Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ein schweres Erbe, 23. Oktober 2009
Ein schweres Erbe das Eoin Colfer antritt, der nach eigenen Worten noch kein Buch für Erwachsene geschrieben hat. Bei Büchern, die einen solchen Kultstatus haben wie die "Anhalter"-Reihe, ist die Fortsetzung schon für den Originalautor schwer. Und dann soll es auch noch ein ganz anderer machen? Beim bekannt werden hat sicher nicht nur ein Fan geschluckt.
Doch so viel vorweg: Colfer hat es im Großen und Ganzen geschafft, einen flotten, amüsanten Ton anzuschlagen und diesen auch durchzuhalten. Die Geschichte, wenn auch etwas dünn, ist durchaus spaßig und an einigen Stellen kann man sich eines Schmunzelns durchaus nicht erwehren.
Mit einem wirklich kreativen SF-Kunstgriff (die Zerstörung der Erde und der Hauptfiguren im letzten Band war nur ein elektronischer Traum), schafft es Colfer, die Protagonisten Arthur Dent, Trillian, deren gemeinsame Tochter Random, Ford Prefect und den (inzwischen einköpfigen und Ex-)Präsidenten der Galxis Zaphod Beeblebrox und damit die Geschichte quasi aus dem Abgrund der Zerstörung zu bergen. Er schickt sie auf eine neuerliche Reise durch das All, auf der Flucht vor der völligen Auslöschung aller Erden und Erdlinge in allen Zeiten und Dimensionen durch die bürokratischen Vogonen.
Erwähnenswert, und durchaus auch lobenswert, ist auch das Aufgreifen verschiedener Nebencharaktere, wie des glücklose Agrajag, des wohl verhassliebtesten Vogon Jeltz, des unsterbliche Wowbagger und des hammerschwingenden, publicitysüchtigen Donnergottes Thor. Vor allem die letzten beiden werden in "And another thing" weiter ausgearbeitet und nehmen wichtige Rollen ein. Leider geht das, meiner Meinung nach, sehr zu Lasten von Arthur Dent, dessen Charakter hier eher ein Schattendasein führt. Natürlich fehlen auch neue Figuren nicht, so etwa ein kauziger Ire, der, aus rein kommerziellen Gründen, eine Gruppe reicher Erdenbürger vor der Zerstörung gerettet und auf den Planeten Nano geführt hat. Leider fehlt es auf dem neuen Planeten an Infrastruktur - was wohl damit zu erklären ist, dass die Bewohner sämtlich alte Schnösel sind, oder aber deren Domestiken, wie persönliche Fitnesstrainer und Kosmetikerinnen. Auch Jeltz' Sohn, ein Vogone am Rand der Evolution und mit einem hübschen pinken Barbiespiegel, mischt diesmal mit. Die Haßliebe zwischen Vater und Sohn ist ein sehr lustiger Nebenstrang der Haupthandlung.
In bester Adams-Manier gibt es auch in diesem Roman wieder abstruse Wortschöpfungen und viele Auszüge aus Anhaltereinträgen. Leider für meinen Geschmack von beidem ein wenig zu viel. Vor allem die vielen Einträge, teilweise bis zu zwei (!) pro Seite, reißen den Leser immer wieder aus dem Lesefluss. Vielleicht lag es daran, dass ich, trotz banger Vorfreude und der Tatsache, dass ich das Buch schon am Ausgabetag da hatte, mehr als eine Woche zum Lesen brauchte. Ich kann nur als Fazit sagen: es ist nicht schlecht, ein Verriss, nur weil es halt nicht von Douglas Adams ist, wäre nicht fair. Aber es ist nicht Douglas Adams :)
Ich bereue den Kauf und das Lesen nicht, aber mir hätte, unter uns gesagt, auch ohne nichts gefehlt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Größtenteils harmlos., 11. November 2009
Eoin Colfer benötigt etwas Zeit, um die etwas spärliche Handlung in Gang zu setzen, doch nach einigen Seiten gelingt es ihm tatsächlich ansatzweise in den Douglas'schen Stil hineinzufinden. Sicherlich erreicht er sowohl technisch als auch inhaltlich nicht die Brillianz des "wahren" Hitchhikers und seine Versuche, die anarchisch-abstrusen Pointen des Originals nachzuvollziehen, scheitern gelegentlich durch eine gewisse Infantilität des Humors.
Positiv fällt auf, wie geschickt der Autor neue Handlungsstränge einflechtet und dadurch in der Lage ist ein spannendes Buch zu präsentieren.
Es ist zu bemerken, dass Colfer auch nicht den Anspruch auf eine Fortsetzung erhebt, er bietet dem Leser (laut Vorwort) lediglich einen Epilog an - und das gelingt ihm ganz brauchbar. Resümierend lässt sich sagen, dass "Und übrigens noch was..." eine adäquate Hommage an Douglas' Werk ist. Mit dieser Einstellung können sicher auch fanatische Hitchhiker diesem Werk etwas abgewinnen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
DNA hätte es gefallen, 3. Januar 2010
Nicht so gut wie die ersten drei aber auch nicht schlechter als die letzten beiden Teile, beweisst der Autor das er seine Hausaufgaben gemacht hat. Teilweise nah dran am Original ohne die Genialität eines Douglas Adams zu erreichen. DNA hätte seine Freude dran gehabt und kann aufs rotieren verzichten. AUsseerdem hat der Reihe ein runder Abschluß gefehlt.
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