12 Stones bringen auf diesem Album sehr melodiöse aber auch ordentlich knackige Musik. Das Album fängt für mich bereits stark an, um dann ab Titel #4 immer mehr zuzulegen und bei den Titeln #6 und #7 seinen Doppel-Höhepunkt zu finden. Das letzte, akustische Stück zeigt gut die musikalischen Fähigkeiten der Band.
Die gesamte Produktion ist wie aus einem Guss. Es gibt zwar nicht viel Abwechslung, aber das gebotene macht wirklich viel Spaß. Die prägnante Stimme McCoys, das perfekte Schlagzeug und die melodiösen Riffs von Gainer und Weaver - das Album ist wie ein guter Film, eine spannende Geschichte. Es ist die gelungene Gradwanderung zwischen sofort eingängiger Melodie und auch auf Dauer interessanten Details, die dieses Album so gut macht und auch beim x. hören noch begeistert.
Im Vergleich zu ihrem letzten Album Potter`s Field finden die fünf Jungs aus Louisiana die melodiöseren Refrains, die eingängigeren Akkorde. Breaks, unvorhergesehene Wendungen, erzeugen Interesse, geben Tiefe. 12 Stones klingen hier nie monoton, oder verfallen zu sehr in irgendwelche Extreme. Es ist eine Steigerung um 1000%! Sicher, gewisse Ähnlichkeiten mit Nickelback könnte man finden, aber 12 Stones ist doch etwas ganz eigenständiges, einzigartiges. (Ich mag übrigens Nickelback nicht besonders)
Das Album klingt zudem sehr gut, ist excellent produziert. Die einzelnen Passagen der abwechslungreichen Stücke sind sehr gut auf einander abgestimmt, und es kommt mit riesiegem Druck daher, auch von daher meine unbedingte Kaufempfehlung!