Kurzbeschreibung
George Gershwins Werke für Klavier und Orchester in selten gehörten Fassungen zu vier Händen auf einer CD. Rhythmische Präzision, feinste Klangnuancen und feurige Spontanität gehören zu den Stärken dieser leidenschaftlichen Einspielung, die mit der Rhapsody in Blue, der Fantasy on Themes from Porgy and Bess und dem Concerto in F mit die schönsten und aufregendsten Stücke des amerikanischen Komponisten versammelt.
Biographie der Mitwirkenden
1974 gewannen Anthony und Joseph Paratore, das amerikanische Bruderpaar italienischer Herkunft, den ersten Preis beim ARD-Wettbewerb in München - der echte Ritterschlag aber kam nach dem anschließenden Konzert im Cuvilliés-Theater: In einem überschwenglichen Artikel in der Süddeutschen Zeitung lobte der große alte Mann der deutschen Klassikkritik, Professor Joachim Kaiser, die Brüder wie folgt: "Wenn die beiden beginnen, fängt Übereinstimmungshexerei an. Dass es so etwas überhaupt gibt, eine so selbstverständliche, vollkommene Gleichheit des Phrasierens, Atmens, Trillerns, Mit- und Durch- und Übereinanderspielens...". Ähnlich überschlägt sich die Kritik bei eigentlich jedem Konzert der Paratores - vor allem, wenn sie Gershwin spielen . Begonnen haben Anthony und Joseph Paratore ihre Karriere(n) zunächst unabhängig voneinander. Während ihrer Ausbildung an der New Yorker Juilliard School trat Joseph bereits mit dem Boston Symphony Orchestra auf und Anthony tourte durch Südamerika. 1973 schlossen sie sich auf Anraten ihrer Lehrerin Rosina Lhevinne, die selbst mit ihrem Mann Josef bis zu dessen Tod ein berühmtes Klavierduo gebildet hatte, zusammen.