Mit dem Three Hundred habe ich ein Gehäuse gefunden, das jene Details hat, die ich gesucht habe.
Das Antec Three Undred kommt mit einer klassisch, schlichten schönen mattschwarzen Lackierung. Die Front ist ein Lochgitter welche sich durch drei leichte Fingerdrücke ganz leicht vom Corpus lösen lässt. So kommt man einfach und schnell an die zwei abschraubbaren 120mm-Käfige um sich ein oder zwei Frontgebläse einzubauen. Meine Empehlung Noctua oder be Quiet!
Insgesamt ist das Gehäuse aus Stahlblech, es klappert nichts, es gibt keine scharfen Kanten. So soll es sein. Ein weiteres kleines Detail, das leider bei vielen Herstellern fehlt: Die Löcher für die Distanzstücke haben eine Markierung für ATX-Boarde. So muss man nicht erst suchen, welches Loch jetzt das Richtige ist. Weiteres Feature ist der Kabel-Managment-Kanal, von mir auch liebevoll "Gerümpelkammer" genannt. Hier verschwinden alle überflüssigen Kabel um den Airflow zu optimieren. Und weil wir bei den Kabeln sind gleich das nächste kleine Detail. Das ATH bietet rechts neben dem Board zwei Ösen um dort Kabel mittels Binder zu befestigen.
Bei der Wahl des Netzteiles muss auf die Kabellängen geachtet werden, denn das NT wird unten eingebaut.Das Gehäuse ist etwas breiter als Standard, so finden auch große Kühlkörper ihren Platz. Ich nutze hier auch einen Noctua.
Die mitgelieferten 120 und 140 mm Lüfter versehen ihren Dienst. Die Leistung reicht auf Low aus, so bleibt auch der Geräuschpegel relativ unten. Auf Medium sind sie erträglich, aber auf High braucht man Ohrenschützer. Mitlerweile habe ich den 140'er Top-Lüfter wieder abgeklemmt, nicht wegen der Lautstärke, sondern weil unnötig. Der 120'er hinten reicht voll aus.
Der Powerknopf ist da wo er hingehört. OBEN! Winzigkleine Hellblaue LED's zeigen HDD und Power an. Alles in allem ist das Antec Three Hundred eine klare Kaufempfehlung. Hier stimmt das Preis-Leistungs-Verhältniss!!!