rationalist als Rechtswissenschaftler versus der Glaubende und zweitens der Antroposoph, der zu einem sehr speziellen Katholizismus gelangt.
Der erste Spagat ist der interessantere. Engelsbotschaften könnte der Rationalist wie der Teufel das Weihwasser fürchten. Nicht so Kriele. Er hat das Instrument der Vernunft im Übermass, das schliesst nach seinem Verständnis nicht aus, dass es weitere Dimensionen jenseits der menschlichen Sphäre gibt. Diese doppelte Verankerung war ihm offensichtlich immer wichtig, Verankerung im Glauben und in der Vernunft. Glaubensemanationen werden nicht geleugnet, aber an der Elle der Vernunft gemessen, um Unterscheidungen zwischen Offenbarung und beliebiger Spiritualität treffen zu können. Kriele schildert in diesem Buch seinen langen Weg bis zu diesem Punkt. Es ist weniger eine Biographie als die Geschichte einer geistigen Entwicklung. Sehr interessante Lektüre.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar