Sowohl der Schreibstil als auch die Rezepte besitzen diesen burschikos-deftigen Stil, den man von Anthony Bourdain erwartet. Die Gerichte haben zwar nicht die gezirkelte Finesse eines Thomas Keller (Bouchon), sind deshalb aber auch - ohne qualitative Einbußen - näher an der schlichten französischen Bistroküche (um die es im "Les Halles"/NY ja geht). Alle wesentlichen Bistroklassiker - wie "Boeuf bourguignon", "Coq au vin", Bouillabaisse" oder "Cassoulet" sind genau so vertreten wie Tips und eine exakte Anleitung für selbstgemachte Pommes Frites oder "Crème brûlée".
Fazit: Wer auf der Suche nach einem guten Kochbuch über die französische Bistroküche ist, kann aufhören zu suchen. Gekonnte Rezepte die auch noch Spass machen zu lesen...