Romanische Forschungen 1/2005
"... Insgesamt ein interessantes und wichtiges Buch für alle, die sich für die behandelten Autorinnen, aber insbesondere auch für die Weiterentwicklung eines theoretischen Zugangs zum Thema Subjektkonstitution, Schreiben und Gender interessieren."
sehepunkte.historicum.net, 23.04.2005
"Band, der mit großem Gewinn gelesen werde kann."
S. Hehenberger, Frühneuzeit-Info 15/04
"... habe ich das Buch mit Vergnügen gelesen und kann es allen empfehlen, die sich für Kulturgeschichte und methodisch-theoretische Fragen interessieren."
Kurzbeschreibung
Dieses Buch handelt vom Leben und Schreiben zweier Frauen im 17. Jahrhundert im Schutze der Kirche: Sour Maria Celeste in Italien und Sor Juana Inés de la Cruz im kolonialen Mexiko; die eine ist die Tochter von Galileo Galilei, die andere eine im spanischen Sprachraum berühmten Dichterin. Untersucht werden die geschlechterspezifischen Schwierigkeiten, mit denen die beiden Autorinnen beim Zugang zum Wissen ihrer Zeit zu kämpfen hatten, und ihre je verschiedene Art, beim Schreiben von Texten damit umzugehen. Das Buch versucht, Erkenntnisinteressen, die im Rahmen der Cultural Studies und der Gender Studies für die gegenwärtigen Gesellschaften artikuliert worden sind, auf die Frühe Neuzeit zu übertragen.
Über den Autor
Christopher F. Laferl (Dr. phil.) ist Professor für iberoromanische Literaturwissenschaft an der Universität Salzburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Literatur und Kultur der Frühen Neuzeit und des 20. Jahrhunderts in Spanien und Lateinamerika sowie das Verhältnis zwischen Literatur und Popularkultur in der Karibik, Brasilien und auf der Iberischen Halbinsel.