Produktinformation
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Von knallharten Death- und Thrash-Metal-Hämmern, die immer wieder an Michaels Ex-Band Carcass respektive an Kreator erinnern über typisch schwedisches Melodic-Death-Gebretter bis hin zu atmosphärisch-melancholischen Parts und eingängigen, im besten Sinn fast schon poppigen Refrains ist hier alles vertreten, was das anspruchsvolle Metallerherz begehrt. Dazwischen immer wieder fantastische Gitarrensoli, die so manchen Nachwuchsgitarristen ob ihrer Klasse an den Rand der Verzweiflung treiben dürften. Das alles wäre jedoch ohne den megabrutalen, dabei aber stets auch variablen und sehr akzentuierten Gesang von Angela nur die Hälfte wert. Diese Frau hat der Band den nötigen Punch verpasst, um aus einer sehr guten eine echte Klasseband zu machen. --Andreas Stappert
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"Anthems of Rebellion" bietet kraftvollen und dennoch sehr melodischen Death Metal, der es sich gelegentlich auch zutraut und die Grenzen des Genres übertritt. Dann nämlich werden Pianos, Streicher und Flötentöne mit in das tighte Soundgewand des Albums gepackt, was die Scheibe nicht nur auflockert, sondern den Songs auch einen gewissen Wiedererkennungswert gibt, den man im Death Metal oftmals vermisst. Addiert man dazu noch die tollen Gitarrenduelle der beiden Amott-Brüder, hat man im Resultat eine Scheibe, die auch beim fünfzehnten Durchlauf noch neue Nuancen und Details offenbart und so schnell sicher nicht langweilig wird.
Wäre man jetzt gemein, könnte man sagen, dass die zierliche Angela Gossow ein wenig zu flachbrüstig klingt um wirklich als Death Metal-Shouterin zu überzeugen. Ein Punkt, den man nicht wirklich wiederlegen kann. Im Gegenzug dafür klingt ihr heiseres Gekrächze aber auch unglaublich fies, was bei einem voluminöseren Gesang nicht unbedingt gegeben wäre.
Ausserdem könnte man anmerken, dass man während des ganzen Albums Einflüsse von Bands wie "Slayer" und "Morbid Angel", gleichzeitig aber auch von "Iron Maiden" oder den Dänen von "Mercyful Fate" heraushört... Nun ja, mir persönlich haben diese beiden Mankos zu keiner Sekunde den großen Hörspaß an "Anthems of Rebellion" verdorben!
Anmerkungen zur Bonus-DVD:
Die DVD bietet leider NUR Ton, was etwas komisch wirkt. Zumindest ein rudimentäres DVD-Menü zur Auswahl der einzelnen Titel hätte man schon basteln können. An der Qualität der einzelnen Tracks gibt es jedenfalls nicht viel auszusetzen. Sowohl die drei Live-Songs im Stereo-Format, als auch die drei Dolby Digital 5.1-Remixes der aktuellen Songs knallen bei entsprechendem Equipment ordentlich aus den Boxen und machen keine Gefangenen!
Wer mit melodischem Death Metal auch nur ansatzweise etwas anfangen kann, sollte "Anthems of Rebellion" unbedingt einmal anchecken! Für mich schon jetzt eines der Highlights des Jahres!
"Anthems of Rebellion" ist die erste Scheibe bei der auch Angela am Songwriting beteiligt ist. Musikalisch weitaus vielseitiger als die Vorgängerscheiben, wissen vor allem Songs wie "We will rise", "Dead Eyes see no Future" oder "Leader of the Rats" zu begeistern. Einflüsse von Slayer oder Mercyful Fate sind nicht von der Hand zu weisen (Basser Sharlee D'Angelo ist bei Mercyful Fate Mitglied).
Fans der älteren Platten brauchen evtl. etwas Eingewöhnung um mit dem neuen Material warm zu werden, da die markanten Gitarrenmelodien sparsamer, dafür jedoch effektiver eingesetzt werden, was die Platte auch beim 10 Hören noch interessant macht. Mit jedem Hören offenbaren sich neue Details in den Songs.
Für mich persönlich das bisherige Highlight des Jahres.
Anspieltips: We will Rise, Dead Eyes see no Future und Leader of the Rats
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