Endlich! Agnostic Front, wie ich sie vermißt habe: kompromißlos, hart, direkt! Nach den Ausflügen in Streetpunkgefilde der letzten Jahre sind sie wieder dahin zurückgekehrt, wo sie hingehören: Auf den Hardcore-Olymp! Diese Platte setzt da an, wo "One Voice" aufgehört hat. Das wird durch den Titel und auch das Intro des letzten Songs dokumentiert, das schon bei eben genannter Scheibe verwendet wurde. Obwohl die Platte von Jamie HATEBREED Jasta produziert wurde, gleitet die Scheibe zu keiner Zeit in die MetalCore-Ecke ab. Allein beim Song "Peace", bei dem Jamie ein Gastauftritt hat, gibt es mal moshige Parts, die aber keinesfalls nerven. Keine Frage: zu Zeiten von "United Blood", "Victim In Pain" oder "Liberty And Justice For.." waren Agnostic Front unschlagbar und das ist zweifelsohne das Beste, was der N.Y.H.C je hervorgebracht hat. Aber "Another Voice" ist ein fette Platte, die in zeitgemäßem Sound allen zeigt, wo der musikalische Hammer hängt. Tony Montana