Akkus mit langer Lagerfähigkeit sind seit Sanyos Eneloop ja der letzte Schrei. Auch andere Hersteller wollen da mithalten. So auch Ansmann, die ihre Akkus "maxE" tauften. Ich habe davon ein Viererpack bestellt. Laut Ansmann haben sie 2100mAh, also 100mAh mehr als die Eneloops - Zahlenspielerei, die 100mAh wird man in der Praxis nicht bemerken.
Nun meine Erfahrungen mit diesen Akkus nach gut einem Dreivierteljahr. Sie sind nicht so gut wie das "Original", die Eneloops. Da ich beide Sorten besitze, denke ich, daß ich mir dieses Urteil erlauben kann.
Verwendet habe ich sowohl Eneloops als auch maxEs in einem Nikon SB-400 Systemblitz. Während die Eneloops auch noch nach 100 Bildern klaglos funktionierten, hat der Blitz nach 100 Bildern schon eine bedeutend längere Aufladezeit. Nach ca. 20-30 weiteren Bildern war dann plötzlich Schluß. Die Akkus waren scheinbar tiefentladen, da sie auch in einer Taschenlampe keine Leistung mehr brachten. Die Eneloops hielten noch ca. 50 Bilder aus, bevor die Batteriewarnung kam.
Mit meinem IVT AT8 lud ich die maxEs wieder auf. Auch hier stellte sich heraus, daß sie absolut entladen waren.
Ich habe diesen Text in der Praxis mehrfach wiederholt. Immer gaben die maXes irgendwann den Geist auf. Mittlerweile habe ich sie in meine Logitech MX-610(Funkmaus) verbannt, wo sie auch tadellos funktionieren und nach einigen Monaten keine Ermüdungserscheinungen zeigen.
Für alles, was mehr Leistung benötigt, bevorzuge ich lieber die Eneloops.
Mein Fazit:
Für leistungshungrige Geräte wie Blitze eher ungeeignet. Für Mäuse oder Taschenlampen sind sie ok.